Gar nicht so einfach…

Auch wenn die Mosbacher vermutlich wissen wie’s funktioniert, bin ich mir nicht wirklich sicher, wie ich meine Hand unterhalten soll.

Wenn man sich mit einer Hand unterhält -also mit ihr spricht – könnte man es vermutlich auch einer Wand erzählen, oder? Aber manche Veranstaltungen in der „Alten Mälzerei“ in Mosbach schaffen es wahrscheinlich auch, eine Hand zu unterhalten. Die aktuelle eher nicht… 🙄

Mensch ärgere Dich (nicht) in XXL

Mensch-ärgere-Dich-nicht in XXL


Eigentlich stand heute Abend bei der Jugendfeuerwehr ein „Spiele-Abend“ auf dem Programm. Aber irgendwie wurde daraus ein „Zwei-Spiele-Abend“.

Ursprünglich hatten wir fünf Spiele vorbereitet bzw. ausgesucht. Genügend Auswahl, um anderthalb Stunden Jugendfeuerwehr-Übung zu füllen. Es hätten heute aber auch zwei gereicht. Nach dem Aufwärmspiel wechselten wir in die Fahrzeughalle zu einem ersten Versuch „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ in XXL. Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass sie entweder nach 30 Minuten eine Team gewonnen hat oder die Jugendlichen einfach keine Lust mehr haben.

Doch es kam anders: nach gut 45 Minuten mussten wir sie fragen, ob sie einfach weiterspielen oder ein anderes Spiel spielen wollen. „Weiterspielen!“ war der Grundtenor.

Mensch-ärgere-Dich-nicht in XXL benötigt 8-16 Mitspieler und etwas Material (1 Schaumgummiwürfel, irgendwas zum Kennzeichnen der drei oder vier Mannschaften, 36 weiße Blätter A4, und je 5 Blätter A4 in vier unterschiedlichen Farben – das war’s) und dann kann’s nach den offiziellen Regeln losgehen.

Demnächst gibt’s die komplette Anleitung in der Spielesammlung der Jugendfeuerwehr Neckar-Odenwald-Kreis.

Schön bunt hier


Aber an der Zimmerschlüssel-Nummerierung muss die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal noch arbeiten…
Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass man an der neuen Schule die Betten nicht mehr selbst beziehen muss. Schade. Eigentlich. 

Feuerwehrleute sind verwöhnt!

Historische Löschübung

Wenn wir mal davon ausgehen, dass das Feuer löschen im Jahr 1717 physikalisch betrachtet (meine ehem. Physik-Lehrer wären wahrscheinlich stolz auf mich) genauso funktioniert hat wie heute: Sauerstoff entziehen, brennbares Material entfernen oder kühlen, dann lässt sich feststellen, dass wir heutigen Feuerwehrmänner unglaublich verwöhnt sind.

Vor 300 Jahren gab es keine maschinell betriebenen Pumpen, die Wasser an die Brandstelle förderten. Keine Pumpen, die durch Erzeugung eines Unterdruck selbst das Wasser aus der Bach oder dem Löschteich ansaugten und mit Druck wieder abgaben. Vor 300 Jahren musste alles selbst gemacht werden.

Mit den Schuhen, die man gerade anhatte in die Bach stehen, Eimer füllen und weitergeben – nasse Füße inbegriffen. Mit Muskelkraft mussten die Eimer zur Brandstelle transportiert werden. Die Pumpe (wenn man denn eine hatte) musste ebenfalls durch Muskelkraft Druck aufbauen um das Wasser wieder abzugeben. Verdammt personalintensiv das Ganze…Continue Reading

Wetter-Wette gefällig…?

Open Air Kino 2017 in Buchen

Gestern beim Bestuhlen für’s 18. Open-Air-Kino Buchen herrschte bestes Open-Air-Wetter.

Dummerweise sieht’s heute wieder etwas trüber aus – und heute Abend geht’s los. Nach den beinahe hochsommerlichen Temperaturen in den letzten Tagen, scheint es – passend zum Open-Air-Kino – wieder abzukühlen.

Wetten, dass es die nächsten Tage – wie in den letzten Jahren – kühler bleibt…? ;-(

Safety First

Feuerwehrmann mit Helm und Schutzbrille auf dem Visier

Sicherheit geht vor. Immer!

