Gestern in Hessen entdeckt. Leider wusste niemand was das für Beeren sind und ob es die auch in Blau gibt. In Blau könnten wir sie nächstes Jahr gut gebrauchen. Aber vielleicht finden wir noch ein wenig blauen Lack…
Kategorie: Unterwegs
Birkenstock oder Lackschuh?
Wenn man sich in der Mittagszeit rund um den Frankfurter Goetheplatz bewegt und weder Lackschuhe noch schwarzen Anzug, Krawatte und Mantel trägt, kommt man sich zwischen all den Bankern ganz schön under-dressed vor. Was bin ich froh, dass sich die Klamottensituation im bis dahin unbekannten Kunden-Büro wieder etwas relativiert hatte und dass man nach unserer Besprechung sogar wieder einige Menschen in normalen Klamotten zwischen all den High Society Läden (die meisten der teuren Marken kannte ich bis dahin gar nicht…) auf der Straße erblicken konnte.
Und irgendwie habe ich mir trotz Videoüberwachung im Parkhaus Sorgen um meinen kleinen Smart gemacht. Die Parkplätze sind reichlich eng und der Q7 auf dem Platz neben meinem Smart hätte eigentlich anderthalb Plätze gebraucht…
Das Märchen von den schnellen Bauarbeiten
Es war einmal eine kleine Stadt im badischen Odenwald, die gemeinsam mit dem Landkreis die Gas- und Wasserleitungen in einer unscheinbaren Straße verlegen wollte. Der Stadtrat war zufrieden und nickte zustimmend.
12 Monate ist es nun her, seit berittene Boten aus dem Fränkischen begleitet von Fanfaren über dieses Vorhaben berichteten. Sie verkündeten zudem dass in diesem Zuge auch die Friedhofsmauer und die Gehwege erneuert würden und auch Stellplätze für motorisierte Pferde entstünden und dass die 350 m lange Straße in sieben Monaten wieder für die Motorkutschen und zweirädrige Esel freigegeben würde.
Nach weiteren fünf Monaten sind die orangefarbenen Reiter immerhin von Weitem zu sehen und das Eintreffen der schwarzen Teergeister kann nur noch wenige Tage dauern. Dann ist es endlich wieder möglich, die von beschrankten Rittern beschützten Hauptverkehrsstraßen zu umgehen und auf schnelleren Wegen in die Kurpfalz oder ins Römerlager zu kommen.
Und wenn sie nicht schwarz wurden, warten sie heute…
Der Goldtopf am Ende des Regenbogens…
… ist heute wieder mal ziemlich weit weg. Deshalb haben wir gar nicht erst versucht, den irischen Kobold zu fangen und ihm den Topf mit Goldmünzen ab zu schwatzen. Dafür waren wir Klamottentechnisch einfach nicht eingestellt – auch wenn unser Kleinster keine Pfütze auslassen wollte.
100 Tage Smart Brabus – 100 Tage Begeisterung
Auch wenn sich der eine oder andere fragt, wie man nur Smart fahren kann, kann ich dem nur die Antwort geben: mit ganz viel Spaß!
Der alte Smart mit seinen 60 PS hatte schon Go-Kart-Feeling pur vermittelt. Mit 102 PS ist das aber nochmal eine Spur besser. Der Smart klebt durch sein tiefer gelegtes Fahrwerk und die breiten Reifen geradezu an der Straße. Lediglich bei Sturm und 160 km/h auf der Autobahn fragt man sich, ob die 102 PS in einem Auto, das nicht mal eine Tonne wiegt, wirklich Sinn machen.
Der Innenraum ist zwar immer noch relativ eng für zwei kräftige Erwachsene, da ich aber meistens alleine unterwegs bin reicht das völlig aus. Das Soundsystem mit Navi und iPhone-Anschluss ist super und hat richtig Bumms. Die Ledersitze haben sehr guten Seitenhalt und dürften dank Sitzheizung auch im Winter erträglich sein. Lediglich die Velours-Fußmatten sind nicht so geschickt – man sieht einfach jeden Dreck drauf.
Dank der Schaltwippen am Lenkrad bzw. der manuellen Schaltmöglichkeit muss man die Automatik nicht wirklich nutzen. Zum Glück! Die Schaltungen vom ersten in den zweiten und vom zweiten in den dritten Gang lassen einen immer wieder nicken, aber wie gesagt, man muss ja nicht…
Die einzigen Kritikpunkte, die ich anführen möchte, sind dass man unter 30 km/h den Tempomat nicht nutzen kann – gerade in Zittenfelden wäre das sehr hilfreich (aber das macht wohl kein Tempomat) – und dass das Radio nachdem es das iPhone per Bluetooth erkannt hat, die Musik vom iPhone nicht weiter spielt und man erneut auf den Play-Knopf drücken muss (aber da habe ich Hoffnung auf ein Update).
Ein erstes Fazit nach 100 Tagen kann nur lauten: jederzeit wieder. Wenn alles so bleibt, wird’s in drei Jahren wieder ein Smart (Brabus) werden – auch wenn der Elektro-Smart nicht uninteressant ist…










