Auf der Pirsch…

… macht Franz-Ferdinand eine ganz gute Figur. Dieses Jahr wollte er nach seinem Sommerurlaub unbedingt mal auf die Jagd gehen.

Ich weiß zwar nicht genau, was Franz-Ferdinand als aus Überzeugung vegan und von Luft und Liebe lebende Tonfigur mit dem Gejagten anfangen will, aber ich wollte ihm den Wunsch gerne erfüllen. Wer weiß, was er mit Fernglas alles in der Vorstadtstraße erspäht. Zumindest scheint der Herbst die optimale Jagdzeit zu sein…

Damit die Jagd für ihn noch ein wenig realer wird, haben wir ihm auch noch ein Wäldchen ins Treppenhaus gestellt:

P.S. Vielen Dank an Familie Burger für die Jagdutensilien und an Eric für die Birkenstämmchen!

Rochus 2017 – ich war dabei…

Rochus-Prozession 2017 in Buchen

… bei der Prozession für den Unheiligen der Pestkranken in Buchen. Zwar nur aus dem 1. OG, aber ich war dabei…

😉

The Rocky Horror Show auf Schloss Zwingenberg

The Rocky Horror Show auf Schloss Zwingenberg

Brad verlobt sich mit seiner Janet und strandet – dank eines Schadens an ihrem Auto – mit ihr auf einem merkwürdigen Schloss, wo noch merkwürdigere Gestalten ihr Unwesen und noch mehr treiben. Stop. Ich denke, dass man die Geschichte niemandem mehr erklären muss, oder?

Ich hatte bisher bei nur wenigen Theater-/Musical-Aufführungen so viel Spaß. Die Schlossfestspiele Zwingenberg haben sich mal wieder selbst übertroffen. Die Darsteller und der Gesang super (auch wenn man Männer in Strapsen und Korsagen nicht unbedingt mögen muss), der Ton klasse, das Orchester bestens, das Bühnenbild sehr wandelbar (ich weiß jetzt auch wofür die schwarzen HT-Rohr-Stücke sind, die nach der Pause auf der Bühne herumlagen) und das Wetter – im Gegensatz zum letzten Jahr – perfekt.

Lediglich die „Boring“-Rufe, sobald Markus Brock als Erzähler etwas erzählt hat, waren ein wenig nervig und zwischendurch musste man mit ihm sogar ein wenig Mitleid haben, aber als er dann in (Zitat) „zwei Nummern zu kleinen High-Heels“ und Netzstrümpfen die wackelige Bühnentreppe herunter kam, wurden auch diese weniger.

Fazit: Sehr zu empfehlen. Heute Abend ist die Vorstellung zwar ausverkauft, aber für Samstag und Sonntag gibt es in den günstigeren Sitzplatz-Kategorien noch Restkarten im Online-Shop oder an der Abendkasse. Und wer vor Ort ein Fanbag mit allen notwendigen Utensilien erwirbt, wird sich wundern, wieviel Wasser in die ach so kleine Wasserspritzpistole passt und wie gut man damit schießen kann – auf jeden Fall ausprobieren…!

P.S. schöne Grüße an Agathe 😉

Versteckte Dateien anzeigen – unter macOS

Screenshot des Mac-Finders

Versteckte Dateien im Finder anzuzeigen war bis einschließlich Mac OS X 10.11 immer mit der Nutzung des Terminals verbunden und blieb daher den meisten Nutzern versagt.

Seit macOS 10.12 (Sierra) ist das Anzeigen der versteckten Dateien extrem einfach geworden: Einfach im Finder CMD (⌘) + SHIFT (⇧) + . (Punkt) drücken, schon erscheinen alle Dateien. Das gleiche Kürzel blendet die Dateien wieder aus.

