Punks gegen Kommerz: 100 Kilo Herz (mit CD-Verlosung)

100 Kilo Herz - EP-Verlosung

Vor Kurzem wollte mir eine Band names „100 Kilo Herz“ bei Instagram folgen. Warum weiß ich eigentlich gar nicht so genau.

Und da ich nicht will, dass mir jeder einfach so folgt, habe ich mal nachgeschaut, wer das denn ist. Nach dem Probehören auf der Webseite von 100 Kilo Herz habe ich beschlossen: geil, die EP musst Du haben. Aber nachdem es weder auf der Webseite noch sonst wo im Netz das Ding als Hardware gab, habe ich per Mail dort angefragt und gleich Antwort bekommen. Einen Longplayer gibt’s im Herbst, die EP aber auch als CD.

Also habe ich den tatsächlich lächerlichen Betrag (gerade mal etwas mehr als das Porto) verdoppelt und überwiesen. Während wir am Wochenende auf dem Taubertal waren, kam der Brief. Mit zwei EPs und diversen Aufklebern. Da ich nur eine EP brauche, verschenke verlose ich jetzt die zweite und den einen oder anderen Aufkleber. Wer also die eine EP von 100 Kilo Herz haben will, setzt einen Kommentar (bitte nicht nur ein „Like“) unter den Beitrag – hier im Blog, bei Facebook, bei Twitter oder bei Instagramm, dann losen wir das in den nächsten Tagen aus. Den Gewinner schreibe ich dann direkt an – wegen Adresse und so…

P.S. der dritte Song auf der EP, „Happy Hour„, ist im Moment mein absoluter Favorit und schon mind. 20 mal im Auto gelaufen!
P.P.S. der CD-Inhalt schließt den „Rechtsweg“ von vorneherein aus und das Gewinnspiel hat auch nichts mehr Facebook, Twitter oder Instagram zu tun…!

Entführt – in die Disco

Bassa Selim betreibt eine Disse – irgendwo in einer deutschen Großstadt. Die Blonde und Konstanze hat er entführt. In seine Disco.

Und Pedrillo und Belmonte sind die eigentlichen Herzensmänner der beiden Mädels. Osmin ist der Türsteher, der die beiden Jungs nicht in die Disco lassen will. Schlussendlich können Pedrillo und Belmonte ihre Angebeteten dann doch aus Bassas Fängen befreien.

So in etwa geht die Kurzfassung von Mozarts „Die Entführung aus dem Serail„, die es heute Abend (Restkarten an der Abendkasse) nochmals bei den Schlossfestspielen in Zwingenberg zu sehen gibt. Für mich als Nicht-Opern-Liebhaber waren es dank unzähliger Arien mit verdammt hohen Tönen schon ein etwas härteres Brot, aber dennoch waren die drei Stunden nicht langweilig. Geschickt platzierte kleinere Gags haben die drei Stunden gut aufgelockert.

Wer lieber auf rockigere Stücke steht, für den gibt es nächste Woche noch Richard O’Brians „The Rocky Horror Show“ auf dem Schloss. Aber da waren wir ja letztes Jahr schon…

halle02 – steht noch

Feine Sahne Fischfilet in der Halle02 in Heidelberg

Auch wenn Monchi von Feine Sahne Fischfilet immer wieder dazu aufgefordert hat, die Halle abzureißen; ich glaube sie steht noch.

Feine Sahne Fischfilet haben in der halle02 in Heidelberg gestern ein geniales Punk-Konzert gefeiert und die Halle zum Beben gebracht. Es war alles dabei von alten Stücken aus ihrer noch unbekannten Zeit bis hin zum aktuellen Album „Alles auf Rausch“. Gefehlt hätte mir eigentlich nur „Dorffeste im Herbst“, sonst war wirklich alles Gute dabei.

Irgendwie finde ich es auch immer wieder interessant, wen man so unvorbereitet auf solchen Konzerten trifft: vom ehemaligen Klinge-Jugendlichen über Lageristen bis hin zum Museumspädagogen aus M. (früher mal aus M.).

Geiler Abend mit viel Schweiß und Bier – ohne Tränen. Tränen kamen höchstens am Ende aus, als sie (weil gleich eine neue Veranstaltung beginnt) nichts mehr ausgeschenkt und die Leute aus der Halle gekehrt haben.

Feine Sahne Fischfilet in der Halle02 in Heidelberg

Immerhin weiß ich jetzt, was man mit Drainage-Rohr noch so alles anstellen kann:

Beleuchtung im Raucherbereich der Halle02

P.S. Das obere Foto stammt von Jana aus Reihe 1…

Wann ist der Englisch-Kurs laut genug?

Richtig: erst wenn sich die knapp 16-jährige Tochter beschwert!

