Gelesen: und übrigens nochwas…

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Von Eoin Colfer

Der sechste Band der bisher fünfteiligen Trilogie “Per Anhalter durch die Galaxis” ist nicht wirklich der Reißer. Wer sich über die griechischen, germanischen und skandinavischen Götter lustig machen kann und will wird allerdings seinen Spaß haben.

Ich war von vorne herein etwas skeptisch, ob Eoin Colfer dem verstorbenen Douglas Adams das Wasser reichen kann. Der Schreibstil kommt gut hin. Es ist alles genauso verworren und mit Anmerkungen gespickt wie beim Original, aber:

Ich musste mich durch die 412 Seiten quälen und habe dauernd auf den großen Gag, den man nie wieder vergisst (wie z.B. die “42“, den “Kugelschreiber-Planet” oder den “pangalaktischen Donnergurgler”) gewartet.

Das einzigen zwei Dinge, die ich aus diesem Buch mitnehme:

1. Das Wort Steagotypie – die Wikipedia sagt dazu das, KABEL1 das

2. dass Zaphod Beeblebrox nur noch einen Kopf (den rechten) hat, weil sich der linke von ihm (wegen dessen grenzenloser Dummheit) getrennt hat und nun nur noch in einer Glaskugel in einer gelartigen Flüssigkeit lebt und jetzt die “Herz aus Gold” steuert…

Fazit: für den hartgesottenen Fan ist das Buch sicherlich ein Muss. Alle anderen sollten zumindest auf das Taschenbuch warten.

Bewertung: ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

Die gebundene Ausgabe gibt es trotzdem bei Amazon (Partner-Link) oder in der Buchhandlung Volk zu kaufen…

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