Gelesen: Origin

Origin von Dan Brown

von Dan Brown

Der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch trifft sich mit drei der bedeutendsten Religionsvertretern der Welt. Die Kirchenmänner sind zunächst sehr skeptisch und fragen sich, das der bekennende Atheist mitteilen will.  Kirsch spricht von einer „bahnbrechenden Entdeckung“, die das Weltbild Millionen Gläubiger auf der Erde verändern wird. Nachdem sie Kirschs Präsentation gesehen haben, reagieren sie entsetzt und vereinbaren Stillschweigen über Kirschs Entdeckung.

Drei Tage später lädt Kirsch wichtige Persönlichkeiten zu einer Präsentation ein – ohne zu verraten worum es geht. Robert Langdon, Harvard-Professor und bekannter Symbolologe, ist ebenfalls eingeladen. Schließlich war Kirsch einer seiner Studenten und ein guter Freund. Als Kirsch während seiner Präsentation vor aller Augen erschossen wird, gerät Langdon wieder mal unter Verdacht und muss mit der Museumsdirektorin (die Freundin des spanischen Thronfolgers) fliehen.

Fazit: Ein neuer Fall von Robert Langdon. Soweit so gut. Der neue Fall folgt dem Strickmuster der vier voran gegangenen und ist von Beginn an spannend. Aber: irgendwie bauscht Brown die vermeintliche Entdeckung von Edmond Kirsch dermaßen auf, dass ich zum Schluss eher enttäuscht war. Die Entdeckung ist irgendwie sogar nicht das was ich erwartet hatte und finde es sehr weit hergeholt.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ 1/2 (von 5 möglichen)

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Dachschaden

Dachschaden

Der eine oder andere wird jetzt behaupten, er hätte ja schon immer gewusst, dass wir einen Dachschaden haben.

Seit heute Nacht kann ich dem vollinhaltlich zustimmen. Wir haben einen Dachschaden. Am Spielhaus im Garten. Und wir sind nicht mal selbst schuld am Dachschaden. Herwart (wenn das ein männlicher Vorname sein soll, habe ich den bis heute nicht gehört) ist schuld.

Was bin ich froh, dass Nane das blaue Dach eigentlich schon länger durch ein anderes Gewebe ersetzen wollte. Jetzt haben wir endlich einen Grund…!

Mensch ärgere Dich (nicht) in XXL

Mensch-ärgere-Dich-nicht in XXL


Eigentlich stand heute Abend bei der Jugendfeuerwehr ein „Spiele-Abend“ auf dem Programm. Aber irgendwie wurde daraus ein „Zwei-Spiele-Abend“.

Ursprünglich hatten wir fünf Spiele vorbereitet bzw. ausgesucht. Genügend Auswahl, um anderthalb Stunden Jugendfeuerwehr-Übung zu füllen. Es hätten heute aber auch zwei gereicht. Nach dem Aufwärmspiel wechselten wir in die Fahrzeughalle zu einem ersten Versuch „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ in XXL. Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass sie entweder nach 30 Minuten eine Team gewonnen hat oder die Jugendlichen einfach keine Lust mehr haben.

Doch es kam anders: nach gut 45 Minuten mussten wir sie fragen, ob sie einfach weiterspielen oder ein anderes Spiel spielen wollen. „Weiterspielen!“ war der Grundtenor.

Mensch-ärgere-Dich-nicht in XXL benötigt 8-16 Mitspieler und etwas Material (1 Schaumgummiwürfel, irgendwas zum Kennzeichnen der drei oder vier Mannschaften, 36 weiße Blätter A4, und je 5 Blätter A4 in vier unterschiedlichen Farben – das war’s) und dann kann’s nach den offiziellen Regeln losgehen.

Demnächst gibt’s die komplette Anleitung in der Spielesammlung der Jugendfeuerwehr Neckar-Odenwald-Kreis.

Reformationstag und so…


Wenn man abends nach Hause kommt, nichts Böses ahnend, und die Tochter mit dem spitzesten und schärfsten Messer angestrengt auf einen medizinball-großen Kürbis einsticht. Dann weiß man: der Reformationstag steht vor der Tür.

Seit vor 500 Jahren ein gewisser Martin Luther seine Thesen zur Reformation der katholischen Kirche in Wittenberg an eine Kirchentür genagelt hat, feiern überall auf der Welt Kinder und Jugendliche diesen Tag (in diesem Jahr ein bundesweiter Feiertag) indem sie von Haus zu Haus laufen und in teilweise lustigen Kostümen frei nach Luther skandieren „We don‘t need no education!“ oder war das Pink Floyd…?

Aber das führt jetzt zu weit. Eigentlich ging‘s mir nur darum, eine Geschichte zu Lucas arbeitsintensiver Kürbis-Fratze (mit krönendem Erfolg) zu haben und meine Abneigungung gegen das aus Irland über die Staaten nach Deutschland geschwappte Halloween kund zu tun. 

Oder schreibt man das Helloween? Oder doch Hallo Wien?

