Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #71

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #71

Am Mittwoch ging’s rauf in’s Tal.

Zumindest heißt die Straße, die am Ende dieses Feldwegs liegt „…TALstraße“ und ist für das Smart-Navi einer der offiziellen Weg dort hin. Es gibt zwar noch andere Wege auf den Berg, aber es bleibt dabei: Die „…TALstraße“ liegt auf dem Berg.

Dass aus dem geteerten Feldweg nach weiteren 400 m eine bucklige Schotterpiste mit Entwässerungsrinnen wurde, muss ich hier – glaube ich – nicht gesondert erwähnen.

Schon wieder: Warten auf den Zug

Dieses Mal kommt auch tatsächlich ein Zug an. In Seckach. Am Bahnhof.

Und es steigen Menschen aus. Ein Mensch soll ich dort abholen: Jana.

Schön, wenn man dabei ein paar Minuten Zeit hat und das helle Frühlingslicht nutzen kann.

ByeByeTrakt2

Zwischen 1988 und 1997 gab es Zeiten, da hätte ich mich gefreut, wenn das BGB bis auf die Grundmauern niedergebrannt wäre.

Heute schwang beim Besuch ein klein wenig Wehmut mit. Trakt 2, der älteste Bauteil des Burghardt-Gymnasiums in Buchen, wird in den nächsten Tagen abgerissen.

Und die SchülerInnen haben bei ihrer Abrissparty am Freitag bereits viel Vorarbeit geleistet. Auch heute konnte jeder, der wollte, eigenhändig Steine aus den Mauern meißeln und ein letztes Mal die ehemaligen Klassenzimmer besichtigen. Wir haben es uns einfacher gemacht und Janas Stein mitgenommen. Der lag schon auf dem Haufen und wartete auf uns.

Dr. Schneider, einer der ersten Schüler im damaligen Neubau, fand am Freitag und heute die passenden Worte für die Schüler: „Heute kann ich beurteilen was das Burghardt-Gymnasium Gutes für mich und alle anderen Schüler getan hat und tut. Ich habe eine Weile gebraucht, um das zu begreifen“ (sinngemäß wiedergegeben).

Auch nach 61 Jahren bleiben die Türen der Einbauschränke aus Holz nicht zu und offenbaren seltsame Schätze.

Wertholzplatz

Am Wertholzplatz im Osterburken

In Osterburken am RIO gibt es auf dem Weg Richtung Autobahn bzw. B292N ein Schild „Wertholzplatz“.

Wenn man allerdings nicht genau hinschaut, kann man „Wertholzplatte“ lesen und wenn man nicht genau weiß, was sich dahinter verbirgt, muss man halt mal hinfahren.

Fein säuberlich aufgereiht liegen auf dem Wertholzplatz dicke Stämme verschiedener Holzarten friedlich nebeneinander. Sichtbar nummiert bieten sie sich Käufern aus Nah und Fern zum Kauf und zur Verarbeitung an. Vorhin hat ein Franzose mit seiner Gattin ausgiebigst einige Stämme vermessen.

Am Wertholzplatz im Osterburken
Am Wertholzplatz im Osterburken

Wer den Geruch von (frisch) geschlagenem Holz mag, dreckige Schuhe nicht scheut oder auch Holz kaufen will, dem sei ein Sonntagsausflug nach Osterburken empfohlen.

Auf Züge warten

Auf Züge warten

Nach dem Plündern des Bahnhofskiosk konnten wir den Bahnhof in Mannheim nicht mehr verlassen bevor unser Jüngster nicht mindestends einen Zug gesehen hat…

Falsches Gleis

Dummerweise waren wir am falschen Gleis. Rund 30 Minuten lang kam an unserem Gleis kein Zug an. Nur drei oder vier Gleise weiter…

Bahnhofsuhr
In der Heimat: Hamburg-Mannheimer
Engelhardt-Fassade
Efeu

Gemeinschafts-Schmiererei

Man nehme einen Eimer Kleister, ein paar Zeitung und pro Nase einen Luftballon.

Dann darf man sich über eine kleine Schlacht am Kleistereimer freuen und noch mehr wenn nach gut einer Stunde jede(r) aus der Jugendfeuerwehr einen Luftballon mit Pappmaché überzogen und die Grundlage für einen Wikinger-Helm geschaffen hat. Nächste Woche bekommen die Helme noch eine Form und Farbe. Man darf gespannt sein…