Gelesen: Origin

Origin von Dan Brown

von Dan Brown

Der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch trifft sich mit drei der bedeutendsten Religionsvertretern der Welt. Die Kirchenmänner sind zunächst sehr skeptisch und fragen sich, das der bekennende Atheist mitteilen will.  Kirsch spricht von einer „bahnbrechenden Entdeckung“, die das Weltbild Millionen Gläubiger auf der Erde verändern wird. Nachdem sie Kirschs Präsentation gesehen haben, reagieren sie entsetzt und vereinbaren Stillschweigen über Kirschs Entdeckung.

Drei Tage später lädt Kirsch wichtige Persönlichkeiten zu einer Präsentation ein – ohne zu verraten worum es geht. Robert Langdon, Harvard-Professor und bekannter Symbolologe, ist ebenfalls eingeladen. Schließlich war Kirsch einer seiner Studenten und ein guter Freund. Als Kirsch während seiner Präsentation vor aller Augen erschossen wird, gerät Langdon wieder mal unter Verdacht und muss mit der Museumsdirektorin (die Freundin des spanischen Thronfolgers) fliehen.

Fazit: Ein neuer Fall von Robert Langdon. Soweit so gut. Der neue Fall folgt dem Strickmuster der vier voran gegangenen und ist von Beginn an spannend. Aber: irgendwie bauscht Brown die vermeintliche Entdeckung von Edmond Kirsch dermaßen auf, dass ich zum Schluss eher enttäuscht war. Die Entdeckung ist irgendwie sogar nicht das was ich erwartet hatte und finde es sehr weit hergeholt.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ 1/2 (von 5 möglichen)

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Gelesen: Asterix in Italien

Cover von Asterix in Italien

Asterix Band 37 nach Goscinny und Uderzo

Band 37 ist da und das Warten hat (wieder mal) ein Ende. Der dritte Asterix-Band von Jean-Yves Ferri und Conrad Didier erfüllt die Erwartungen an einen neuen Asterix-Band voll und ganz.

Ähnlich wie in Gallien, gibt es in Italien viele unterschiedliche Völker, die ihre Unabhängigkeit wahren und nicht unter Roms Herrschaft leben wollen. Nach der Prophezeihung einer Wahrsagerin auf der CEBIT (CEltisches Brauchtum und Innovative Technik) entscheidet sich Obelix, mit dem Hinkelstein-Geschäft zu brechen und Aurige (Wagenlenker) zu werden. So brechen Obelix und Asterix zu einem Wagenrennen von Monza nach Neapel auf. Dabei treffen sie auf weniger Römer als erwartet und decken einige Betrügereien der Ausrichter auf. Wenn Julius Cäsar und seine Handlanger mit allen Mitteln daran arbeiten, das Rennen und den großen Pokal zu gewinnen – Asterix und Obelix sind immer mittendrin.

Fazit: Ein neuer Asterix, der sich den Betrügerein im (Motor-)Sport widmet und den Leser auf lustige Weise Italien und seine Volksstämme kennenlernen lässt. Man achte beim Lesen ein wenig auf die vielen Wegweiser und Straßenschilder und erkenne, dass alle Wege nach Rom führen… 😉

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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Gelesen: Scharfe Hunde

Scharfe Hunde von Nicola Förg

von Nicola Förg

(Heute nur Klappentext) Was haben der renitente Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein holländischer Camping-Urlauber und eine begüterte Werdenfelser Oma miteinander zu tun? Erst einmal nichts, außer dass sie alle an einer Eisenhut-Vergiftung starben. Drei Suizide? Drei Morde? Doch bevor das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl in die Ermittlungen eintauchen kann, stürzt vor dem Farchanter Tunnel ein ungarischer Lkw um. Heraus purzeln unzählige Käfige mit sehr jungen Hundewelpen. Der Fahrer schweigt. Merkwürdig ist jedoch, dass im Fahrerhaus die Adresse der verstorbenen Werdenfelser Oma entdeckt wird. Irmi und ihre Kollegin tauchen ein in ein Milieu, das dem der Waffenschmuggler und Drogenhändler in nichts nachsteht, denn es geht um unermesslich viel Geld …

Fazit: „Scharfe Hunde“ von Nicola Förg hat mir – in der Reihe mit Irmi Mangold und Kathi Reindl – bis jetzt am wenigsten gefallen. Irgendwie hat Förg es immer mehr mit ihrer Weltverbesserei und die Themen ihrer Krimis ähneln sich…

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Gelesen: Seelenraub

Cover von Seelenraub von Michael Kibler

von Michael Kibler

Die Kripo in Darmstadt steht vor einem großen Rätsel: in Hessen werden mehrere Leichen gefunden, die auf den ersten Blick nichts mit einander zu tun hatten. Erst findet man wird in Darmstadt einen ermordeter Professor, kurz darauf die Leiche eines arbeitslosen Physiotherapeuten in Wiesbaden. Die beiden Männer kannten sich nicht und sich offensichtlich auch nie begegnet.

