Punks gegen Kommerz: 100 Kilo Herz (mit CD-Verlosung)

100 Kilo Herz - EP-Verlosung

Vor Kurzem wollte mir eine Band names „100 Kilo Herz“ bei Instagram folgen. Warum weiß ich eigentlich gar nicht so genau.

Und da ich nicht will, dass mir jeder einfach so folgt, habe ich mal nachgeschaut, wer das denn ist. Nach dem Probehören auf der Webseite von 100 Kilo Herz habe ich beschlossen: geil, die EP musst Du haben. Aber nachdem es weder auf der Webseite noch sonst wo im Netz das Ding als Hardware gab, habe ich per Mail dort angefragt und gleich Antwort bekommen. Einen Longplayer gibt’s im Herbst, die EP aber auch als CD.

Also habe ich den tatsächlich lächerlichen Betrag (gerade mal etwas mehr als das Porto) verdoppelt und überwiesen. Während wir am Wochenende auf dem Taubertal waren, kam der Brief. Mit zwei EPs und diversen Aufklebern. Da ich nur eine EP brauche, verschenke verlose ich jetzt die zweite und den einen oder anderen Aufkleber. Wer also die eine EP von 100 Kilo Herz haben will, setzt einen Kommentar (bitte nicht nur ein „Like“) unter den Beitrag – hier im Blog, bei Facebook, bei Twitter oder bei Instagramm, dann losen wir das in den nächsten Tagen aus. Den Gewinner schreibe ich dann direkt an – wegen Adresse und so…

P.S. der dritte Song auf der EP, „Happy Hour„, ist im Moment mein absoluter Favorit und schon mind. 20 mal im Auto gelaufen!
P.P.S. der CD-Inhalt schließt den „Rechtsweg“ von vorneherein aus und das Gewinnspiel hat auch nichts mehr Facebook, Twitter oder Instagram zu tun…!

Franz Ferdinand will „Mobiler Retter“ werden

Franz Ferdinand will "Mobiler Retter" werden

Manchmal glaube ich, dass unser Franz-Ferdinand mich bei Treppenhaus-Telefonaten hemmungslos belauscht.

Letzte Woche habe mich mit einem Chefarzt unserer Landkreis-Kliniken telefoniert. Zugegebenermaßen etwas länger. Es ging dabei um die „Mobilen Retter“. Eine Smartphone-App mit der geschulte Kräfte in der Nähe per Handy geortet und alarmiert werden können, wenn es im Umkreis von ein paar hundert Metern zu einem Kreislauf-Stillstand kommt. So kann die Eintreffzeit eines ersten Helfers deutlich reduziert werden.

Jetzt will Franz-Ferdinand da auch mitmachen. Letztes Jahr wollte er zur Feuerwehr. Jetzt zum DRK. Seit heute kann er sogar „Mobiler Retter“ im Neckar-Odenwald-Kreis werden. Die Beteiligten haben vorhin die Verträge unterschrieben und führen die Smartphone-App (und alles was dazu gehört) jetzt im Landkreis ein. Mitmachen kann übrigens jeder, der Mitglied einer Rettungsorganisation im Landkreis ist. Das können u.a. die Feuerwehren, das DLRG, das THW oder das DRK sein. Also: registieren, Training absolvieren und helfen! Vielleicht trefft Ihr demnächst ja Franz-Ferdinand irgendwo.

P.S. Danke an den DRK Ortsverein Buchen für das Ausleihen der Uniform…

Der Schuster und seine Leisten

Schusterleisten im Dorfmuseum Wagenschwend

Ein Dorfmuseum in Wagenschwend? Mal davon abgesehen, dass außerhalb unseres Landkreises wahrscheinlich kaum einer weiß, dass es Wagenschwend überhaupt gibt, geschweige denn wo man es findet, finde ich es beachtlich, dass es in dem 500-Seelen-Dorf ein eigenes Dorfmuseum gibt.

Und dort findet sich alles was das Leben im Dorf vor Jahr(hundert)en lebenswert gemacht hat und/oder einfach notwendig war: eine Dorfschmiede, land- und forstwirtschaftliche Arbeitsgeräte, eine bäuerliche Küche, einen Mostkeller, eine Sammlung alter Musikinstrumente, eine Barbierstube (mit teilweise eher verschreckenden Gegenständen, die auch zum Zahnbrechen gedacht waren), einiges über die Römerzeit in der Umgebung, eine Ausstellung mit gefühlt 1.000 unterschiedlichen Erzen, Fossilien und Mineralien aus aller Welt und – siehe oben – die Schusterwerkstatt.

Das Ganze wird von einem kleinen Verein betrieben und zu den Öffnungszeiten (immer am letzten Sonntag im Monat und nach Vereinbarung) gibt es leckeren Kuchen zu Preisen von denen die Cafébesucher in der „Stadt“ nur träumen können. Wer sich am 26.08. eine oder zwei Stunden Zeit nimmt, macht sicherlich nichts verkehrt.

P.S. wenn man am Sonntag Vormittag von der netten Landleben-Bloggerin von nebenan freundlichst per Facebook zum Kaffee-Nachmittag in Wagenschwend eingeladen wird und man nach völlig unverhofft auch noch mit frischen Hühnereiern nach Hause kommt und unser Kleinster völlig verzweifelt versucht, ihre Zwergziegen zu streicheln, war der Sonntag Nachmittag erfolgreich… 😉

Entführt – in die Disco

Bassa Selim betreibt eine Disse – irgendwo in einer deutschen Großstadt. Die Blonde und Konstanze hat er entführt. In seine Disco.

Und Pedrillo und Belmonte sind die eigentlichen Herzensmänner der beiden Mädels. Osmin ist der Türsteher, der die beiden Jungs nicht in die Disco lassen will. Schlussendlich können Pedrillo und Belmonte ihre Angebeteten dann doch aus Bassas Fängen befreien.

So in etwa geht die Kurzfassung von Mozarts „Die Entführung aus dem Serail„, die es heute Abend (Restkarten an der Abendkasse) nochmals bei den Schlossfestspielen in Zwingenberg zu sehen gibt. Für mich als Nicht-Opern-Liebhaber waren es dank unzähliger Arien mit verdammt hohen Tönen schon ein etwas härteres Brot, aber dennoch waren die drei Stunden nicht langweilig. Geschickt platzierte kleinere Gags haben die drei Stunden gut aufgelockert.

Wer lieber auf rockigere Stücke steht, für den gibt es nächste Woche noch Richard O’Brians „The Rocky Horror Show“ auf dem Schloss. Aber da waren wir ja letztes Jahr schon…

Das Happening 2018 – Mondfinsternis

Mondfinsternis 2018

Wenn in Buchen am Wartturm mehr los ist als an Silvester und wenn den eigentlich für den Verkehr gesperrten Feldweg mehr Autos an einem Abend befahren als sonst das ganze Jahr, dann muss am Wartturm irgendwas besonderes sein.

Ich bin zwar davon ausgegangen, dass wir nicht die einzigen am Wartturm sein würden, aber dass gleich soviele und dazu noch so viele lauffaule Menschen dort sein würden, hat mich dann doch ein wenig gewundert. Vielleicht hätte man der Polizei einen Tipp geben sollen. Der Strafzettelblock wäre leer geworden.

Interessant waren vorallem diejenigen, die hochgefahren sind, festgestellt haben, dass das ja doch eher langweilig ist und nach gut zwei Minuten wieder abgefahren sind…

Mondfinsternis 2018