Tage wie diese

Die Toten Hosen gestern in der Festhalle in Frankfurt

… machen mit den Hosen immer noch Spaß.

Klasse Konzert gestern in der Frankfurter Festhalle. Die Hosen hatten zwar am Anfang leichte Probleme in den Abend rein zu kommen, aber bis hin zum Schluss wurde es immer besser. Neue Lieder im Wechsel mit älteren Titeln und „The Adicts“ am Anfang, die mit den Hosen gemeinsam „Viva la Revolution“ gegeben haben.

Auch 2017 machen die Hosen immer noch Spaß, aber der Mainstream ist deutlich zu merken. Punks mit bunten Haaren in der Festhalle? Fehlanzeige! Schade eigentlich. Dafür war die Zielgruppe auch nicht mehr die Jüngste. Vermutlich ist aus dem einen oder anderen kleinen „Punk“ mit blauen Haaren doch noch was geworden… 😉

Mensch ärgere Dich (nicht) in XXL

Mensch-ärgere-Dich-nicht in XXL


Eigentlich stand heute Abend bei der Jugendfeuerwehr ein „Spiele-Abend“ auf dem Programm. Aber irgendwie wurde daraus ein „Zwei-Spiele-Abend“.

Ursprünglich hatten wir fünf Spiele vorbereitet bzw. ausgesucht. Genügend Auswahl, um anderthalb Stunden Jugendfeuerwehr-Übung zu füllen. Es hätten heute aber auch zwei gereicht. Nach dem Aufwärmspiel wechselten wir in die Fahrzeughalle zu einem ersten Versuch „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ in XXL. Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass sie entweder nach 30 Minuten eine Team gewonnen hat oder die Jugendlichen einfach keine Lust mehr haben.

Doch es kam anders: nach gut 45 Minuten mussten wir sie fragen, ob sie einfach weiterspielen oder ein anderes Spiel spielen wollen. „Weiterspielen!“ war der Grundtenor.

Mensch-ärgere-Dich-nicht in XXL benötigt 8-16 Mitspieler und etwas Material (1 Schaumgummiwürfel, irgendwas zum Kennzeichnen der drei oder vier Mannschaften, 36 weiße Blätter A4, und je 5 Blätter A4 in vier unterschiedlichen Farben – das war’s) und dann kann’s nach den offiziellen Regeln losgehen.

Demnächst gibt’s die komplette Anleitung in der Spielesammlung der Jugendfeuerwehr Neckar-Odenwald-Kreis.

Nach dem Festival ist vor dem Festival

Taubertal-Festival 2017

Das Taubertal-Festival 2017 ist Geschichte. Vier Tage und drei Nächte im Schlamm, bei Regen, in der Sonne, auf den Beinen, im Sitzen, an der Gauloises-Stage, der SFN-Stage und der Hauptbühne und auf dem Weg. Auf dem Weg vom Zeltplatz Berg durch’s Tal in die Stadt und zurück.

Nach gut 20 Jahren Festival-Pause war das Taubertal eine Erfahrung wert. Die (meisten) Bands waren klasse, die Besucher extrem friedlich und entspannt und „kennenlern-freudig“. Die Wege waren vom Berg ins Tal und in die Stadt waren zwar extrem weit und steil, aber die Bewegung hat nach den Nächten im klammen Zelt und in dem Schlamm auf dem Zeltplatz auch ganz gut getan. In Summe waren es (laut meiner Uhr) über 50 km an den vier Tagen. Mein Muskelkater wird langsam wieder besser.

Was die Bands angeht, waren meine Favoriten Anti-Flag (und ich hatte nach dem vorletzten Lied schon befürchtet, sie würden „Brandenburg Gate“ nicht mehr spielen), The Prosecution und Skinny Lister. Aber auch Schmutzki, Rogers und Heisskalt am Donnerstag im Steinbruch waren klasse (als ich bei Heisskalt in der zweiten Reihe meine Schuh verloren hatte, war’s mal kurz blöd. Aber er ist ja zum Glück wieder aufgetaucht). Billy Talent und Fidler’s Green waren auch nicht zu verachten. Lediglich Casper, Alligatoah und ich werden keine Freunde mehr.

Jetzt bleibt noch zu erwähnen, dass der Cappucino-Mixer an der Gauloises-Stage echt nett war und uns nach dem zweiten Tag auch mal einen Kaffee gebracht hat.

Und einen großen und ganz herzlichen Dank an Joschua, Robin, Marc, Marko und die beiden „Tanten“ für die Gastfreundschaft unter dem Pavillon!

P.S. Jana hat ihre Stimme, die sie am Donnerstag im Steinbruch verloren hat, immer noch nicht wieder gefunden. Aber 2,5 dB sind auch mal ganz nett… 😉

P.P.S. eigentlich wollte ich heute noch Karten für 2018 bestellen, aber die Seite ist – seit der Ticketverkauf für das nächste Jahr läuft – down.

TTF17 läuft

Der Regen auch, aber zwischendurch gibt’s Momente ohne und die Sitze bei Gauloises sind trocken mit bester Sicht auf die Video-Leinwand… ?

Der Nachthimmel über Straubenhardt…

… ist auch ganz nett…

Für die vier Hühner auf dem Happiness-Festival war’s bestimmt der entspanntere Tag. Aber was tut man nicht alles? 

Immerhin hab‘ ich noch ein bisschen von Kraftklub gehört. Ich bin jetzt mal nur gespannt, was sie zu den Spritkosten beitragen. 

P.S. Mehr als 202 (laut Tacho) macht der Alhambra allen Bemühungen auf der Autobahn zum Trotz einfach nicht… Schade eigentlich!

