Kinder und die Foto-Vergangenheit…

Alte Voigtländer mit Heliar 210 mm Objektiv

Luca soll kommende Woche alte Gegenstände in die Schule mitbringen. Dafür hat Nane aus dem Schwarzwald eine alte Balgenkamera mit einem Voigtländer-Vollformat-Objektiv für Glasplatten vom Ur-Opa (oder Ur-Ur-Opa) mitgebracht.

Heute zieht praktisch jeder ein Smartphone mit Kamera aus der Tasche oder hat eine Kompaktkamera oder eine digitale Spiegelreflexkamera dabei. Die Bilder kann man sofort anschauen und die Anzahl möglicher Digitalfotos ist beinahe unbegrenzt. Zu Uropas Zeiten sah das anders aus. Damals wurden Fotos noch auf Glasplatten gemacht und die Anzahl der Fotos war auf ein Minimum beschränkt. Auch in meinen Foto-Anfangszeiten ging man mit einem 24er oder 36er Film los und wenn der voll war, war die Foto-Session zu Ende. Mancher macht heute mehr Selfies pro Tag…Continue Reading

Wenn Linksfüßer spülen wollen…

Linksfüßer spülen beim Nachbarn

… spülen sie beim Nachbarn.

Beim Fußball – okay, ich habe keine Ahnung von Fußball – spricht man von Rechts- und Linksfüßern. Wenn man hier etwas zu weit links am Pissoir steht, sieht man den rechten Spülknopf nicht und Linksfüßer spülen unweigerlich beim linken Nachbarn.

Dann geht mal schön in die  Odenwaldhalle…!

Liebe AfD-Anhänger,
damit ihr die Odenwaldhalle auch findet, hier eine Anfahrtsbeschreibung: Wenn ihr Buchen erreicht habt, fahrt über die Straße „Am Haag“ bis zum Kreisverkehr, nehmt die dritte Ausfahrt, verlasst den nächsten Kreisel an der zweiten Ausfahrt und nehmt beim folgenden Kreisel gleich die erste. Dann erstmal nur dem Verlauf der Straße folgen. Bis zum nächsten Kreisel. Dort nehmt ihr wieder die erste Ausfahrt und nach ca. 800 m habt Ihr die Odenwaldhalle erreicht.

Oder: Ihr geht einfach zu „Herz statt Hetze“ und setzt ein Zeichen gegen den rechten Populismus von Gauland, Weidel und Co. Die Veranstalter von „Herz statt Hetze“ laden um 14 Uhr zur friedlichen Demo vom Gymnasium ans Rathaus ein. Anschließend folgt bis zum frühen Abend eine Veranstaltung mit Kundgebungen und Live-Musik auf dem Platz vor dem Rathaus!

Übrigens: Wer heute sein Auto nicht benötigt, könnte die Sache auch dadurch unterstützen in dem er sein Auto einfach auf dem Musterplatz oder irgendwo rund die Stadthalle parkt und es erst morgen wieder abholt…

Am allerwichtigsten ist aber: geht am 24.09. zur Wahl und macht Eure Kreuze an der richtigen – nicht an der rechten – Stelle!

Viele Grüße

Es weihnachtet schon…

Weihnachtszeug beim Discounter

Der Schützenmarkt ist noch nicht ganz vorbei, gerade mal Anfang September und die Discounter wissen schon nicht mehr wohin mit dem süßen Weihnachtszeug.

Dann muss es einfach raus aus dem Lager und den Kunden in den Weg gestellt werden. Ich geb’s ja zu, dass ich versucht war, Domino-Steine zu kaufen. Aber die stehen wohl noch im Lager…

P.S. wahrscheinlich steht das Zeug schon ein paar Tage/Wochen und ich habe es bisher einfach nur übersehen/ausgeblendet…?

Feuerwehrleute sind verwöhnt!

Historische Löschübung

Wenn wir mal davon ausgehen, dass das Feuer löschen im Jahr 1717 physikalisch betrachtet (meine ehem. Physik-Lehrer wären wahrscheinlich stolz auf mich) genauso funktioniert hat wie heute: Sauerstoff entziehen, brennbares Material entfernen oder kühlen, dann lässt sich feststellen, dass wir heutigen Feuerwehrmänner unglaublich verwöhnt sind.

