cyanotypie-gehversuche

Seit Monaten haben wir das Cyanotypie-Zeug nun zuhause und die Gattin beschwert sich ständig, dass es irgendwo im Weg herum liegt. Jetzt war’s endlich mal so warm (und niemand daheim), dass man sich eh nur drinnen aufhalten wollte und die Zeit war reif für ein paar Minuten Experimente mit dem Zeug.

Cyanotypie ist eine frühe Form der Fotografie und grundsätzlich ganz einfach. Es gibt fertig präpariertes Papier oder das Zeug zum Mischen zu kaufen. Mit dem Papier geht das Ganze recht einfach und macht Spaß. Das Belichten dauert allerdings ein paar Minuten und bei über 30° im Schatten ist das nur ein halber Spaß.

Hoffen wir, dass viele von Euch den Zusammenhang zwischen (Musik-)Kassette und Buntstift erkennen. 🙂

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(Bisschen) Winterwonderland in Buchen

Ganz so oft gibt es Schnee in unseren Breiten ja nicht mehr und es steht zu befürchten, dass es in den kommenden Jahren noch seltener wird.

Aber weil es in Buchen ja immer zwei Grad kühler ist als anders wo, hat Petrus gestern abend eine Puderzucker-Decke über Buchen gelegt. So sieht’s dann in der Marktstraße in Buchen aus. Und – man darf überrascht sein – die Innenstadt ist auch an einem Montag Abend gut besucht. Gerade wenn man Fotos ohne Menschen machen will – Gassi-Gänger, Radfahrer, Jugendliche, …

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Analoges Erbe

Die Polaroid 630 Lightmixer hat Luca von ihrem Opa „geerbt“ (keine Sorge, ihm geht es gut) und heute kam der Film bzw. die Filmkassette dazu an.

Die 630 ist eine Einsteiger-Kamera mit Blitz aus den 1980ern, die eine zusätzliche Einstellmöglichkeit für die Helligkeit hat. Und wenn man den Regler in die falsche Richtung schiebt und der Blitz nicht auslöst, bekommt man „etwas“ zu dunkle Bilder (links im Bild).

Als wir dann irgendwann verstanden haben, wie man den Blitz verwendet und dass man nicht zu nahe an das Motiv rangehen sollte, wurde Bild Nummer 4 ganz annehmbar – wenn auch mit über 2 Euro pro Bild nicht ganz günstig. Aber den Spaß war’s wert.

Warum Grafiker keine Bilder per WhatsApp möchten…

Grundsätzlich kann ja jeder von WhatsApp halten, was er oder sie möchte. Man denke nur an die Themen Datenschutz und Nutzungsrechte der übertragenen Bilder.

Die meisten Bilder, die per WhatsApp verschickt werden, erreichen eh nicht die sog. Schöpfungshöhe, so dass es kaum Sinn machen würde, über Nutzungsrechte mit WhatsApp zu streiten. Wenn ich an das eine oder andere Bildchen denke, das von manchen Familienmitgliedern in manchen Familiengruppen geteilt bzw. aus einer anderen Gruppe weitergeleitet wird, müssen wir das auch gar nicht diskutieren. 😉

Aber: wenn es darum geht, einem Grafiker oder Designer Bilder weiter zu leitet, fragt bitte gar nicht erst, ob es okay ist, die Bilder per WhatsApp zu schicken.

Es. ist. nicht. okay!

Warum? Ganz einfach: WhatsApp verkleinert alle (!) Bilder, bei denen eine Kantenlänge größer als 1600 Pixel ist auf 1600 Pixel – um Serverspeicher, Datenvolumen und andere Ressourcen zu sparen. Grundsätzlich ist das auch eine gute Sache, aber nicht wenn es um hochauflösende Bilder für einen Flyer oder eine andere Drucksache geht.

Wenn das Originalbild (wie im Beispiel oben rechts) eine Kantenlänge von 3000 Pixeln hat und es per WhatsApp verschickt wird, bleibt bei gleicher Darstellungsgröße (kleineres Bild links) gerade mal rund ein Viertel der Pixel übrig. Außerdem hat das WhatsApp-Bild plötzlich WhatsApp als Quelle in den Metadaten:

Übrigens: Bilder aktueller Handykameras haben gerne schon mal über 4000 Pixel an der längeren Kante. WhatsApp schrumpft die Bilder auf rund ein Neuntel der Originalgröße.

Bitte schickt Bilder, die weiterverwendet werden sollen, immer per Mail oder auf einem anderen Weg bei dem die Bilder nicht verändert werden und sich niemand die Nutzungsrechte daran sichert…!

Die Bessel-Kapelle in 360°

Nicht allzu oft bekommt man die Möglichkeit einen Blick in verschiedene Kapellen zu werfen.

Heute war eine dieser Gelegenheiten: die Bessel-Kapelle in der Walldürner Straße (hinter der Stadthalle bzw. direkt am Post-Kreisel) war heute geöffnet. Die Kapelle stiftete der ehemalige Abt von Göttweig, Gottfried Bessel, 1712 der Kirchengemeinde Buchen. 1907 wurde sie als neubarocke Kapelle neu erbaut.

Wer sich in der kleinen Kapelle mal umschauen will, kann sich hier in 360° umschauen.

Livestreams und so…

Seit Corona finden keine öffentlichen Gottesdienste mehr statt. Grundsätzlich hat mir dadurch nicht viel gefehlt.

Aber nachdem Nane die Idee hatte, doch auch in Buchen Livestreams zu zeigen, war ich öfter und länger in St. Oswald als das letzte Jahr zusammen – zum Streamen.

Software, Bild und Ton haben wir nach den ersten vier Streams so langsam im Griff. Wenn da vorhin nicht der eine durch’s Bild gelaufen wäre…

Wir laden Euch alle ein, auch mal reinzuschauen – auch wenn man mit Kirche nicht so viel am Hut hat. Morgen geht es um 19.30 Uhr mit einer Meditation weiter. Weitere Infos findet Ihr unter www.buchen-gemeinsam.de