Endlich: Nagellack von Edding

Nagellack von Edding - edding l.a.q.u.e.

Und auch hier waren unsere Kinder wieder mal ihrer Zeit voraus: die haben sich schon vor Jahren die Nägel mit normalen Edding-Stiften „lackiert“ und sich gefreut: „schau mal, Mama, was ich Tolles gemacht habe…“ (Gedächtnisprotokoll – könnte auch anders gelautet haben).

Der Edding unter den Nagellacken soll wesentlich schneller trocken als andere Nagellacke, haltbarer sein und verspricht außerdem „P.o.w.e.r. statt Püppchen“.  Okay, die Nagellack-Affineren unter Euch werden sagen „alter Hut, gibt’s doch schon ’ne Weile“. Ich habe es erst vor Kurzem durch Zufall entdeckt und ich glaube die „Minis“ mit 5 ml sind neu.

Mag den mal jemand ausprobieren? Mich würde vorallem interessieren, welche Klamotten man bzw. Frau zu Greedy Grey trägt…

Unter bestimmten Umständen…

Unter bestimmten Umständen kauft man(n) sogar Beck's Ice

… kauft man(n) sogar Beck’s Ice.

Aber nur um zu verhindern, dass die noch nicht ganz 16-jährige Tochter und ihre Freundinnen beim Grillen am 1. Mai das gute – wenn auch mittlerweile abgelaufene – Rothaus trinken müssen. So bleibt mehr für alle anderen.

Schnitzeljagd für Zehntklässler

Schnitzeljagd

Zur alljährlichen Winterwanderung der 10 b (vorher 9 b, vorher 8 b, etc.) gibt’s immer irgendwas on top. Mal hatten wir Glühwein und Punsch, ein anderes Mal Fackeln, heute eine Schnitzeljagd.

Eine Schnitzeljagd für 15-/16-jährige? Klar, dann können sie ihr Handy mal halbwegs sinnvoll einsetzen. Zugegebenermaßen war das Finden der an Bäumen aufgehängten Zettel nicht das ganz große Problem (außer dem letzten, den Zettel haben alle übersehen), aber die Umsetzung der unterschiedlichen Zahlenzeichen war nicht ganz einfach. Das Aufhängen der Zettel ist schuld am Aussehen meines Smarts und das obwohl ich den größten Teil der Strecke gelaufen bin.

Mal gespannt, wer von Euch in der Lage ist, die Summe der folgenden Zahlzeichen zu ermitteln. Wer es ganz ohne die Hilfe des Internets schafft, bekommt eine Kiste Bier von mir (der Nachweis über die Nichtnutzung ist zu erbringen):

Schnitzeljagd-Rätsel

Die Fähnchen unter den Zeichen sollen als Hilfestellung dienen. Und nein, das fünfte Zeichen ist kein „i“ und keine 11, sondern eine (andere) Zahl. Bei der Longitude (bezogen auf den Hollersee) lassen wir die Nachkommastellen einfach weg!

P.S. den Erwachsenen hat die Schnitzeljagd auf jeden Fall Spaß gemacht. Als dann noch dem einen oder anderen die Antwort hinter dem Ergebnis aufgefallen ist, kam’s noch besser an. Und die Jugendlichen freuen sich jetzt auf einen Zusatzpunkt bei der nächsten Mathearbeit der mitwandernden Klassenlehrerin. Ob die nächste Arbeit dann einfach schwerer wird, bleibt noch abzuwarten… 😉

Gesehen/gehört: Momo

Momo als Musical

… und natürlich vor vielen Jahren auch gelesen.

Aber in der Fassung der Musikschule Buchen ist Michael Endes Momo absolut sehens- und hörenswert. Das Orchester, der Chor und die Schauspieler/Sänger haben bei der gestrigen Vorstellung alles richtig gemacht und das Publikum begeistert. Lediglich das Bühnenbild wirkte irgendwie fehl am Platz. Aber ich will nicht meckern – wenn meine Frau es schon mal schafft, mich ins Musical zu schleppen und unsere beiden Töchter im Orchester mitspielen.

Heisskalt – in Böblingen

Heisskalt in Böblingen

Nachtrag zum Muttertag 😉

Auch wenn Nane nicht so richtig begeistert war: Das Tour-Abschlusskonzert von Heisskalt fand nun mal am Muttertag im Böblinger Jugendhaus „Casa Nostra“ statt. Die „Post-Hardcore“-Band (laut Plattenlabel) veröffentlicht im Juni nach einer EP Ihren zweiten Longplayer und ließen sich von zwei Vorbands supporten.

Ich muss zugeben, dass man sich die zweite Vorband „This April scenery“ gerne hätte sparen können. Irgendwie haben die vier NRWler nicht den Nerv des Publikums getroffen. Dafür wurde die erste Vorband, „The hunting elephants„, vom Publikum gefeiert. Deren EP „Extraordinary“ durfte anschließend auch die Heimreise im Smart antreten.

Dann ging los! Etwas unpassend zum Namen „Heisskalt“ wolltes es im Casa Nostra aber absolut nicht kalt werden. Der laue Frühlingabend und die rund 250 Leute auf 100 qm machten jeglicher Kälte den Garaus. Dazu noch ein bisschen Rumgezappel und die 40° waren perfekt.

Auch wenn mich Jana zu dem Konzertbesuch erst überreden musste, muss ich sagen: ein genialer Abend mit neuen, ganz neuen und alten Liedern. Das neue Album „Vom Wissen und Wollen“ kann kommen!