Schnitzeljagd für Zehntklässler

Schnitzeljagd

Zur alljährlichen Winterwanderung der 10 b (vorher 9 b, vorher 8 b, etc.) gibt’s immer irgendwas on top. Mal hatten wir Glühwein und Punsch, ein anderes Mal Fackeln, heute eine Schnitzeljagd.

Eine Schnitzeljagd für 15-/16-jährige? Klar, dann können sie ihr Handy mal halbwegs sinnvoll einsetzen. Zugegebenermaßen war das Finden der an Bäumen aufgehängten Zettel nicht das ganz große Problem (außer dem letzten, den Zettel haben alle übersehen), aber die Umsetzung der unterschiedlichen Zahlenzeichen war nicht ganz einfach. Das Aufhängen der Zettel ist schuld am Aussehen meines Smarts und das obwohl ich den größten Teil der Strecke gelaufen bin.

Mal gespannt, wer von Euch in der Lage ist, die Summe der folgenden Zahlzeichen zu ermitteln. Wer es ganz ohne die Hilfe des Internets schafft, bekommt eine Kiste Bier von mir (der Nachweis über die Nichtnutzung ist zu erbringen):

Schnitzeljagd-Rätsel

Die Fähnchen unter den Zeichen sollen als Hilfestellung dienen. Und nein, das fünfte Zeichen ist kein „i“ und keine 11, sondern eine (andere) Zahl. Bei der Longitude (bezogen auf den Hollersee) lassen wir die Nachkommastellen einfach weg!

P.S. den Erwachsenen hat die Schnitzeljagd auf jeden Fall Spaß gemacht. Als dann noch dem einen oder anderen die Antwort hinter dem Ergebnis aufgefallen ist, kam’s noch besser an. Und die Jugendlichen freuen sich jetzt auf einen Zusatzpunkt bei der nächsten Mathearbeit der mitwandernden Klassenlehrerin. Ob die nächste Arbeit dann einfach schwerer wird, bleibt noch abzuwarten… 😉

Gesehen/gehört: Momo

Momo als Musical

… und natürlich vor vielen Jahren auch gelesen.

Aber in der Fassung der Musikschule Buchen ist Michael Endes Momo absolut sehens- und hörenswert. Das Orchester, der Chor und die Schauspieler/Sänger haben bei der gestrigen Vorstellung alles richtig gemacht und das Publikum begeistert. Lediglich das Bühnenbild wirkte irgendwie fehl am Platz. Aber ich will nicht meckern – wenn meine Frau es schon mal schafft, mich ins Musical zu schleppen und unsere beiden Töchter im Orchester mitspielen.

Heisskalt – in Böblingen

Heisskalt in Böblingen

Nachtrag zum Muttertag 😉

Auch wenn Nane nicht so richtig begeistert war: Das Tour-Abschlusskonzert von Heisskalt fand nun mal am Muttertag im Böblinger Jugendhaus „Casa Nostra“ statt. Die „Post-Hardcore“-Band (laut Plattenlabel) veröffentlicht im Juni nach einer EP Ihren zweiten Longplayer und ließen sich von zwei Vorbands supporten.

Ich muss zugeben, dass man sich die zweite Vorband „This April scenery“ gerne hätte sparen können. Irgendwie haben die vier NRWler nicht den Nerv des Publikums getroffen. Dafür wurde die erste Vorband, „The hunting elephants„, vom Publikum gefeiert. Deren EP „Extraordinary“ durfte anschließend auch die Heimreise im Smart antreten.

Dann ging los! Etwas unpassend zum Namen „Heisskalt“ wolltes es im Casa Nostra aber absolut nicht kalt werden. Der laue Frühlingabend und die rund 250 Leute auf 100 qm machten jeglicher Kälte den Garaus. Dazu noch ein bisschen Rumgezappel und die 40° waren perfekt.

