Engelsgleich

Franz-Ferdinand als Weihnachtsengel

… und mit güldenem Haar, Engelsgewand und Heiligenschein sitzt unser Franz-Ferdinand nun im Treppenhaus und verkündet – zumindest denen, die zuhören – die frohe Botschaft von der Geburt eines Kindes.

Vor Kurzem hatte sich Franz-Ferdinand mal wieder im Internet getummelt und dabei die Geschichte des Engels Heinrich entdeckt. Daraufhin wollte er unbedingt auch so ein Engel sein. Ein kleiner Weihnachtsengel, der sich um die Sorgen seiner Betrachter kümmert und dafür Sorge trägt, dass jeder, der ihn betrachtet, seine Sorgen bei ihm abladen kann – auch ohne Mülleimer.

Am besten einfach mal in den nächsten Tagen vorbei gehen, hinschauen und die alltäglichen Sorgen bei Franz-Ferdinand lassen…

Wider das Vergessen – 80 Jahre Reichspogromnacht

80 Jahre nach der Reichspogromnacht

Nunmehr 80 Jahre liegt die Reichsprogromnacht hinter uns. Am 09. und 10. November 1938 überfielen die Nazis Synagogen und jüdische Geschäftshäuser, plünderten und brandschatzten unerbittlich.

Hitler war an der Macht, der 2. Weltkrieg nicht mehr weit entfernt und das große Ziel lautete, die Welt von den Juden zu befreien. Aus meiner Sicht heute unverständlich. Laut Bild-Zeitung sollen sogar in vielen Orten die Feuerwehren aktiv an den Brandschatzungen beteiligt gewesen sein. Aber man muss der Bild-Zeitung zum Glück nicht alles glauben.

Letztes Wochenende waren Nane und ich in Erfurt und Weimar. Nicht weit entfernt von Weimar liegt das KZ Buchenwald. Die dortigen Gebäude, Fundamente und die  umfangreiche und interessant aufbereitete Ausstellung regen zum Nachdenken an. Als jemand, der irgendwas mit Medien macht, bin ich immer wieder überrascht, wie die Nazis damals die Medien für ihr Zwecke missbraucht haben.

Das obige Zeitungs-Beispiel hat mir vor Augen geführt, dass die Druckereien damals für ihren Bleisatz sogar spezielle Typen für die SS-Runen verwendet haben. Leider stand bei dem Zeitungsausschnitt kein Datum dabei, aber der Druck dürfte vor dem Herbst 1941 erfolgt sein. Im Laufe des Jahres 1941 hatte Hitler in seinem „Normalschrifterlass“ die Antiqua-Schriften zu ungunsten der Schwabacher-Lettern (Fraktur) zur deutschen Normalschrift gemacht und die Verwendung andere Schriftarten unterbunden. Natürlich konnten sich zu Kriegszeiten nur die wenigsten Druckereien neue Bleischriften leisten bzw. überhaupt welche bekommen. So erfolgte die Umstellung auf die Antiqua eher Stück für Stück und nicht auf einen Schlag. Aber dennoch sind die vielen Neo-Nazi-Fuzzis auf dem Holzweg wenn sie eine Fraktur-Schrift als Logo oder für Drucksachen verwenden. Die Fraktur war bei ihrem Führer eher wohl gelitten denn beliebt.

Ich fordere heute die Schulämter auf es zur Pflicht für alle Schularten zu machen, dass jeder Schüler-Jahrgang mindestens einmal in seiner Schullaufbahn ein ehemaliges Konzentrationslager besuchen muss. Um die Gräueltaten der Nazis zu sehen und die schauerliche Stimmung auf einem solchen Gelände zu fühlen. So überlegt es sich vielleicht so mancher, ob er sich rechtsradikalem Gedankengut aussetzen will oder nicht.

Auf dass die Taten der Nazis nicht vergessen werden und wir gemeinsam dafür sorgen, dass so etwas nie wieder geschehen kann!

Jedem das Seine

Im KZ Buchenwald

Man muss die Ossis ja nicht verstehen…

Vermutlich ist das ein ehemaliger Stasi-Geheimcode und „Baden“ steht für was ganz anderes.

Ansonsten weiß ich echt nicht, warum man an der Stelle am Erfurter Hauptbahnhof das Baden verbieten muss. Zumal es sich hier um ein ca. anderthalb Meter breites, aus Beton gegossenes und mit Brettern abgedecktes „Geländer“ am Zugang zur Tiefgarage handelt.

Vielleicht läuft aber auch die Tiefgarage voll, wenn’s regnet…! Oder erkennt man die wahre Funktion nur im Hellen? Oder im Sommer?

Von Lindwürmern und Felsen

Burg Lindenfels

Hoch über dem Weschnitztal liegen Stadt und Burg Lindenfels.

In Lindenfels widmet man sich gerne den Drachen: Drachenmuseum, Drachenfels, Lage am Nibelungensteig und die Nibelungenstraße sorgte früher für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Heute aber nicht mehr so recht. Am heutigen verkaufsoffenen Sonntag waren in der eher kurzen Fußgängerzone die meisten Geschäfte (für immer) geschlossen und einige leerstehende Hotels und Gaststätten säumen die Straßen. Schade eigentlich.

Aber sie haben eine schöne Burg. Also Burgruine. Bei besserer Fernsicht könnte man von dort aus weit in den Odenwald blicken. Leider war’s heute aber extrem diesig. Aber immerhin kommt man dort ohne Eintritt hinein. Wer Burgruinen mag, sollte sich die Burg Lindenfels auf jeden Fall mal anschauen.

Burg Lindenfels

Burg Lindenfels

Burg Lindenfels

Burg Lindenfels

Lidl erschließt neue Zeitschriften-Zielgruppen…

Die PAGE beim Lidl

… und verkauft die „PAGE„.

Im Vorfeld hatte ich versucht, die PAGE bei meinem regulären Zeitschriften-Händler zu erwerben und musste erfahren, dass man dort heute eine Lieferung zu wenig erhalten erhalt hat. Und nachdem die Kassierin die Zeitschrift noch nie gesehen hat und über den Preis überrascht war und die Kasse die Zeitschrift auch nicht kennen wollte, gehe ich mal davon aus, dass der Zeitschriften-Lieferant heute morgen einfach einen kleinen Fehler gemacht hat.

Aber vielleicht gibt es auch die nächste Ausgabe der PAGE beim Lidl?

Erkenntnis pur…

B-US

Ja, der Berliner Gas-Wasser-Installateur hat’s erkannt: das ist ein Bus!

Für Leute aus dem „Norden“ geht der Sprinter zwar als „Bully“ durch, aber für uns ist das ein Bus. Oder ein Busle. Oder so…

Manchmal muss es eine…

Trinkkur

… sein!

Aber wenn man sich die Trinkzeiten im Kurpark in Bad Mergentheim anschaut, fragt man sich doch, ob es wirklich die richtige Tageszeit ist, wenn die Trinkzeiten auf zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 15 und 16.30 Uhr eingeschränkt sind. Aber solange sie dort nicht vor 18 Uhr die Bürgersteige hochklappen, kann man auch das in Kauf nehmen.