Die Bessel-Kapelle in 360°

Nicht allzu oft bekommt man die Möglichkeit einen Blick in verschiedene Kapellen zu werfen.

Heute war eine dieser Gelegenheiten: die Bessel-Kapelle in der Walldürner Straße (hinter der Stadthalle bzw. direkt am Post-Kreisel) war heute geöffnet. Die Kapelle stiftete der ehemalige Abt von Göttweig, Gottfried Bessel, 1712 der Kirchengemeinde Buchen. 1907 wurde sie als neubarocke Kapelle neu erbaut.

Wer sich in der kleinen Kapelle mal umschauen will, kann sich hier in 360° umschauen.

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #74

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #74

Nach längerer Corona-bedingter Gebundenheit ans Büro, war ich heute zum ersten Mal wieder im Kundenauftrag auf Gemeindeverbindungsstraßen unterwegs.

Unterwegs auf mehr oder weniger unbekanntem Terrain. Außerhalb des Neckar-Odenwald-Kreises. Dabei habe Ortsschilder gesehen, die ich vorher noch nie live gesehen hatte. Oder weiß jemand, wo das Bild entstanden ist?

Dafür weiß ich jetzt, wo man nach Gräffingen abbiegen kann.

Kopiert zu werden…

Es ist jetzt etwas mehr als 6 Jahre her, als ich mehrfach (wirklich mehrfach) die Frage beantworten musste: „Bleibt das so? Grün?“.

Meine Antwort war immer die gleiche: „Nee, das ist bloß die Grundierung, nachher wird’s rosa.“. Eine weitere Gegenfrage gab’s dazu in der Regel nicht.

Heute war ich – auf Grund fehlender bzw. abgelehnter Abendverköstigung (verratet’s bitte nicht meiner Frau) im Prinz Carl essen – alleine. Es gab, weil keine Spätzle auf der Karte waren, eine Riesen-Portion Serviettenknödel. Vielen Dank an Jens, Karin, Stana, Mirko und alle anderen im PC für den Dank bzgl. www.i-love-buchen.de!

Während ich von der Page aufschaue und zufrieden den Latte Macchiatto durch den Strohhalm schlürfe, blicke ich so einmal rund um. Und ich muss sagen:

Kopiert zu werden ist manchmal das schönste Kompliment…

Das Original in der Vorstadtstraße

Livestreams und so…

Seit Corona finden keine öffentlichen Gottesdienste mehr statt. Grundsätzlich hat mir dadurch nicht viel gefehlt.

Aber nachdem Nane die Idee hatte, doch auch in Buchen Livestreams zu zeigen, war ich öfter und länger in St. Oswald als das letzte Jahr zusammen – zum Streamen.

Software, Bild und Ton haben wir nach den ersten vier Streams so langsam im Griff. Wenn da vorhin nicht der eine durch’s Bild gelaufen wäre…

Wir laden Euch alle ein, auch mal reinzuschauen – auch wenn man mit Kirche nicht so viel am Hut hat. Morgen geht es um 19.30 Uhr mit einer Meditation weiter. Weitere Infos findet Ihr unter www.buchen-gemeinsam.de

Geh‘ ma Sondaschule?

Klar, aber nur wenn Dritte Wahl auch dabei ist…

Okay.

So bin ich zu meinem Geburtstagsgeschenk von Jana gekommen. Und gestern zum ersten Mal in den Schlachthof in Wiesbaden.

Von der Vorband „Kaizaa“ waren die ersten drei Lieder top. Der Rest klang dann irgendwie nach Helene Fischer mit leichten Punk-Anleihen. Dafür waren Sondaschule und Dritte Wahl erste Wahl. Ich war ja von Sondaschule vorher nicht wirklich angetan, aber spätestens bei „RIP Audio“ hatten sie mich.

81 Jahre danach

Im Gedenken an die Progromnacht 1938

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Martin Niemöller

Der 09.11. ist ein Tag zum Erinnern. U.a. an den Mauerfall (1989) oder an die Reichspogromnacht (1938). Gerade an die sog. Kristallnacht vom 09. auf den 10.11.1938 sollte man immer wieder denken, daran erinnern.

Deshalb zog heute ein nur von Kerzen beleuchteter Schweigemarsch durch Buchens Straßen – vom Musterplatz zur ehemaligen Synagoge und dann zum alten Rathaus. Über 300 Menschen lauschten bei der abschließenden Kundgebung den Ausführungen der verschiedenen Sprecher und Klaus Lampe hat Martin Niemöller wieder in meinem Gedächtnis reaktiviert.

Auf irgendeinem Reclam-Heft hatte ich das Niemöller-Zitat vor rund 25 Jahren schon mal notiert. Erinnern ist einfach alles! Jedes Jahr! Damit es nie wieder eine Pogromnacht gibt!