Franz Ferdinand will „Mobiler Retter“ werden

Franz Ferdinand will "Mobiler Retter" werden

Manchmal glaube ich, dass unser Franz-Ferdinand mich bei Treppenhaus-Telefonaten hemmungslos belauscht.

Letzte Woche habe mich mit einem Chefarzt unserer Landkreis-Kliniken telefoniert. Zugegebenermaßen etwas länger. Es ging dabei um die „Mobilen Retter“. Eine Smartphone-App mit der geschulte Kräfte in der Nähe per Handy geortet und alarmiert werden können, wenn es im Umkreis von ein paar hundert Metern zu einem Kreislauf-Stillstand kommt. So kann die Eintreffzeit eines ersten Helfers deutlich reduziert werden.

Jetzt will Franz-Ferdinand da auch mitmachen. Letztes Jahr wollte er zur Feuerwehr. Jetzt zum DRK. Seit heute kann er sogar „Mobiler Retter“ im Neckar-Odenwald-Kreis werden. Die Beteiligten haben vorhin die Verträge unterschrieben und führen die Smartphone-App (und alles was dazu gehört) jetzt im Landkreis ein. Mitmachen kann übrigens jeder, der Mitglied einer Rettungsorganisation im Landkreis ist. Das können u.a. die Feuerwehren, das DLRG, das THW oder das DRK sein. Also: registieren, Training absolvieren und helfen! Vielleicht trefft Ihr demnächst ja Franz-Ferdinand irgendwo.

P.S. Danke an den DRK Ortsverein Buchen für das Ausleihen der Uniform…

1.250 g Altpapier

Neue Telefonbücher

In den letzten Tagen wurden in Buchen (und wahrscheinlich auch überall drum herum) die aktuellen Telefonbücher verteilt. Ich habe mir gestern abend mal den Spaß gemacht und die Bücher gewogen: 1.250 g und ein bisschen Plastikfolie. 

Und damit – für mich – bereits am Auslieferungstag 1.250 g Altpapier. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal in einem Telefonbuch geblättert habe. Ausgehend von rund 4.500 Haushalten alleine in Buchen, ergibt das spätestens in 2019 über 5,6 TONNEN Altpapier. Ich meine mich erinnern zu können, dass es im letzten Jahr nur Benachrichtigungskarten gab und man sich die Bücher abholen musste. Fand ich irgendwie besser…

Buchen suchen – im Duden

Schreibweisen von Zahlen

Gefunden – Buchen im Duden!

Bei den Schreibweisen bzw. der Gliederung von Nummern findet sich Buchen tatsächlich im Duden. Oder zumindest eine Telefonnummer mit unserer 06281-Vorwahl. Und laut „Das Örtliche“ ist die Nummer sogar ganz normal vergeben. Ich frage mich, ob den Herrn schon mal jemand wegen des Eintrags angerufen hat?

Vielleicht ist die Anwendung der DIN 5008 auf Telefon-/Telefax-Nummern aber auch für den einen oder anderen hier interessant…

P.S. natürlich finden sich Buchen auch unter „B“ im Inhalt.

Draußen nur Kännchen

Ich muss zugeben: mit ’nem Kännchen gibt sich Franz-Ferdinand nicht zufrieden.

Ne Kanne muss es dann schon sein. Aber zurück zum Anfang der Geschichte! Franz-Ferdinand wollte endlich auch mal schick Kaffee trinken gehen. Und weil’s mit dem „gehen“ nicht so recht klappen will, hat er jetzt ein lauschiges Plätzchen direkt neben seinem Wald eingerichtet.

Bin mal gespannt, was er zu Brechts nicht ganz jugendfreien „Gedichten über die Liebe“ zu berichten weiß. Eigentlich wollte ich ihn ja „Der gute Mensch von Sezuan“ auf die Blümchentischdecke von Nanes Uroma legen, aber das hatte er schon gelesen. Vielleicht mag ihm ja noch der eine oder andere etwas mehr Lese-Auswal hinlegen? Franz-Ferdinand freut sich ganz sicher.

Passt nicht zusammen…

Passt nicht zusammen: Birkenstock und Einweg-Schuh-Überzieher

Passen wirklich nicht zusammen: Birkenstock, gestrickte Socken und blaue Einweg-Schuh-Überzieher…

Dafür weiß ich jetzt, dass die Plastikschälchen, in denen abgepackte Wurst verkauft wird, nicht vorgeformt sind, sondern auch direkt in der Verpackungsmaschine gestanzt werden können.

Was auch nicht passt: wenn Du den Supermarkt-Regale-Einräumer fragst, wo man die Eier findet und er sich dann achselzuckend in den Schritt fasst.

Serotonin für die Hände?

Serotonin für die Hände?

Dass man im Laden praktisch keinen „normalen“ Tee mehr kaufen kann, sondern nur noch irgendwelche Wellness-Tees – mit so viel sagenden Namen wie „Pure Happiness“, „Sweet Harmony“, „Harmonie für Körper & Seele“ und noch viele mehr – findet, damit habe ich mich ja schon abgefunden. Aber Flüssigseife für die Hände, die dafür sorgt, dass ich mich „überglücklich“ fühle…? Naja.

Vielleicht ist die Seife aber ja auch für die Füße… 😉

Macht man auch nicht alle Tage…

Man (ich zumindest) hat nicht jeden Tag die Gelegenheit mit dem Goldenen Buch der Stadt spazieren zu gehen…

Weil wir im Rathaus keine passende Tüte finden konnten, hat das Goldene Buch mal wieder (kalte) Frischluft schnuppern dürfen. Am Eingang zum alten Rathaus wollte es partout nicht die Treppe mit mir runter gewehrt. Es hat sich regelrecht gewehrt und wollte unbedingt in den Sitzungssaal abbiegen. Nachher darf das Buch auf dem Rückweg nochmal kurz die Sehenwürdigkeiten der Stadt im Vorbeigehen bestaunen, dann landet’s wieder in seinem angestammten Schrank.