Klebeband: links oder rechts oder immer beide?

Die älteren unter uns werden sich noch daran erinnern: wollte man eine gekaufte und bespielte Kassette mit neuen Liedern überspielen, war etwas Klebeband notwendig. Ein Blei- oder Buntstift machte das manuelle Spulen leichter.

Wer weiß es noch? Welches „Loch“ bzw. welcher Überspiel-Schutz musste abgeklebt werden, damit die betrachtete Seite überspielt werden konnte?

Richtig: immer das linke. Oder am besten gleich beide.

Jetzt fragen sich die Jüngeren „was ist eine Kassette?“ und die Älteren „warum um alles in der Welt will er denn eine Kassette überspielen?“ und „was bitte ist die ‚Fantastic Dance Party‘?“

Die ‚Fantastic Dance Party‘ ist zum Glück nicht wichtig, sondern das Ergebnis eines ebay-Kaufs bei dem es um günstige, gebrauchte Kassetten ging. Das andere hängt mit einer etwas unüberlegten (aber richtig guten) Idee für eine Geburtstagseinladung zum 40. eines Freundes zusammen. Wer die Idee hatte ist an der Stelle zum Glück auch nicht wichtig.

Aber wir haben es hinbekommen und irgendwann in den nächsten Tagen/Wochen werden wohl einige mit Kassetten beglückt werden. Wohl dem, der noch Kassetten abspielen kann. Wer’s nicht kann, wird wohl nie erfahren, wann und wo er sich zur Feier einfinden soll.

P.S. nur für die, die es nicht wissen: wer eine Leer-Kassette vor unbeabsichtigtem Überspielen schützen wollte, konnte links und rechts oben ein Stück Plastik ausbrechen. Damit war der Überspielschutz hergestellt. Wenn man das Loch wieder mit Tesa-Film überklebte, konnte man die Kassette wieder mit neuer Musik füttern. So einfach wie ihr heute mit den MP3s hatten wir es damals nicht.

Jetzt hab‘ ich sie…

Die vermutlich weltweit einzige Schachtel Mon Cheri

Oder hat sie mich?

Auf jeden Fall habe ich eben die vermutlich weltweit einzige Mon Chéri-Schachtel ausgepackt – voller Vorfreude auf etwas Anderes, Leckereres…

Mag eigentlich irgendwer Mon Cheri wirklich? Oder ist es tatsächlich die einzige Schachtel, die bei mir auf dem Wohnzimmertisch liegt, und alles andere nur ein großer Marketing-Gag?

P.S. An den Schenker: bitte nicht böse sein… 😉

Einohrschaf

Zehn Jahre hat es geschaf(f)t, war als Dekostück in der Osterzeit äußerst erfolgreich.

Nachdem jetzt auch noch das Ohr verschwunden ist, macht es sich auf den Weg alles Irdischen. In den Störstoffsack!

18

18

Eigentlich wollte ich Dir so einen richtig gruseligen Text – wie man ihn von den Geburtstagsanzeigen zum 18. aus der Zeitung kennt – schreiben, aber irgendwie war mir alles nicht kitschig genug.

Mir wären Sätze eingefallen wie: „Wir wünschen Dir ein Leben voller Glück, Erfolg, Liebe und Gesundheit.“ oder „Ab heute bist Du volljährig! Dazu wünschen wir Dir Erfolg, Mut und Zufriedenheit.“ Aber da fehlte einfach das richtige Pathos, der Kitsch, die Spießigkeit.

Wir haben in den letzten 18 Jahren so viel erlebt, so oft gestritten, Chaos veranstaltet, aufgeräumt, uns angebrüllt, Windeln gewechselt, Siedler, Uno und Monopoly gespielt, Du hast mich auf dem Balkon ausgesperrt, Du hast Dein Abitur geschrieben, Du hast Fahrrad fahren gelernt, Du hast Deinen ersten Döner gegessen und warst danach von oben bis unten verschmiert, wir haben Wäsche gewaschen, Du hast die (Jugend)Feuerwehr kennen gelernt, wir haben Kuchen ohne Zucker gebacken, Zimmer gestrichen und immer wieder umgeräumt, wir haben Deinen ersten Freund kommen und gehen sehen, wir waren auf Konzerten und Festivals, wir haben Deine ersten BF17-Autofahrten überstanden – und noch so viel mehr was ich vergessen habe, zu erwähnen.

Wir schauen nachher mal in die Zeitung, vielleicht wird heute ja noch jemand 18. Dann ergänze ich den Text hier nochmal mit dem richtigen Spruch.

Bis dahin einfach: Alles Gute…!

Kleiner optischer Altersunterschied

Kleiner optischer Altersunterschied

Es wird vermutlich nicht jedem auffallen, aber ich bin mir sicher, dass der/die eine oder andere den Unterschied wahrnehmen wird…

Eigentlich hatte ich geplant, den Bart bis Fastnacht wachsen zu lassen und am Rosenmontag zumindest im Gesicht nicht auf die passende Verkleidung angewiesen zu sein. Jetzt doch wieder. Aber bis Rosenmontag sind noch ein paar Tage Zeit.

Dafür habe ich jetzt wieder die Chance, von Frau S. aus B. nur zehn anstelle von 20 Jahren älter geschätzt zu werden. 😉

Ach ja, morgen werden in Buchen die Störstoffe abgeholt:

Nach der Rasur