744 Evergreen Terrace, Part 2

Elf Jahre hat sie gehalten. Dann war sie durch. Durch im wahrsten Sinne des Wortes – sich auflösende Dielen und vorallem extrem morscher Unterbau. Die Rede ist von unserer Terrasse.

Einzelne Terrassen-Dielen mussten bereits im Vorfeld wegen einer verlorenen SIM-Karte demontiert und in Folge dessen zerstört werden. Jetzt ist die Terrasse endlich wieder intakt und hat 100% mehr Dach. Mit dem Rückbau an Fronleichnam, dem Aufbau des neuen Unterbaus am Brückentag und das Verlegen der Dielen am Samstag ging es eigentlich recht schnell. Der Holzbau war dann in der Woche danach dran. Dann hat es gedauert bis die Hohlkammerplatten endlich da waren.

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Die beste Bänd der Welt

… kann’s immer noch.

Sie können Zehntausende begeistern – in Hessen, Bayern, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, in der Hansestadt Hamburg, im Saarland, in Franken, in der Pfalz und an vielen anderen Orten in Deutschland an denen Sie am Sonntag aufgetreten sind. Nur mit Baden-Württemberg und Mannheim (oder auch gendergerecht “Personenheim”) taten sich die ♥te bis zur den Zugaben schwer.

Dafür war das Konzert in Personenheim umso besser. Super Show, super Liedauswahl! Den wenigen neuen Lieder tat die Live-Atmosphäre (weniger Pop mehr Punk) unsagbar gut und die alten Lieder kamen live schneller und härter um die Ecke als auf CD – (sehr) gut so! Und auch der Deal, “Elke” erst dann wieder zu spielen, wenn die Bild-Zeitung nicht mehr existiert, fand große Zustimmung im Publikum. Einzig “Westerland” haben wir dann erst auf dem Weg zum Parkplatz alle gemeinsam gesungen.

Die Bühnenshow mit dem absenkbaren “Ä” (mit drei Punkten) und die thematische Abstimmung sind für Lichttechniker vermutlich pillepalle, aber mich hat die blau-gelbe Lichtstimmung zu “Friedenspanzer” fasziniert. Und vielleicht ess’ ich ja dann doch irgendwann Blumen.

Danke – Farin, Bela und Rod! Jetzt kann ich wieder eine Band auf meiner Die-will-ich-unbedingt-mal-gesehen-haben-bevor-sie-aufhören-oder-sterben-Liste abhaken – und damit wäre diese Liste jetzt auch abgearbeitet.

P.S. Franzi wollte die Drumsticks zählen, die Bela B während der Show ins Publikum geworfen hat. Bei 326 hat sie dann aufgehört.

Burgen-Hopping

Springen von einer Burg zur anderen. Heute mal im Württembergischen.

1. Burg Stettenfels: Interessante Burg, aber nur von außen zu besichtigen und in der dazu gehörigen Gastronomie fühlt man sich so wie sich die 9-Euro-Ticket-Punks auf Sylt fühlen müssen – ja Du bist da, aber Du gehörst hier nicht her…

2. Burg Löwenstein: Eher wenige Teile einer Ruine, aber mit einem (aus der Landschaft) herausragenden Turm. Mit den 24 Metern kann unser Wartturm leider nicht wirklich mithalten. Und beim Abstieg muss man am Ende der Wendeltreppe tatsächlich darauf achten, dass man die Richtung ändert, um den Turm wieder zu verlassen und nicht dummelig weiter im Kreis zu laufen.

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Am Bauhaus in Dessau

Das Staatliche Bauhaus war 1919 in Weimar gegründet worden. Bereits nach sechs Jahren, 1925, zieht das Bauhaus als Kunst-, Design- und Architekturschule nach Dessau in das neu errichtete Bauhaus-Gebäude. 1932 muss das Bauhaus nach der sofortigen “Streichung sämtlicher Ausgaben für das Bauhaus” nach Berlin umziehen, um dann 1933 von den Nationalsozialisten endgültig geschlossen zu werden.

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Manche schaffen es schneller…

Es soll ja Leute geben, die sich unbedingt (wirklich) jedes Feuerwehrhaus einer Stadt in die sie kommen oder in der sie Urlaub machen, anschauen. Manche schicken dazu sogar nachts Bilder aus den USA in irgendwelche Feuerwehr-WhatsApp-Gruppen. 😉

Irgendwie hab’ ich’s über 20 Jahre lang geschafft, das Feuerwehrgerätehaus in Gengenbach NICHT zu sehen – und es scheinbar hinbekommen, um praktisch jeden Sonntagsspaziergang herum zu kommen. Dabei steht das Feuerwehrhaus nicht mal weit weg von der Couch auf der man gut die Sonntag Nachmittage verbringen kann.