Gelesen: Sophia, der Tod und ich

Sophia, der Tod und ich

von Thees Uhlmann

Es klingelt. Vor der Tür steht jemand, der dem Erzähler ziemlich ähnlich sieht und sagt: „Ich bin der Tod und nehme Dich jetzt mit“. Wenn das passiert, hast Du noch gut drei Minuten zu leben. In Uhlmanns Roman entwickelt sich daraus eine stellenweise absurde, meist witzige Diskussion. So nimmt der Erzähler seine Ex-Freundin Sophia und den Tod mit in seine Lieblingskneipe und zu seiner Mutter.

Die Drei machen sich auf einen abenteuerlichen Road-Trip zur Mutter des Erzählers durch Eternit-verkleidete Vorstädte und versuchen seinen unehelichen Sohn zu finden. Zwischendurch kommen weitere Tode, die versuchen, den Tod unseres Erzählers auszuschalten. Dabei klären sie verschiedene Fragen wie z.B. ob der Tod auch mal pinkeln muss und ob der Tod eigentlich auch schläft…

Fazit: Irgendwie war das der erste Roman ohne „Kriminal“ davor, den ich seit Monaten – wenn nicht sogar Jahren – gelesen habe. Uhlmann hat es geschafft, in seinem Roman ein ernstes Thema witzig  zu verpacken. Alles in allem ein leicht zu lesender Roman mit Tiefgang und äußerst kurzweilig.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ 1/2 (von 5 möglichen)

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