Gelesen: Im Spessart

"Im Spessart" von Roman Kempf

von Roman Kempf

Pater Abel ist kein Pater mehr. Er hat das Klosterleben endgültig hinter sich gelassen und seine Geliebte Marie Gutekunst geheiratet. In Miltenberg übernimmt Abel das Handelshaus von Maries Vater und hofft, dass er seine Erfahrungen als Cellerar des Benediktinerklosters Amorbach für seine neue Tätigkeit nutzen zu können. Die Miltenberger machen es ihm allerdings nicht leicht.

Man legt ihm Steine in den Web und erschwert Abel den Schiffsverkehr, verkauft bereits zugesagte Weinlieferungen an andere. Die Geschäfte gehen schlecht und Abel plant den Einstieg in den Salzhandel in Orb im Spessart. Dazu muss er nach Orb. Auf dem Eselsweg fällt er mit seinem eben kennengelernten Begleiter unter die Räuber und wird entführt. Marie muss Lösegeld zahlen. Als Abel wieder frei ist, macht er sich daran, die Entführer zu finden und kämpft mit der Bürokratie der damaligen Zeit.

Fazit: Pater Abel ist wieder da und verstrickt sich im Spessart Wald, wo die Räuber sind. Kempf gelingt es auch im sechsten Band einen kurzweiligen und spannenden Krimi zu schreiben. Wer die Gegend kennt, wird den Spessart leicht wieder und verschiedene Parallelen zu Hauffs „Wirtshaus im Spessart“ erkennen. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch.

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