Okay, beim Spülen hätte es wirklich nicht ganz so laut sein müssen.  Hat aber unglaublichen Spaß gemacht und unser Kleinster hat im Takt die Zähne geputzt oder zumindest sowas ähnliches… 

Gut, dass der Rest der Sippschaft nicht da war. ?

Gehört: Hans Söllner in Mosbach

Hans Söllner im Schützenstadl in Mosbach

Der ewige Weltverbesserer Hans Söllner hat nach eigener Aussage gerade mal 13 Lieder geschrieben. Somit hat er am Sonntag Abend sein komplettes Repertoire vor 204 Gästen im Schützenstadl bei Mosbach gespielt.

Geplagt vom Wunsch, dass alle seine Zuhörer in den nächsten zwölf Monaten keine „Hendl“ mehr essen mögen, lavierte er sich geschickt durch den Abend – und forderte das Publikum auf, ab sofort jeder Polizeistreife hinterher zu fahren, die sie unterwegs sehen. Im ersten Teil sehr „Hendl“-lastig und eher mit nachdenklich machenden Liedern, im zweiten Teil konnte er sich auch auf ein paar andere Dinge konzentrieren und die Lieder waren eher zum Mitsingen geeignet.

Die Stimmung im Schützenstadl war nicht schlecht, aber die Leute, die sich im rückwärtigen Teil unterhalten haben, waren zwischendurch ganz schön nervig und die Tontechnik nicht immer auf der Höhe…

Mein Fazit: Er wird alt– immerhin wird er Weihnachten 2015 60. Aber alles in allem ein schöner Abend. Wir hatten immerhin Sitzplätze mit Blick in Richtung Bühne. Das war nicht jedem vergönnt…

Alles für’n Hans

Hans Söllner in Mosbach

Irgendwie hatte ich den Waldpalast anders in Erinnerung. Dunkler, siffiger und mit einigen Bier im Kopf und irgendwas mit Spagetti…

Heute ist das Wirthaus Schützenstadl wesentlich heller und aufgeräumter. Ob’s schöner ist, mag ich nach meinem 3 Minuten-Kurztrip zum Söllner-Karten-Kaufen nicht beurteilen. Am 18.01. macht Hans Söllner dort mit seiner Wirtshaus-Tour Station, dann weiß ich mehr. Auf jeden Fall haben wir mal zwei Karten (Nr. 11 & 12 von 200). Falls noch jemand mit will, der Wirt hat vermutlich noch ein paar und irgendwer kommt bestimmt nochmal nach Mosbach…

Nevermind, Kurt!

Nevermind, Kurt

20 Jahre ist es her, da hast Du mir den Tag versaut. Komplett.

Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass Du Dir vier Tage vor dem Konzert in Frankfurt – für das wir Karten gehabt hätten – mit einer Schrotflinte in den Kopf geschossen hast. Schade, aber nicht zu ändern!

R.I.P. Kurt!

Danke, Thees Uhlmann, für die Wikipedia-Kopie

Uhlmann in Concert by 1971markus

Zuerst muss ich sagen, dass mir das Album „#2“ von Thees Uhlmann, das ich vor einigen Wochen bei iTunes entdeckt habe, unglaublich gut gefällt und dass es während meiner letzten 1.000 km Autofahrt mind. 20 mal im Auto gelaufen ist.

Vorallem die erste Single-Auskopplung „Am 7. März“ hat’s mir angetan. Das Lied könnte ich zehn mal hintereinander hören. Vorhin hab ich mir mal kurz die Zeit genommen, zu schauen, was die Wikipedia zum 7. März zu sagen hat und siehe da, wie vermutet gibt die Wikipedia beinahe alle Songzeilen aus dem Titel preis.

Angefangen bei Rudi Dutschkes, Hans Rosenthals, Walters Röhrls und Ivan Lendls Geburtstagen, der Ausrufung des Sonntags durch Kaiser Konstantin, über die Gründung der FDJ, die Patentanmeldung des Telefons und die erste Ausstrahlung der Sendung mit der Maus, bis hin zu den ersten Cornflakes.

Lediglich die Zeile über die Geburt seiner Mutter, New Yorks Gefährlichkeit und über (vermutlich) Uhlmanns erstes Monopoly-Spiel habe ich nichts gefunden. Aber, lieber Tomte-Sänger, Die Prinzen wussten es schon vor Dir: alles nur geklaut. Besonders nett in diesem Zusammenhang ist der Kommentar von tvnoir, das sich selbst als Wohnzimmer der Songwriter bezeichnet: „Ein Song in dem garantiert einiges an Recherchezeit steckt. Danke, Thees Uhlmann!“

Wer sich den Song anhören/-sehen will, klickt hier

Danke an 1971markus für das Bild…