Wer noch ein älteres Betriebssystem nutzt, muss weiterhin das Terminal (unter Dienstprogramme) nutzen und dort „defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles 1“ und mit Return bestätigen. Anschließend „killall Finder“ im Terminal eingeben und bestätigen. Um die Dateien wieder zur verstecken, musste das ganze Procedere nochmal durchgeführt werden, allerdings mit „defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles 0“.

Quelle

Kleine Dankbarkeiten…

Kleine Kundengeschenke

… machen dick!

Dieser Moment, wenn so völlig unverhofft ein großes Päckchen mit der Aufschrift „VIELEN DANK“ im Flur steht und man eigentlich gar nicht weiß, warum man das Päckchen bekommen hat – bleibt nur DANKE zu sagen.

DANKE an die FG Assamstadter Schlackohren für die Nervennahrung – auch wenn wir dafür eigentlich nur ein oder zwei Kleinigkeit gemacht haben. Jetzt müssen wir es nur noch hinbekommen, dass sich die rechte Hälfte des Päckchens nicht unversehens in Hüftgold verwandelt… 😉

Ich möchte das Internet noch nicht nutzen.

Ich möchte das Internet noch nicht nutzen


Die Auswahl-Optionen stammen aus der Grund-Konfiguration von Mac OS X 10.3 (Panther). 2003/2004 war das Internet wohl noch nicht so verbreitet… 😉

Wenn man bedenkt, dass es die aktuellen Apple-Betriebssysteme gar nicht mehr auf einem Datenträger gibt, sondern aus dem AppStore geladen werden müssen, wird einem beinahe ein wenig wehmütig zumute, wenn man 10.3 knapp 14 Jahre nach der Veröffentlichung mal wieder installiert – von der damals mitgelieferten DVD.

Aber wer installiert heute noch 10.3? Ich!

Nachdem mein erster Plattenwechsel im iMac vergangenen Freitag relativ stressfrei von statten gegangen war, meinte unser zweiter EFI-Rechner letzten Sonntag, dass es nach 14 Jahren (davon 11 im Dauerbetrieb als Printserver) an der Zeit sei auch mal eine neue Festplatte haben zu wollen. Das Festplatten-Dienstprogramm nennt das Problem „Schwerer Hardwarefehler“. Also neue Platte besorgt, die entsprechende Anleitung ausgedruckt und die Festplatte aus- und wieder eingebaut. Nach einem kleinen Disput mit der Partitionstabelle der neuen Platte, lief die Installation stressfrei durch. Nach dem Neustart ging allerdings gar nichts mehr. „Startvolume nicht gefunden“. Klasse! Also die Platte nochmal ausgebaut, alle Steckkverbindungen überprüft und wieder eingebaut.

Und siehe da: er läuft wieder! Nur noch schnell konfigurieren und nostalgisch anmutende Fragen beantworten, dann kann unser über 15 Jahre alter 24″-EPSON-Drucker wieder drucken. Hoffentllich noch für einige Jahre…

„Befriedigungsquote“

Was Insolvenzverwalter so schreiben...

Nein, das Wort „Befriedigungsquote“ (oder auch Insolvenzquote) bezeichnet nichts Unanständiges.

Naja, vielleicht doch! Wenn die Befriedigungsquote bei einem Insolvenzverfahren nur 0,45% der Forderungssumme beträgt, dann ist die Befriedigung des Gläubigers nicht sonderlich hoch. So bleiben für den Gläubiger ein paar Euro übrig.

Dafür lohnt es sich nicht mal, das mehrseitige Formular zur Anmeldung der offenen Forderungen auszufüllen. Was bin ich froh, dass in der Gesamtforderung „nur“ Arbeitszeit steckte und keinerlei Fremdkosten angefallen sind.

Die Übeltäterin und das erste Mal

Die Übeltäterin

Eigentlich ist es ja kein Wunder. Wenn man einen iMac neun einhalb Jahre praktisch ohne Unterbrechung laufen lässt, steigt irgendwann die Festplatte aus.

