ByeByeTrakt2

Zwischen 1988 und 1997 gab es Zeiten, da hätte ich mich gefreut, wenn das BGB bis auf die Grundmauern niedergebrannt wäre.

Heute schwang beim Besuch ein klein wenig Wehmut mit. Trakt 2, der älteste Bauteil des Burghardt-Gymnasiums in Buchen, wird in den nächsten Tagen abgerissen.

Und die SchülerInnen haben bei ihrer Abrissparty am Freitag bereits viel Vorarbeit geleistet. Auch heute konnte jeder, der wollte, eigenhändig Steine aus den Mauern meißeln und ein letztes Mal die ehemaligen Klassenzimmer besichtigen. Wir haben es uns einfacher gemacht und Janas Stein mitgenommen. Der lag schon auf dem Haufen und wartete auf uns.

Dr. Schneider, einer der ersten Schüler im damaligen Neubau, fand am Freitag und heute die passenden Worte für die Schüler: „Heute kann ich beurteilen was das Burghardt-Gymnasium Gutes für mich und alle anderen Schüler getan hat und tut. Ich habe eine Weile gebraucht, um das zu begreifen“ (sinngemäß wiedergegeben).

Auch nach 61 Jahren bleiben die Türen der Einbauschränke aus Holz nicht zu und offenbaren seltsame Schätze.

Wertholzplatz

Am Wertholzplatz im Osterburken

In Osterburken am RIO gibt es auf dem Weg Richtung Autobahn bzw. B292N ein Schild „Wertholzplatz“.

Wenn man allerdings nicht genau hinschaut, kann man „Wertholzplatte“ lesen und wenn man nicht genau weiß, was sich dahinter verbirgt, muss man halt mal hinfahren.

Fein säuberlich aufgereiht liegen auf dem Wertholzplatz dicke Stämme verschiedener Holzarten friedlich nebeneinander. Sichtbar nummiert bieten sie sich Käufern aus Nah und Fern zum Kauf und zur Verarbeitung an. Vorhin hat ein Franzose mit seiner Gattin ausgiebigst einige Stämme vermessen.

Am Wertholzplatz im Osterburken
Am Wertholzplatz im Osterburken

Wer den Geruch von (frisch) geschlagenem Holz mag, dreckige Schuhe nicht scheut oder auch Holz kaufen will, dem sei ein Sonntagsausflug nach Osterburken empfohlen.

Auf Züge warten

Auf Züge warten

Nach dem Plündern des Bahnhofskiosk konnten wir den Bahnhof in Mannheim nicht mehr verlassen bevor unser Jüngster nicht mindestends einen Zug gesehen hat…

Falsches Gleis

Dummerweise waren wir am falschen Gleis. Rund 30 Minuten lang kam an unserem Gleis kein Zug an. Nur drei oder vier Gleise weiter…

Bahnhofsuhr
In der Heimat: Hamburg-Mannheimer
Engelhardt-Fassade
Efeu

Gemeinschafts-Schmiererei

Man nehme einen Eimer Kleister, ein paar Zeitung und pro Nase einen Luftballon.

Dann darf man sich über eine kleine Schlacht am Kleistereimer freuen und noch mehr wenn nach gut einer Stunde jede(r) aus der Jugendfeuerwehr einen Luftballon mit Pappmaché überzogen und die Grundlage für einen Wikinger-Helm geschaffen hat. Nächste Woche bekommen die Helme noch eine Form und Farbe. Man darf gespannt sein…

Happy Birthday, lieber Mac!

Der Macintosh SE in unserem Museum

Heute vor 35 Jahren hast Du das Licht der Welt und erblickt. Deshalb durfte es heute auch regnen, stürmen und schneien.

Und du strahlst auch nach 35 Jahren immer noch (oder wieder) wie der hellste Sonnenschein. Zwischendurch mussten wir Klon-Zeiten überstehen, eine Unmenge von Adaptern kaufen (wir könnten sie kiloweise verkaufen) und uns mit Intel-Prozessoren anfreunden.

Die ab und zu mal wegen kleinerer Probleme getrübte Stimmung (und die hohen Einstandspreise) machst Du durch Deine ungezähmte Arbeitslust und die Freude am (Zeit) sparen wieder wett.

Unser ältester Mac ist zwar (schon) ein SE und damit von 1987, aber dafür läuft er noch und läuft und läuft. Ähnlich wieder Käfer, nur mit 16 Mhz statt 18 PS.

Wer sich für die Geschichte des Mac jenseits von iPhone, iPad und anderen Gadgets interessiert, den laden wir gerne in unser kleines MacMuseum in Buchen ein. Einfach kurz per Mail melden und einen Termin ausmachen. Kostet auch keinen Eintritt…


Kleiner optischer Altersunterschied

Kleiner optischer Altersunterschied

Es wird vermutlich nicht jedem auffallen, aber ich bin mir sicher, dass der/die eine oder andere den Unterschied wahrnehmen wird…

Eigentlich hatte ich geplant, den Bart bis Fastnacht wachsen zu lassen und am Rosenmontag zumindest im Gesicht nicht auf die passende Verkleidung angewiesen zu sein. Jetzt doch wieder. Aber bis Rosenmontag sind noch ein paar Tage Zeit.

Dafür habe ich jetzt wieder die Chance, von Frau S. aus B. nur zehn anstelle von 20 Jahren älter geschätzt zu werden. 😉

Ach ja, morgen werden in Buchen die Störstoffe abgeholt:

Nach der Rasur