Gelesen: Siedend heiß

Siedend-heiss

Von Rudi Kost

Pfingstwochenende in Schwäbisch Hall, das alljährliche Kuchen- und Brunnenfest steht bevor. Das  Fest geht auf die Traditionen der Haller Salzsieder zurück. Versicherungsvertreter und Hobbydetektiv Dillinger stolpert am Vorabend mit seinem Besuch, einer verflossenen Liebe und Staatsanwältin aus München über eine Leiche: die junge und begehrte Andrea. 

Der Mord ist für die Stadt eine kleine Katastrophe, zum Fest werden jede Menge Touristen erwartet. Kommissar Keller ermittelt und greift – wenn auch ungern – auf Dillingers Hilfe zurück. Dillinger muss tief in die Geschichte der Salzsieder eintauchen und persönliche Kontakte nutzen, um den Fall lösen zu können. Dabei bringen ihn unter anderem die hochsommerlichen Temperaturen, der Besuch aus München und der seiner Nenn-Tante und weitere Mordfälle ins Schwitzen…

Fazit: Der Krimi ist anders als die anderen. Der Autor lässt die Hauptfigur in der Ich-Form erzählen und versucht so authentisch zu wirken. Wer mehr über die Schwäbisch Haller Geschichte und die Salzsieder erfahren will ist hier richtig. Wer allerdings einen Krimi mit nicht vorhersehbarem Ende und mehr potientelle Täter sucht, muss leider weiter suchen…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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