Ich bin ja nur froh, dass die Western Digital ihren Selbstmord mit den typischen Symptomen angekündigt hat: immer langsamer werdender Rechner, immer mehr Abstürze und schlussendlich ein relativ lautes „Klackern“. Also sofort zur Sicherheit die Festplatte geklont. Und nachdem die Platte dann gar nicht wollte, einfach von der externen Platte gestartet – was zum Glück ja kein Problem ist.

Aber eine Festplatte am iMac tauschen? Noch nie gemacht und überhaupt keine Ahnung, wie man erst die Glassscheibe und dann das Alu-Gehäuse da runter bringt. Aber zum Glück gibt es ja iFixit. Und die passende Anleitung. Ich musste mich zwar einige Zeit überwinden, den Aus- und Wiedereinbau in Angriff zu nehmen, aber heute Mittag hat’s geklappt.

iFixit veranschlagt für den reinen Ausbau 30 Minuten und sagt leider nicht, dass es alleine nicht zu schaffen ist. Zusammen mit Nane habe ich dann heute Mittag gut 45 Minuten für den Ausbau und 20 Minuten für den Einbau der neuen bzw. gebrauchten Platte (Danke, Wolfgang für die prompte Lieferung vor sechs Wochen) gebraucht. Das Ausblasen der beiden Lüfter und des gesamten Gehäuses hat aber alleine schon gut 15 Minuten gedauert. Nach neun einhalb Jahren sieht so ein iMac ganz schön verstaubt aus.

Dann noch den Klon von der externen Platte zurückgespielt. Jetzt läuft er wieder – hoffentlich – neun einhalb Jahre…  😉

Der offene iMac – nach dem Ausblasen – aber noch ohne neue Festplatte:

OP am offenen Rechner

ALLES FÜR DIE FÜSSE ODER DIE FÜßE?

Alles für die Füße

Weil das Wort „Füße“ einen langen Vokal vor dem „ß“ hat, schreibt man Füße trotz Rechtschreibreform weiterhin mit „ß“ – soweit klar und bekannt.

Wenn man allerdings das Wort „Füße“ bzw. eine Überschrift in Versalien (Großbuchstaben) schreibt, hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera: entweder man schreibt „FÜSSE“ mit zwei „S“ oder „FÜßE“ mit „ß„. Beides ist grundsätzlich möglich.

Der Duden-Verlag schreibt dazu: „Da Großbuchstaben in der Regel nur am Anfang eines Wortes erscheinen, dort aber nie ein Eszett auftritt, braucht man normalerweise gar kein großes Eszett. Andererseits wird ja auch gelegentlich durchgehend in Großbuchstaben geschrieben. Was dann? Die offizielle Regelung sieht vor, dann ß durch SS wiederzugeben.“ – Quelle

Dass beides nicht gut aussieht, ist auch klar, aber wenn das Corporate Design des Kunden Überschriften in Großbuchstaben vorsieht, dann muss man sich entscheiden. Und ich finde, dass ein „ß“ in einer Reihe von Großbuchstaben einfach ein Störfaktor ist.

Also wer Füße (oder andere Worte mit Eszett) in Großbuchstaben schreibt, darf und soll das mit „SS“ tun…

P.S. Seit 2008 gibt es auch ein Versal-ß, aber da die wenigsten Schriften diesen Buchstaben tatsächlich besitzen und es dann meist nur mit dem „normalen“, kleinen ß belegt ist, hilft das nur bedingt weiter…

Bild: Wikipedia/Conrad Nutschan

Bei mir nicht…

SPD am Boden - wo?

Auch wenn die SWR3-Moderatoren gerade vor einem Millionen-Publikum behauptet haben, die NRW-SPD läge am Boden, ich kann sie bei mir beim besten Willen nicht finden!

Verstehe ich da was falsch oder müsste ich mal ein Stockwerk tiefer…?

#swr3