Monopoly und McDonald’s

McDonald's Monopoly

Eigentlich hatten wir Jugendgruppenleiter nach einem Gelage bei McDonald’s beschlossen, dass wir 100.000 € für unsere Jugendfeuerwehr gewinnen.

Gemeinsam mit einigen sehr engagierten und entweder sehr hungrigen oder einfach nur alleinstehenden Feuerwehrkameraden (vielen Dank an alle Mitsammler!) haben wir innerhalb weniger Wochen rund 1000 McDonald’s-Monopoly-Aufkleber gesammelt und diese alle fein säuberlich übereinander auf die entsprechenden Straßen und Bahnhöfe geklebt, einer hat sich sogar die Mühe gemacht, die über 60 Jackpot-Codes im Internet einzugeben.

Bei jeweils zwei von drei Straßen hatten wir zwischen 20 und 40 Stück aufgeklebt, bei anderen gar keinen Aufkleber. In diesem Jahr gab’s z.B. die Schlossallee zuhauf, die Parkstraße dafür gar nicht. Den Nord- und den Hauptbahnhof hatten wir ebenfalls bestimmt jeweils 40 mal. Die Süd- und Westbahnhof im Gegenzug gar nicht. Wir hatten sogar Aufkleber aus verschiedenen Bundesländern und mit einer Ausdehnung von ca. 300 Kilometern, aber dennoch keinen Erfolg. Schade eigentlich…

Dafür hatte unsere Jugendfeuerwehrler letzten Donnerstag reichlich Spaß, die ganzen „Sofortgewinn-Aufkleber“ mit den Eistüten, Softdrinks und Pommes einzulösen und das McDonald’s-Personal mal kurzzeitig richtig zu fordern. Die „normalen“ Gäste, die entsprechend länger warten mussten, hatten irgendwie weniger Spaß… 😉

Time goes by…

I - nur "i" - nicht mehr...

Es gäbe so viel zu 2016 zu sagen. Vieles davon wäre unnötig, das meiste sogar völlig. Das Bild oben drückt (für mich) – auch wenn ich es vor einigen Wochen schon mal gepostet habe – alles aus: Integration, Inklusion, Inkubation und – schlussendlich – Interesse. 

Mehr braucht es nicht. Es klingt vermutlich doof, wenn ich betone, dass ich mit Tränen in den Augen hier sitze und diese Zeilen schreibe. Aber zum einen ist es wahr und zum andere drückt es für mich so viel aus: Mitten drin sein, statt nur dabei! Ob als chinesische „Sunny“, die sich gestern spielerisch um unseren Kleinsten gekümmert hat – mit deutlich schlechteren Deutsch-Kenntnissen als er selbst. Ob als schwuler syrischer Tanzkünstler, dem es in Buchen einfach zu langweilig ist. Ob als „normaler“ Deutscher, der sich fragt, ob das alles war oder ob man da nicht noch einen (unnötigen) Witz oben drauf setzen kann. Ob als Familienvater, der sich fragt, ob die schlafende Teenagerin am Samstag Vormittag zu wecken und dann zur Freundin zu fahren wirklich alles war.

(Am Rande) dabei sein ist alles…

Wir wünschen Euch ein neues (für manche auch besseres) 2017 und hoffen, dass Ihr das Beste daraus macht! Inkludiert, integriert, inkubiert alles und interessiert Euch für alles und jeden und lasst alles Unwichtige beiseite!

Guten Rutsch!

P.S. Das Wichtigste könnte aber sein, sich keine (oder zumindest weniger) Gedanken zu machen, wenn es um Sachen geht, die man eh nicht ändern kann… 😉

Schneck’sche…

Schneck'sche...

Übermorgen ist es wieder soweit: Butler James wird Miss Sophie mehrfach „same procedure as last year, Miss Sophie?“ fragen. 

Ich kann heute schon sagen, dass auch in diesem Jahr ein halbes Dutzend Weinbergschnecken dran glauben musste…

Mit Essen spielt man nicht!

… soll ein beliebter Eltern-Spruch sein. Habe ich gehört.

So gesehen ist es ganz gut, bei Übungen keine Eltern dabei zu haben. Ich weiß nicht, ob die begeistert wären, wenn sie sähen, wie unsere Jugendfeuerwehrler die Eier heute zum Knacksen und Brechen gebracht haben. Es gehört eben doch ein wenig Übung dazu, mit einem Kombigerät aus Schere und Spreizer ein Ei anzuheben und einige Meter entfernt auf einem anderen Verkehrsleitkegel wieder abzusetzen.

