Danke, Adelsheim!

Danke, Adelsheim!

In den letzten Wochen sind mir auf meinen manchmal recht langen und kuriosen Fahrten durch unseren Landkreis und die angrenzenden Gebiete rot-schwarze Plakate aufgefallen – mit Sprüchen, die gut und gerne als volksverhetzend bezeichnet werden können.

Während bei uns immer noch in vielen Gemeinden dieserlei Plakate hängen, werden in einigen Landkreisen dieserlei Plakate zum Glück bereits wieder abgehängt und Anzeigen gegen die Partei gab es ebenfalls. Danke, dafür! In manchen Ortschaften hat mich schon die schiere Anzahl der genannten Plakate schockiert.

Aber ein findiger Adelsheim (m/w/d) hat – für mich – den Nagel auf den Kopf getroffen und unter den besagten Plakaten besagter Partei Plakate mit der Aufschrift „Lügner haben lange Leitern“ platziert.

DANKE, DAFÜR!

Leider war das oben gezeigte Schild schon am nächsten Tag wieder flach am Boden gelegen. Ich hab’s dann nochmal aufgerichet. Falls es wieder am Boden liegt:

Liebe Adelsheimer, bitte stellt das Schild immer wieder auf, damit es gut sichtbar bleibt!

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #73

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #73

Auf dem Weg zur Verwandtschaft bin ich in den letzten 41 Jahren mindestens schon 1.000 Mal an dem Einstieg zu diesem Gemeindeverbindungsweg vorbei gefahren (worden), aber – soweit ich weiß – noch nie abgebogen.

Heute bin ich die Straße zum ersten Mal gefahren – auf der Suche nach der ersten und größten auf ehemaligem Ackerland errichteten solaren Freilandanlage.

Also: von wo nach wo bin ich gefahren als ich heute morgen als bekennender Klebe-Legastheniker einen Aufkleber für den 10. Geburtstag dieser „kleinen“ Photovoltaik-Anlage aufkleben wollte?

P.S. ohne weitere Hilfestellung hätte ich die Anlage dennoch nicht gefunden… 😉

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #71

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #71

Am Mittwoch ging’s rauf in’s Tal.

Zumindest heißt die Straße, die am Ende dieses Feldwegs liegt „…TALstraße“ und ist für das Smart-Navi einer der offiziellen Weg dort hin. Es gibt zwar noch andere Wege auf den Berg, aber es bleibt dabei: Die „…TALstraße“ liegt auf dem Berg.

Dass aus dem geteerten Feldweg nach weiteren 400 m eine bucklige Schotterpiste mit Entwässerungsrinnen wurde, muss ich hier – glaube ich – nicht gesondert erwähnen.

Schon wieder: Warten auf den Zug

Dieses Mal kommt auch tatsächlich ein Zug an. In Seckach. Am Bahnhof.

Und es steigen Menschen aus. Ein Mensch soll ich dort abholen: Jana.

Schön, wenn man dabei ein paar Minuten Zeit hat und das helle Frühlingslicht nutzen kann.

Sinngemäß

Irgendwie ist mir heute etwas nachdenklich zumute.

Vielleicht, weil in den letzten Tagen eine Ära zu Ende ging. Eine Ära, die beinahe volljährig geworden wäre und die vor Jahren auch mit Design und einem guten Gefühl zu tun hatte. In den letzten Jahren war das gute Gefühl allerdings immer schwächer und immer seltener geworden.

Schlussendlich hat es sich angefühlt wie Comic Sans. Nicht gut, nicht mehr passend und vorallem nicht mehr zukunftsfähig. Heute fühlt es sich ein wenig an wie Freiheit und wieder wie Design.