Dennoch gibt es eine erschreckende Parallele: Beide Opfer wurden mit derselben Tatwaffe hingerichtet. Als ein weiterer Mord geschieht ermittelt, Kommissar Horndeich mit seiner Kollegin aus Wiesbaden und sucht fieberhaft nach einer Verbindung zwischen den Männern. Achtung Spoiler: Kibler greift in seinem 9. Darmstadt-Krimi das sensible Thema „Kindesmissbrauch“ sehr behutsam auf und ermöglicht Einblicke in die Tiefen der menschlichen Seele.

Fazit: „Seelenraub“ von Michael Kibler ist ein typischer Krimi mit Kommissar Horndeich und seinen Kollegen. Schnell gelesen, nicht langweilig und mit interessanten Wendungen – besonders wenn man den Krimi am Schauplatz der Verbrechen, in Darmstadt, gekauft hat.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ ⊕  (von 5 möglichen)

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Asterix 37 wirft seine Schatten voraus!

Asterix in Italien

Der 37. Asterix-Band wird „Asterix in Italien“ heißen und wird bereits bei Facebook, im Stern und anderswo kräftig geteasert.

Auch wenn er erst im Herbst erscheint, liegt der Gutschein schon da… 😉

Danke an Harald für den überraschenden Gutschein und die Worte „für die mannigfaltigen Kleinigkeiten“… 😉

Gelesen: Die Siedlung der Toten

Max Landorff - Die Siedlung der Toten

von Max Landorff

Die Bungalows an der Isar liegen äußerst idyllisch, der Bach rauscht, die letzte Bewohnerin sitzt in irehm Rollstüm auf der Terrasse – im Chanel-Kostüm. Bei näherer Betrachtung sieht man: sie ist tot, wurde hingerichtet. Mit einem Kopfschuss sitzt die Frau in ihrem Rollstuhl. Hat der Mord etwas mit den 18 Toten, die vor Jahren auf der Isar-Wiese gefunden wurden? 18 Tote, im Kreis angeordnet um eine erkaltete Feuerstelle. Die Toten damals waren alle Bewohner der ersten Stunde „der Siedlung“.

Fazit: „Die Siedlung der Toten“ von Max Landorff (nur ein Pseudonym) ist ein hochspannender Krimi mit interessanten Einblicken in die Seele der Kommissarin. Das Ende scheint mir ein wenig weit hergeholt, deshalb und vier von fünf Punkten.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕  (von 5 möglichen)

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Gelesen: Schnelleinstieg WordPress SEO

Schnelleinstieg WordPress SEO

von Stephan Brey

Wenn eine Webseite in den Suchmaschinen nicht gefunden wird, wird es Zeit, über Suchmaschinenoptimierung nachzudenken. Nur wenn eine Webseite oben in der Ergebnisliste steht, wird die Seite gefunden und besucht. Das Buch verspricht, Möglichkeiten für Suchmaschinen-Optimierung anhand von WordPress zu erörtern und zu zeigen, wie man mit WordPress schnelle Ergebnisse erzielt.

Fazit: Ich muss leider sagen, dass ich selten ein dermaßen unstrukturiertes Fachbuch gelesen bzw. ab Seite 40 nur noch überflogen habe. Gerade im Bereich der Suchmaschinenoptimierung sollte man eher strukturiert vorgehen und nicht planlos. Den zweiten Stern bekommt das Buch nur, weil ich es kostenlos – als Abo-Geschenk – bekommen habe. Vielleicht muss man aber auch nur den Schreibstil des Autors mögen…

Bewertung: ⊕ ⊕  (von 5 möglichen)

Wer es aber dennoch bei Amazon bestellen möchte…

Gelesen: Das Paket

Sebastian Fitzek: Das Paket

von Sebastian Fitzek

Nach ihrer Vergewaltigung in einem Hotelzimmer hat die junge Psychiaterin Emma Stein das Haus nicht mehr verlassen. Allem Anschein nach war sie das dritte Opfer eines Psychopathen, der von der Presse der »Friseur« genannt wird. Weil er den misshandelten Frauen das Kopfhaar schert, bevor er sie umbringt.