Auch wenn mich Jana zu dem Konzertbesuch erst überreden musste, muss ich sagen: ein genialer Abend mit neuen, ganz neuen und alten Liedern. Das neue Album „Vom Wissen und Wollen“ kann kommen!

Teenie-Fahrer

Kraftklub

Irgendwann kommt der Tag, da ist man nur noch der Fahrer…

Beim ersten Kraftklub-Konzert-Besuch im letzten Jahr, war Jana das Konzert über noch bei mir, aber jetzt war sie zwei Minuten nach Betreten des Maimarkt-Clubs mit ihrer Freundin verschwunden. Aber egal ich hatte auch alleine meinen Spaß und kann auch behaupten, dass ich in der zweiten Reihe war, zumindest beim Kurz-Auftritt der Band in der Hallenmitte. 😉

Aber mit 18 – wenn sie dann einen Führerschein hat – wird sie mich mitnehmen müssen. Stell Dich schon mal drauf ein, Jana!

Allerdings bin ich froh, dass mir die Musik gefällt. Manche anderen Eltern, die wohl auch nur Fahrer waren, haben krampfhaft versucht, sich irgendwie in der letzten Ecke der Halle zu verstecken oder stocksteif in der Gegend rumzustehen.

Känguruh über Buchen gesichtet

Ein YPS-Känguruh am Himmel

Heute Abend konnte auf den Feldern unterhalb des Wartturms ein fliegendes YPS-Känguruh im Superman-Anzug gesichtet werden…

Entgegen aller Erwartung flog das Känguruh tatsächlich, aber die mitgelieferte Schnur war ein wenig verheddert, so dass es mit der Höhe nicht so richtig gut geklappt hat. Jana war zwar auch dabei, aber ich durfte kein Bild mit ihr veröffentlichen… 😉

Gibt’s jetzt nur noch Plörre bei IKEA?

IKEA-Plörre

Bisher gab’s zum Hot Dog bei IKEA wenigstens noch einen Cola-/Fanta-/Sprite-Verschnitt zum Trinken.

Jetzt gibt es neben irgendeinem Cola-Geschmack und Zitrone nur noch Birnen-, Himbeer- und Holunderzeug, das nicht wirklich schmeckt. Der Schwede nennt’s Bubblevatten und hat laut IKEA-Webseite 50% weniger Zucker. Schmecken tut’s (mir) trotzdem nicht und ich habe alle drei Sorten probiert…

Kraftklub + Live = Geil

Kraftklub live in Stuttgart

Nach längerer Konzert-Abstinenz meinerseits war der Auftritt von Kraftklub gestern in der ausverkauften Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart einfach nur genial.

Die fünf von Kraftklub spielten gestern laut eigenen Aussagen den größten Gig ihrer bisherigen Tournee und waren wohl voll begeistert. Das Publikum ging voll mit und – trotz furchtbarer Hallen-Akustik – die Tontechnik gut abgestimmt. Kraftklub spielten das komplette Album „In Schwarz“ und die Nicht-Singles von „Mit K“ als Medley. Die Licht- und Pyrotechnik konnte überzeugen.

Am besten dürfte wohl das erste Lied der zweiten Zugabe angekommen sein. Kraftklub tauchten plötzlich in der Mitte der Halle auf, so dass auch die in der hinteren Hälfte plötzlich ganz nah dran waren, und bedrängten ihre Tontechniker in deren Insel und ließen sich dann per „Back-to-stage-Diving“ zurück zur Bühne tragen.

Wenn man jetzt noch die Halle rechtzeitig (und nicht fast eine dreiviertel Stunde zu spät) geöffnet und das Publikum nicht hätte im Regen stehen lassen, wäre es ein perfekter Abend gewesen. Nicht zu letzt, weil die Rückfahrt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit (Schleyerhalle/Odenwaldblick) von 96 km/h recht flott von der Hand ging.

So gesehen war Janas Weihnachtsgeschenk ein voller Erfolg… 😉