Happy Birthday, lieber Mac!

Der Macintosh SE in unserem Museum

Heute vor 35 Jahren hast Du das Licht der Welt und erblickt. Deshalb durfte es heute auch regnen, stürmen und schneien.

Und du strahlst auch nach 35 Jahren immer noch (oder wieder) wie der hellste Sonnenschein. Zwischendurch mussten wir Klon-Zeiten überstehen, eine Unmenge von Adaptern kaufen (wir könnten sie kiloweise verkaufen) und uns mit Intel-Prozessoren anfreunden.

Die ab und zu mal wegen kleinerer Probleme getrübte Stimmung (und die hohen Einstandspreise) machst Du durch Deine ungezähmte Arbeitslust und die Freude am (Zeit) sparen wieder wett.

Unser ältester Mac ist zwar (schon) ein SE und damit von 1987, aber dafür läuft er noch und läuft und läuft. Ähnlich wieder Käfer, nur mit 16 Mhz statt 18 PS.

Wer sich für die Geschichte des Mac jenseits von iPhone, iPad und anderen Gadgets interessiert, den laden wir gerne in unser kleines MacMuseum in Buchen ein. Einfach kurz per Mail melden und einen Termin ausmachen. Kostet auch keinen Eintritt…


Kleiner optischer Altersunterschied

Kleiner optischer Altersunterschied

Es wird vermutlich nicht jedem auffallen, aber ich bin mir sicher, dass der/die eine oder andere den Unterschied wahrnehmen wird…

Eigentlich hatte ich geplant, den Bart bis Fastnacht wachsen zu lassen und am Rosenmontag zumindest im Gesicht nicht auf die passende Verkleidung angewiesen zu sein. Jetzt doch wieder. Aber bis Rosenmontag sind noch ein paar Tage Zeit.

Dafür habe ich jetzt wieder die Chance, von Frau S. aus B. nur zehn anstelle von 20 Jahren älter geschätzt zu werden. 😉

Ach ja, morgen werden in Buchen die Störstoffe abgeholt:

Nach der Rasur

Das Happening 2018 – Mondfinsternis

Mondfinsternis 2018

Wenn in Buchen am Wartturm mehr los ist als an Silvester und wenn den eigentlich für den Verkehr gesperrten Feldweg mehr Autos an einem Abend befahren als sonst das ganze Jahr, dann muss am Wartturm irgendwas besonderes sein.

Ich bin zwar davon ausgegangen, dass wir nicht die einzigen am Wartturm sein würden, aber dass gleich soviele und dazu noch so viele lauffaule Menschen dort sein würden, hat mich dann doch ein wenig gewundert. Vielleicht hätte man der Polizei einen Tipp geben sollen. Der Strafzettelblock wäre leer geworden.

Interessant waren vorallem diejenigen, die hochgefahren sind, festgestellt haben, dass das ja doch eher langweilig ist und nach gut zwei Minuten wieder abgefahren sind…

Mondfinsternis 2018

Macht hoch die Tür

Also hab‘ ich die Tür für’s Kinderkrippen-Spiel mal auf den Tisch gestellt.

Ob ich das mit dem „hoch“ richtig verstanden habe, bezweifle ich noch ein wenig. Aber auf jeden Fall findet das Kinderkrippen-Spiel mit Tür an Heiligabend um 15 Uhr in St. Oswald in Buchen statt. Ich bin mir sicher, dass es sich lohnt zu sehen wie sich die Tür öffnet…

Mensch ärgere Dich (nicht) in XXL

Mensch-ärgere-Dich-nicht in XXL


Eigentlich stand heute Abend bei der Jugendfeuerwehr ein „Spiele-Abend“ auf dem Programm. Aber irgendwie wurde daraus ein „Zwei-Spiele-Abend“.

Ursprünglich hatten wir fünf Spiele vorbereitet bzw. ausgesucht. Genügend Auswahl, um anderthalb Stunden Jugendfeuerwehr-Übung zu füllen. Es hätten heute aber auch zwei gereicht. Nach dem Aufwärmspiel wechselten wir in die Fahrzeughalle zu einem ersten Versuch „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ in XXL. Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass sie entweder nach 30 Minuten eine Team gewonnen hat oder die Jugendlichen einfach keine Lust mehr haben.

Doch es kam anders: nach gut 45 Minuten mussten wir sie fragen, ob sie einfach weiterspielen oder ein anderes Spiel spielen wollen. „Weiterspielen!“ war der Grundtenor.

Mensch-ärgere-Dich-nicht in XXL benötigt 8-16 Mitspieler und etwas Material (1 Schaumgummiwürfel, irgendwas zum Kennzeichnen der drei oder vier Mannschaften, 36 weiße Blätter A4, und je 5 Blätter A4 in vier unterschiedlichen Farben – das war’s) und dann kann’s nach den offiziellen Regeln losgehen.

Demnächst gibt’s die komplette Anleitung in der Spielesammlung der Jugendfeuerwehr Neckar-Odenwald-Kreis.

Feuerwehrleute sind verwöhnt!

Historische Löschübung

Wenn wir mal davon ausgehen, dass das Feuer löschen im Jahr 1717 physikalisch betrachtet (meine ehem. Physik-Lehrer wären wahrscheinlich stolz auf mich) genauso funktioniert hat wie heute: Sauerstoff entziehen, brennbares Material entfernen oder kühlen, dann lässt sich feststellen, dass wir heutigen Feuerwehrmänner unglaublich verwöhnt sind.

Vor 300 Jahren gab es keine maschinell betriebenen Pumpen, die Wasser an die Brandstelle förderten. Keine Pumpen, die durch Erzeugung eines Unterdruck selbst das Wasser aus der Bach oder dem Löschteich ansaugten und mit Druck wieder abgaben. Vor 300 Jahren musste alles selbst gemacht werden.

Mit den Schuhen, die man gerade anhatte in die Bach stehen, Eimer füllen und weitergeben – nasse Füße inbegriffen. Mit Muskelkraft mussten die Eimer zur Brandstelle transportiert werden. Die Pumpe (wenn man denn eine hatte) musste ebenfalls durch Muskelkraft Druck aufbauen um das Wasser wieder abzugeben. Verdammt personalintensiv das Ganze…Continue Reading

Das Licht ist aus – Lost Place #2

Das Licht ist aus

Durch Zufall bin ich vor gut und gerne 14 Tagen auf einen spontanen Anruf eines Bekannten hin in einen Lost Place gestolpert und muss sagen, das war mal so richtig cool.

Das Haus wirkte zwar so als würden jeden Moment die Decken durchbrechen, aber sie haben uns getragen. Aktuell wird das Haus von seinem neuen Besitzer entkernt und in einigen Tagen wird von den Innenräumen vermutlich nicht mehr viel zu sehen sein. In absehbarer Zeit soll das ganze Gebäude in neuem Glanz erstrahlen.

Und jetzt bin ich gespannt: auf dem wievielten Bild ist die Toilette?

Das Bad in 360°:

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