Yes, we can: Siebdruck

Es ist jetzt fast zwei Jahre her, dass ich ein günstiges Siebdruck-Starterset mit den notwendigen Dingen zum Selbst-Siebdrucken gekauft habe. Seitdem nervt mich Tochter2 damit, dass sie mal was drucken möchte.

Und jetzt – heute – war es dann soweit. Endlich haben wir das mit dem Siebdruck ausprobiert. Und wir können sagen: es klappt und macht unglaublich viel Spaß.

Nachdem wir das Motiv entworfen und auf Folie ausgedruckt hatten, ging’s an die Beschichtung des Siebs. Das Trocken der Beschichtung hat leider auf grund von viel zu viel Beschichtungszeug ewig gedauert. Aber wir hatten ja noch die Halterung für die Zwingen zu montieren. Und nach dem die Beschichtung endlich trocken war ging’s ganz schnell: belichten, Beschichtung auswaschen und drucken.

Wir finden, dass uns unser erster Druck ganz gut gelungen ist:

Mal sehen, was die Beschenkte am Montag dazu sagt. Und abwarten wie lange das Mathe-Lehrer-Baby braucht, um zu verstehen, was es da mal auf der Brust stehen hatte. Aber sogar der jenige in der Familie mit recht wenig Punkten im Mathe-Abi hat’s verstanden.

Klebeband: links oder rechts oder immer beide?

Die älteren unter uns werden sich noch daran erinnern: wollte man eine gekaufte und bespielte Kassette mit neuen Liedern überspielen, war etwas Klebeband notwendig. Ein Blei- oder Buntstift machte das manuelle Spulen leichter.

Wer weiß es noch? Welches „Loch“ bzw. welcher Überspiel-Schutz musste abgeklebt werden, damit die betrachtete Seite überspielt werden konnte?

Richtig: immer das linke. Oder am besten gleich beide.

Jetzt fragen sich die Jüngeren „was ist eine Kassette?“ und die Älteren „warum um alles in der Welt will er denn eine Kassette überspielen?“ und „was bitte ist die ‚Fantastic Dance Party‘?“

Die ‚Fantastic Dance Party‘ ist zum Glück nicht wichtig, sondern das Ergebnis eines ebay-Kaufs bei dem es um günstige, gebrauchte Kassetten ging. Das andere hängt mit einer etwas unüberlegten (aber richtig guten) Idee für eine Geburtstagseinladung zum 40. eines Freundes zusammen. Wer die Idee hatte ist an der Stelle zum Glück auch nicht wichtig.

Aber wir haben es hinbekommen und irgendwann in den nächsten Tagen/Wochen werden wohl einige mit Kassetten beglückt werden. Wohl dem, der noch Kassetten abspielen kann. Wer’s nicht kann, wird wohl nie erfahren, wann und wo er sich zur Feier einfinden soll.

P.S. nur für die, die es nicht wissen: wer eine Leer-Kassette vor unbeabsichtigtem Überspielen schützen wollte, konnte links und rechts oben ein Stück Plastik ausbrechen. Damit war der Überspielschutz hergestellt. Wenn man das Loch wieder mit Tesa-Film überklebte, konnte man die Kassette wieder mit neuer Musik füttern. So einfach wie ihr heute mit den MP3s hatten wir es damals nicht.

Schon wieder: Warten auf den Zug

Dieses Mal kommt auch tatsächlich ein Zug an. In Seckach. Am Bahnhof.

Und es steigen Menschen aus. Ein Mensch soll ich dort abholen: Jana.

Schön, wenn man dabei ein paar Minuten Zeit hat und das helle Frühlingslicht nutzen kann.

Sinngemäß

Irgendwie ist mir heute etwas nachdenklich zumute.

Vielleicht, weil in den letzten Tagen eine Ära zu Ende ging. Eine Ära, die beinahe volljährig geworden wäre und die vor Jahren auch mit Design und einem guten Gefühl zu tun hatte. In den letzten Jahren war das gute Gefühl allerdings immer schwächer und immer seltener geworden.

Schlussendlich hat es sich angefühlt wie Comic Sans. Nicht gut, nicht mehr passend und vorallem nicht mehr zukunftsfähig. Heute fühlt es sich ein wenig an wie Freiheit und wieder wie Design.

Happy Birthday, lieber Mac!

Der Macintosh SE in unserem Museum

Heute vor 35 Jahren hast Du das Licht der Welt und erblickt. Deshalb durfte es heute auch regnen, stürmen und schneien.

Und du strahlst auch nach 35 Jahren immer noch (oder wieder) wie der hellste Sonnenschein. Zwischendurch mussten wir Klon-Zeiten überstehen, eine Unmenge von Adaptern kaufen (wir könnten sie kiloweise verkaufen) und uns mit Intel-Prozessoren anfreunden.

Die ab und zu mal wegen kleinerer Probleme getrübte Stimmung (und die hohen Einstandspreise) machst Du durch Deine ungezähmte Arbeitslust und die Freude am (Zeit) sparen wieder wett.

Unser ältester Mac ist zwar (schon) ein SE und damit von 1987, aber dafür läuft er noch und läuft und läuft. Ähnlich wieder Käfer, nur mit 16 Mhz statt 18 PS.

Wer sich für die Geschichte des Mac jenseits von iPhone, iPad und anderen Gadgets interessiert, den laden wir gerne in unser kleines MacMuseum in Buchen ein. Einfach kurz per Mail melden und einen Termin ausmachen. Kostet auch keinen Eintritt…


Kleiner optischer Altersunterschied

Kleiner optischer Altersunterschied

Es wird vermutlich nicht jedem auffallen, aber ich bin mir sicher, dass der/die eine oder andere den Unterschied wahrnehmen wird…

Eigentlich hatte ich geplant, den Bart bis Fastnacht wachsen zu lassen und am Rosenmontag zumindest im Gesicht nicht auf die passende Verkleidung angewiesen zu sein. Jetzt doch wieder. Aber bis Rosenmontag sind noch ein paar Tage Zeit.

Dafür habe ich jetzt wieder die Chance, von Frau S. aus B. nur zehn anstelle von 20 Jahren älter geschätzt zu werden. 😉

Ach ja, morgen werden in Buchen die Störstoffe abgeholt:

Nach der Rasur

Das Happening 2018 – Mondfinsternis

Mondfinsternis 2018

Wenn in Buchen am Wartturm mehr los ist als an Silvester und wenn den eigentlich für den Verkehr gesperrten Feldweg mehr Autos an einem Abend befahren als sonst das ganze Jahr, dann muss am Wartturm irgendwas besonderes sein.

Ich bin zwar davon ausgegangen, dass wir nicht die einzigen am Wartturm sein würden, aber dass gleich soviele und dazu noch so viele lauffaule Menschen dort sein würden, hat mich dann doch ein wenig gewundert. Vielleicht hätte man der Polizei einen Tipp geben sollen. Der Strafzettelblock wäre leer geworden.

Interessant waren vorallem diejenigen, die hochgefahren sind, festgestellt haben, dass das ja doch eher langweilig ist und nach gut zwei Minuten wieder abgefahren sind…

Mondfinsternis 2018