Dafür haben die Rühreier im Anschluss den Betreuern echt gut geschmeckt…

Hat auch nicht jeder…

Oberfeuerwehrmann hoch zwei...

… eine Beförderungsurkunde und eine Ernennungsurkunde zum „Oberfeuerwehrmann“…

Was man nicht alles findet, wenn das Wetter nicht so prickelnd ist, man Urlaub hat und man endlich die Ablage der letzten Jahre macht. Irgendwie ist mir das noch nie wirklich aufgefallen, aber ich wurde – laut der Urkunden – 2000 zum Oberfeuerwehrmann befördert und 2006 zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Immerhin waren zwei unterschiedliche Bürgermeister daran beteiligt. Gibt es tatsächlich einen Unterschied zwischen Ernennung und Beförderung?

Mangels Zeit für mehrwöchige Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule wird mir die Ernennung (oder Beförderung?) zum Löschmeister und anderen höheren Dienstgraden vermutlich auf Dauer verwehrt bleiben, aber jetzt bin ich gespannt, ob ich in unabsehbarer Zeit zum Hauptfeuerwehrmann befördert oder ernannt werden werde.

Franz-Ferdinand will Feuerwehrmann werden…

Franz-Ferdinand will Feuerwehrmann werden...

„Und wie ist das so?“, hat mich Franz Ferdinand letzte Woche gefragt. „Und wie ist was so?“, musste ich zurückfragen.

Ich konnte ja nicht, wissen, dass unser Fahrrad-fahrender, urlaubshungriger und einfach nur dasitzender Franz Ferdinand von und zu Hettingen tatsächlich wissen wollte, wie das so bei der Feuerwehr ist…

Tja, was soll man jemand sagen, der bisher so gar nichts mit der Feuerwehr zu tun hatte? Wie erklärt man ihm, dass das einfach Spaß macht, wenn die richtigen Leute dabei sind, dass es tatsächlich ein gutes Gefühl sein kann, nachts unsanft von einem Funkmeldeempfänger geweckt zu werden (nein, Sonntag morgens wegen einer Unwetterwarnung ist es nicht ganz so cool!) und los zu rennen um anderen zu helfen zu können oder sich auch mal acht Stunden die Füße in den Bauch zu stehen, wenn unsere Rettungshundestaffel nach einem Vermissten sucht…? Wie macht man ihm klar, dass es sogar Spaß macht, sich Woche für Woche mit 15-20 Halbwüchsigen herum zu ärgern und ihnen was beizubringen oder sich drei Tage im Zeltlager mit ihnen herum zu ärgern…? Das zu erklären ist gar nicht so einfach!

Jetzt hat er aber bald die Gelegenheit, sich die Feuerwehr, das THW, die DLRG, das DRK, die Polizei, die Verkehrswacht und viele andere Organisationen mit ’nem Blaulicht auf dem Dach aus der Nähe anzuschauen. Am 26.06. wird die ganze Buchener Innenstadt mit Fahrzeugen, Vorführungen und Aktionen rund um die Hilfsorganisationen in Buchen und dem Neckar-Odenwald-Kreis übersät sein. „Beim Blaulichttag kann jeder einfach zwischen 13 und 17 Uhr vorbei kommen und sich einfach unverbindlich umschauen. Für die Kinder wird’s einige lustige Aktionen geben und hungrig oder durstig muss auch niemand nach Hause gehen“, sagte ich ihm. „Und wenn Du mal sehen willst, wie die Feuerwehr aus einem normalen PKW ein Cabrio macht, dann bist Du da genau richtig“.

Vielleicht gewinnt Franz-Ferdinand ja sogar was beim Gewinnspiel: die Aktivgemeinschaft hat einige Einkaufsgutscheine gespendet und die Feuerwehr hat fünf orangefarbene Kisten in verschiedenen Schaufenstern platziert, auf denen man die Antworten auf die Gewinnspielfragen findet. Die Gewinnspielkarten gibt’s seit Montag in allen Geschäften der Aktivgemeinschaft. „50,- € als Hauptgewinn sind ja auch nicht zu verachten“, meint Franz Ferdinand und spitzt seinen Bleistift, um die Karte auszufüllen und sie dann spätestens am 26.06. wieder abzugeben.