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #65

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #65

Nach einer längeren Pause gibt’s mal wieder einen Gemeindeverbindungsweg. Irgendwie habe ich die meisten Gemeindeverbindungsstraßen, die an meinen Fahrstrecken liegen, mittlerweile ziemlich abgegrast.

Aber von letzter Woche habe ich noch einen: Die Strecke bin ich auf dem Weg von Sattelbach nach Bruchsal gefahren. Auch wenn die Strecke erstmal unlogisch erscheint, lässt sich darüber beinahe komplett die Große Kreisstadt Mosbach umfahren (gerade Freitag Mittag könnte das hilfreich sein) und interessant sind die Kurven auch noch…

Gelesen: Asterix in Italien

Cover von Asterix in Italien

Asterix Band 37 nach Goscinny und Uderzo

Band 37 ist da und das Warten hat (wieder mal) ein Ende. Der dritte Asterix-Band von Jean-Yves Ferri und Conrad Didier erfüllt die Erwartungen an einen neuen Asterix-Band voll und ganz.

Ähnlich wie in Gallien, gibt es in Italien viele unterschiedliche Völker, die ihre Unabhängigkeit wahren und nicht unter Roms Herrschaft leben wollen. Nach der Prophezeihung einer Wahrsagerin auf der CEBIT (CEltisches Brauchtum und Innovative Technik) entscheidet sich Obelix, mit dem Hinkelstein-Geschäft zu brechen und Aurige (Wagenlenker) zu werden. So brechen Obelix und Asterix zu einem Wagenrennen von Monza nach Neapel auf. Dabei treffen sie auf weniger Römer als erwartet und decken einige Betrügereien der Ausrichter auf. Wenn Julius Cäsar und seine Handlanger mit allen Mitteln daran arbeiten, das Rennen und den großen Pokal zu gewinnen – Asterix und Obelix sind immer mittendrin.

Fazit: Ein neuer Asterix, der sich den Betrügerein im (Motor-)Sport widmet und den Leser auf lustige Weise Italien und seine Volksstämme kennenlernen lässt. Man achte beim Lesen ein wenig auf die vielen Wegweiser und Straßenschilder und erkenne, dass alle Wege nach Rom führen… 😉

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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Adobes Update- und Adjektiv-Schlacht

Adobes blumige Adjektiv-Update-Schlacht


Heute morgen startete Adobe seine blumige Adjektiv-Update-Schlacht für die 2018er Versionen.

Schon cool. Neue Updates! Wenn man bedenkt, dass man für 60,- € im Monat einen Riesenpacken Software bekommt, von dem man nur einen recht kleinen Teil wirklich benötigt, die Software mit immer mehr unnötigen Funktionen überladen wird und grundlegende Fehler einfach nicht behoben werden.

Z.B. bringt der Dreamweaver – auch wenn die Software nur im Hintergrund offen ist und nichts tut – als einziger mein MacBook Pro dazu, dass die Lüfter laufen. Oder Illustrator ist immer noch nicht in der Lage, „alle nicht verwendeten Farbfelder“ korrekt zu „löschen“. Aber immerhin: während in den alten Versionen immer ein Rot- und ein Schwarz-Ton übrig blieben, in CC 2017 bleiben zwei unterschiedliche Grautöne übrig – selbst in einem leeren Dokument – jetzt immerhin nur noch ein unnützes Schwarz-Farbfeld.

Am besten finde ich aber die Adjektive „bezaubernd“, „toll“ und „elegant“ in den Update-Beschreibungen. Hättet Ihr mal lieber geschrieben, ob Illustrator jetzt kompatibel zu MacOS 10.13. ist und warum sich mein Illustrator nach dem Update nicht mehr benutzen ließ und erst deinstalliert und wieder installiert werden wollte…

Wein auf Abwegen


Merkwürdig: unser Weinstock am Haus hat mittlerweile sämtliche Blätter verloren – bis auf die paar Blätter direkt unterm Dach…

Liegt‘s am besseren Windschutz unter dem Ortgang oder weil die mehr Sonne abbekommen oder haben die Blätter da oben einfach mehr Grip?

Schön bunt hier


Aber an der Zimmerschlüssel-Nummerierung muss die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal noch arbeiten…
Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass man an der neuen Schule die Betten nicht mehr selbst beziehen muss. Schade. Eigentlich. 

Auf der Pirsch…

… macht Franz-Ferdinand eine ganz gute Figur. Dieses Jahr wollte er nach seinem Sommerurlaub unbedingt mal auf die Jagd gehen.

Ich weiß zwar nicht genau, was Franz-Ferdinand als aus Überzeugung vegan und von Luft und Liebe lebende Tonfigur mit dem Gejagten anfangen will, aber ich wollte ihm den Wunsch gerne erfüllen. Wer weiß, was er mit Fernglas alles in der Vorstadtstraße erspäht. Zumindest scheint der Herbst die optimale Jagdzeit zu sein…

Damit die Jagd für ihn noch ein wenig realer wird, haben wir ihm auch noch ein Wäldchen ins Treppenhaus gestellt:

P.S. Vielen Dank an Familie Burger für die Jagdutensilien und an Eric für die Birkenstämmchen!