Da meint der eine es gut und hilft dem anderen beim Schutzbrille aufsetzen. Dass die Brille aber wohl eher unter’s Visier gehört, hätte man dem einen vielleicht noch sagen sollen. Aber irgendwann haben sie’s dann doch noch hinbekommen und der andere durfte die entsprechende Doppelblatt-Säge oder Flex oder Säbelsäge benutzen und hoch erfreut das Schaukelgestell auseinander nehmen…

Hoffen wir mal, dass mit der andere das Bild nicht krumm nimmt. 😉

Andere Orte andere Texte

Feuer-Lösch-Geräte

Andere schreiben „Feuerwehr-Gerätehaus“ oder „Feuerwehr-Garage“ oder „Feuerwehr-Magazin“. Bei größeren Gerätehäusern, die mit Personal besetzt sind, steht manchmal sogar „Feuerwache“.

Aber mancherorts gibt es wohl nur „Feuer-Lösch-Geräte“. Mir ist klar, dass der Schriftzug dort schon seit Jahr(zehnt)en prangt, aber vielleicht hätte man zwischenzeitlich über eine Änderung nachdenken können. Mal gespannt, wer weiß, wo die „Feuer-Lösch-Geräte“ stehen. 😉

Aufschneider

Aufschneider


Auch wenn’s nur ein Brötchenaufschneider ist.

Aufschneider bleibt Aufschneider. Gerade dann wenn er freiwillig 60 Brötchen aufschneidet…

Dreiste Diebe in Buchen!

Hydranten-Diebe

Die Diebe werden auch immer dreister!

Jetzt klauen sie sogar schon Überflurhydranten – vermutlich im Auftrag der städtischen Werke. Bis vor wenigen Tagen stand auf jeden Fall links vor dem Stadtturm noch ein alter, aber funktionsfähiger Hydrant. Jetzt ist er weg. Einfach so.

Zugegebenermaßen war der Hydrant ungeschickt positioniert. Der Hydrant stand ein wenig zu nah am Stadtturm. So war die Wasserentnahme nicht ganz einfach und man hatte nach der Installation dem Stadtturm ein bisschen Stein (auf Höhe der Blume) operativ entfernen müssen, sonst wäre es nämlich gar nicht möglich gewesen, den Hydrant aufzuschrauben… 😉

Den Hydrant gab es schon in grauer Vorzeit. Hier ein Beweisbild von einer Feuerwehrübung aus den 1960er Jahren:

Übung mit Hydrant

Quelle: Archiv der Freiwilligen Feuerwehr Buchen

5 Dinge, die man mit einem Rauchmelder auf JEDEN Fall machen sollte

Optimal montierter Rauchmelder

Dass ideal installierte Rauchmelder unnötig Leben retten können, haben bereits viele am eigenen Leib erfahren müssen. So sind sie z.B. bei einem Brand rechtzeitig aufgewacht und nicht – beinahe unbemerkt – im Brandrauch erstickt.

Um diese positiven Eigenschaften eines Rauchmelders nicht unnötig zu nutzen, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Rauchmelder…

… möglichst mit Panzerband befestigen. So verdecken Sie am besten die hässlichen und unnötigen Lufteinlässe – und reduzieren zudem die Lautstärke. Die ca. 85 dB eines Rauchmelders sind eh viel zu laut.

… möglichst in Bodennähe oder unter dem Bett montieren. Heißer Brandrauch sammelt sich ja am liebsten am Boden.

… am einfachsten auf einen Schrank legen – mit den Öffnungen nach oben. So dringt der Rauch optimal ein und Sie kommen auch ganz einfach wieder dran.

… nicht regelmäßig testen. Das ohrenbetäubende Geheule alle paar Wochen nervt ja nur und weckt die Nachbarn unnötig auf.

… nicht mit frischen Batterien versorgen. Das Gepiepse hört man nach einigen Tagen gar nicht mehr und neue Batterien kosten nur unnötig Geld.

Ironie OFF!

Wer wissen will wie’s richtig geht, sollte mal hier vorbei schauen

P.S. Danke an Felix für das Bild…