Die Gamburg – über Tauber und Spessart

Die Gamburg liegt in Gamburg, einem Ortsteil von Werbach, und bietet gerade im Herbst einen wunderschön bunten Blick auf Spessart und Tauber. Am heutigen letzten regulären Öffnungstag hat uns der Burgherr durch seine Burg geführt und schon zu Anfang gewarnt: „Meine Führungen sind berüchtigt, weil sie manchmal etwas länger dauern“.

Und er sollte Recht behalten. Erst nach gut zwei Stunden bot er noch die Möglichkeit, den Burgpark zu besichtigen. Die zehn Euro pro Nase hatten sich voll gelohnt, sich aber anschließend bei Kaffee und Kuchen in der „Diele“ der Burg wenigstens etwas aufzuwärmen war dann Gold wert. In der ungeheizten Burg mit wenig Bewegung war es an Allerheiligen doch recht frisch.

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Oberhalb der Clingenburg

Hoch über dem Main erhebt bei oberhalb von Klingenberg die Clingenburg. 1177 vom Mundschenk des Kaisers Friedrich Barbarossa, Conradus Colbo, erbaut, verfiel die Burg bereits dem 16. Jahrhundert und wurde nicht mehr genutzt. Mehr dazu in der Wikipedia.

Seit 1891 finden dort unregelmäßig Burgspiele und Theateraufführungen statt. 1969 bis 1979 erfüllten Laienschauspieler den Burghof mit Leben. Zwischen 1994 und 2019 fanden auf der Clingenburg Theater- und Musical-Aufführungen mit jährlich bis zu 40.000 Besuchern statt, 2019 musste der Verein Insolvenz anmelden. Heute finden dort Aufführungen von MainMusical statt.

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Auf dem Breuberg

… steht die Breuburg bzw. die Burg Breuberg als eine der schönsten Burganlagen im Odenwald.

Auch wenn sich der Odenwald heute an Allerheiligen diesig und wolkenverhangen präsentiert hat, ist die Burg auf jeden Fall eine Reise werden. Vorallem wenn man in Baden-Württemberg einen Feiertag hat, die Hessen aber arbeiten müssen und auf der Burg nicht soviel los ist.

Das herbstliche Bunt an den Bäumen ist vom Innern der Burg aus nicht zu sehen und nur an manchen Stellen kann man über die Burgmauern einen Blick in den Odenwald erhaschen. Was bei staatlichen Schlössern eher ungewöhnlich ist: die Burg kostet keinen Eintritt, lediglich wer auf den Bergfried will, muss als Erwachsener einen Euro erübrigen.

Tipp: Wer in der Burgschänke etwas essen möchte, sollte Bargeld dabei haben. Kartenzahlung ist dort bis dato nicht möglich.

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Hohentwiel – gendergerecht

Von den Niederungen Singens auf die Höhen der Hohentwiel zieht sich’s ganz schön.

Trotz wolkenverhangenen Himmels und Temperaturen unter 15° macht sich ein Höhenunterschied von über 250 Höhenmeter zwischen Singen (429 m) und dem Berg (686 m) doch ganz schön bemerkbar. Aber für die Aussicht rentiert sich der Aufstieg auf jeden Fall. Und jetzt weiß ich immer auch, auf wen der Scheffelpreis zurück geht.

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Vom Wartberg auf die Wartburg

Für die einen ist Eisenbach eine ehemalige Automobilstadt der DDR, für andere der Standort der Wartburg. Und natürlich haben beide recht.

Die Wartburg steht allerdings nachweislich schon etwas über 1000 Jahre auf dem Berg, Automobilstadt war Eisenach „nur“ zwischen 1896 und 1991. Nach der Wiedervereinigung der BRD mit der DDR war das damals einzige Fahrzeug, der Wartburg 1.3, praktisch unverkäuflich, u.a. weil er wirkte wie aus der Zeit gefallen. Die Burg wirkt heutzugtage auch so, aber ich glaube, das soll so sein. Übrigens: Luther soll dort einen Teil seiner Bibel-Übersetzung angefertigt haben.

@Arno: vielen Dank für die Idee für den Titel!

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Technikgläubigkeit und ihre Tücken

Eigentlich hätte uns der Sprachbefehl „Hey BMW, bring‘ uns zur Burg Krautheim“ und die anschließende Auswahl der korrekten Adresse „Krautheim, Am Burgweg 10“ nach Krautheim bringen sollen.

Aber leider nur „eigentlich“. Weil das Navi ja über jeden Zweifel erhaben ist, habe ich sämtliche Möglichkeiten nach rechts nach Krautheim abzubiegen ignoriert und dem Navi tapfer geglaubt, dass es uns ans richtige Ziel bringt.

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