Gehört: Hans Söllner – Mei Zuastand

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oder: Söllners Weihnachtsalbum

Was ist mit Hans passiert? Wird er alt oder sentimental? Wo sind die Kraft und die Wut hin, die er in die Original-Versionen seiner Lieder gepackt hatte?

Wer sich die neu aufgenommenen Versionen der „alten“ Lieder anhört und den Text zuerst ignoriert, wird sich über das Musikbett wundern, das „seine“ Band Bayaman‘ Sissdem drunter (oder drüber) gelegt hat. Irgendwie klingt’s weihnachtlich, irgendwie klingt’s gut, irgendwie passt’s und irgendwie betont’s sogar die Texte.

Wer die Original-Aufnahmen kennt und jetzt die neue Version davon hört, könnte sich allerdings fragen wo die ursprüngliche Kraft der Lieder hin ist und warum alles so friedvoll und glatt klingt. Nichts desto trotz sind die meisten Lieder in den neuen Fassungen beeindruckend – vorallem „Für meine Buam“ (im Original auf der „A jeda“) und „A Dog wia jeda andere“ (im Original auf der „Der Charlie“) gehen einem an die Nieren.

Fazit: wenn die Texte einigermaßen jugendfrei wären, wäre das Album optimal für eine Dauerbeschallung während der Weihnachtsfeiertage…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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Bild: Verlag

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