Gelesen: Wer Wind sät

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von Nele Neuhaus

Der Nachtwächter einer Windkraftanlagen-Firma stürzt am Wochenende zu Tode. Die Verdächtigenliste wird durch die vielen Zugangsberechtigten, die teilweise gar nicht mehr in der Firma arbeiten, entsprechend lang. Außerdem will eine Bürgerinitiative den Bau eines bereits genehmigten Windparks im Taunus verhindern.

Ein Gebot in Höhe von 3 Millionen Euro für eine Wiese, deren Besitz als Zuwegung unerlässlich für den Bau des Windparks ist, säht Zweitracht unter den Windpark-Gegnern und ein zweiter Mord geschieht – dabei trifft es den Besitzer der Wiese. Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein versuchen in den beiden Fällen zu ermitteln. Wegen Befangenheit muss Oliver allerdings seinen Chefsessel vorläufig räumen und sie steht ohne Chef da. Pia und ihr Team kämpfen sich mühsam durch ein Dickicht von Geldgier, Rachsucht und klima-politischer Spielchen.

Fazit: Ein packender Krimi, der vorallem am Ende an Geschwindigkeit und Dramatik zulegt. Leider sind auch in diesem Krimi wieder sehr viele Charaktere eingeflochten, die es nicht gebraucht hätte und die den Krimi etwas in die Länge ziehen. Aber für zwei Krankheitstage eine gelungene Abwechslung…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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