Vor 300 Jahren gab es keine maschinell betriebenen Pumpen, die Wasser an die Brandstelle förderten. Keine Pumpen, die durch Erzeugung eines Unterdruck selbst das Wasser aus der Bach oder dem Löschteich ansaugten und mit Druck wieder abgaben. Vor 300 Jahren musste alles selbst gemacht werden.

Mit den Schuhen, die man gerade anhatte in die Bach stehen, Eimer füllen und weitergeben – nasse Füße inbegriffen. Mit Muskelkraft mussten die Eimer zur Brandstelle transportiert werden. Die Pumpe (wenn man denn eine hatte) musste ebenfalls durch Muskelkraft Druck aufbauen um das Wasser wieder abzugeben. Verdammt personalintensiv das Ganze…Continue Reading

Wenn der Schützenmarkt schläft…

Schützenmarkt am Morgen

… zieht nur die städtische Kehrmaschine fauchend, saugend und kratzend ihre Runden über den verwaisten Musterplatz.

Und andere stehen (zu Fuß) an der Schranke. Und warten. Und warten…

Irgendwie nur so halb

Uhr

Ohne Armbanduhr fühle ich mich irgendwie nicht so richtig vollständig. Da fehlt einfach was…

Nachdem letzte Woche der Akku meiner Uhr ausgestiegen ist und bereits nach nicht mal 12 Stunden nur noch 5% Akku hatte und trotz Stromsparmodus nach weiteren 30 Minuten leer war, habe ich ihn nach drei erfolglosen Tagen eingeschickt. Jetzt sind wir mal gespannt, was @Fossil darauß macht.

Eigentlich dachte ich ja, ich könnte die alte Casio einfach wieder aus der Schublade nehmen, in die Sonne legen und dann geht sie wieder. Grundsätzlich ging sie tatsächlich – trotz einem Jahr in der Schublade – nach 15 Minuten aufladen in der Sonne wieder an. Aber auch nach vier Tagen hat es die Uhr noch nicht geschafft, Kontakt zur Weltzeituhr herzustellen und die Uhrzeit wieder anzupassen. Und leider lässt sich die Uhr nicht manuell stellen… 🙁

Gelesen: Falsche Hunde

Scharfe Hunde von Nicola Förg

von Nicola Förg

(Heute nur Klappentext) Was haben der renitente Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein holländischer Camping-Urlauber und eine begüterte Werdenfelser Oma miteinander zu tun? Erst einmal nichts, außer dass sie alle an einer Eisenhut-Vergiftung starben. Drei Suizide? Drei Morde? Doch bevor das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl in die Ermittlungen eintauchen kann, stürzt vor dem Farchanter Tunnel ein ungarischer Lkw um. Heraus purzeln unzählige Käfige mit sehr jungen Hundewelpen. Der Fahrer schweigt. Merkwürdig ist jedoch, dass im Fahrerhaus die Adresse der verstorbenen Werdenfelser Oma entdeckt wird. Irmi und ihre Kollegin tauchen ein in ein Milieu, das dem der Waffenschmuggler und Drogenhändler in nichts nachsteht, denn es geht um unermesslich viel Geld …

Fazit: „Scharfe Hunde“ von Nicola Förg hat mir – in der Reihe mit Irmi Mangold und Kathi Reindl – bis jetzt am wenigsten gefallen. Irgendwie hat Förg es immer mehr mit ihrer Weltverbesserei und die Themen ihrer Krimis ähneln sich…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕  (von 5 möglichen)

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Mein Schiff. Arrgh!

Von Luca gebacken zu Tylers 6. Geburtstag. 

Ess ich ganz alleine! Keiner bekommt was ab! Höchstens die Gäste… 

Falls noch jemand ’ne Wurst drauf legen will…

… oder ’ne halbe Sau. 

Wir hätten noch Glut. Und Nachbars noch Feuer (im Hintergrund). So’n bisschen…
Dafür sind jetzt die meisten Holzreste der Bau-Projekte der letzten 13 Jahre Geschichte. Schluss mit „die Brettchen können wir noch aufheben – falls wir mal an der Wand was austauschen müssen“. Irgendwie haben wir nie was austauschen müssen. 

Erst morgen. Oder übermorgen.

(Bier ist auch noch da…)