Emma kam als Einzige mit dem Leben davon und muss nun fürchten, der »Friseur« könnte sie erneut überfallen und seine grauenhafte Tat  vollenden. Obwohl sie ihren Peiniger gar nicht zu Gesicht bekommen hatte, glaubt sie, ihn wiedererkennen zu können. Sie fühlt sich nur noch in ihrem kleinen Häuschen in Grunewald sicher. Bis sie eines Tages der Postbote bittet, ein Paket für ihren Nachbar anzunehmen. Für einen Nachbar, dessen Namen sie nicht kennt. Als das Paket verschwindet beginnt ein mörderischer Wettlauf gegen ihre Paranoia.

Fazit: Unglaublich spannend, aber am Ende doch etwas weit her geholt. Fitzeks Schreibstil zieht den Leser wie immer in seinen Bann und man legt das Buch absolut ungern aus der Hand.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ 1/2 (von 5 möglichen)

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Gelesen: Im Kaff der guten Hoffnung

Norbert Molitor - Im Kaff der guten Hoffnung

von Norbert Molitor

Wo es nichts gibt, kann man nichts ausgeben, sagt Norbert Molitor in seinem Buch über Neviges (oder doch Buchen?). Er beobachtet und beschreibt das Leben in der Kleinstadt in allen Facetten.

Laut Klappentext „Einer Welt, jenseits unbegrenzter Möglichkeiten: Während die Großstädter zwischen 120 verschiedenen Joghurtsorten wählen müssen und zwischen Selbstverwirklichung und Gruppenhäkeln schwanken, hat der durchschnittliche Provinzler es da sehr viel einfacher. Typischerweise findet sich in so einem Provinznest neben einer Kirche, einem Bäcker, einem Bürgerbüro und einer Kneipe mit Kegelbahn – eigentlich nix. Von diesem »Nix«, das doch so viel mehr ist, weiß Molitor charmant-ironisch zu berichten. »Im Kaff der guten Hoffnung« ist ein Panoptikum des deutschen Kleinstadtlebens.“

Fazit: Neviges ist Buchen und Buchen ist Neviges. Mal abgesehen davon, dass es in Buchen keine Wallfahrt gibt, finden sich „Im Kaff der guten Hoffnung“ köstliche Parallelen zwischen Neviges und Buchen. Wir haben auch kein Kino mehr, dafür eine leere Innenstadt und Bürgersteige, die um 18.30 Uhr hochgeklappt werden. Neviges hat die „Elektrofrau“, in Buchen haben wir unseren „Blinky“. Molitors Beobachtungen der Kleinstadt Neviges decken sich erschreckend mit Buchen – und wahrscheinlich jeder anderen Kleinstadt in Deutschland. Entweder lesen oder einfach mal einen Nachmittag in der Buchener Innenstadt verbringen und selbst beobachten!

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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Gelesen: Im Wald

Nele Neuhaus, Im Wald

von Nele Neuhaus

Auf einem Campingplatz geht in Wohnwagen in Flammen auf. Nach den Löscharbeiten finden die Helfer einen Unbekannten in den Überresten. Oliver von Bodenstein und Pia Sander nehmen die Ermittlungen in Ruppertshain auf – zuerst wegen Brandstiftung, später wegen Mord.

Als dann kurz danach eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet wird und der Pfarrer auch das Zeitliche segnet, zweifelt Bodenstein daran, dass es Zufälle sein sollen. Die Ermittlungen führen Bodenstein und Sanders vierzig Jahre zurück – in Bodensteins Kindheit. Damals verschwand Artur, Bodenstein bester Freund, spurlos. Die Ruppertshainer schweigen und rücken nicht mit der Sprache heraus. Wer hat Interesse daran, dass dunkle Geheimnisse im Dunkeln bleiben?

Fazit: der achte Teil mit von Bodenstein und Kirchhoff startet schwungvoll und entwickelt sich rasant. Allerdings muss ich auch hier bemängeln, dass die Autorin für meinen Geschmack einfach zu viele Personen/Verdächtige einführt und ich dann immer wieder schnell den Überblick über die Familienverhältnisse verliere. Aber ansonsten ein solider Krimi mit recht vielen Toten…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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