Und täglich grüßt das Schrankentier

Schrankentier

Das gemeine Schrankentier ist weiß und hat in regelmäßigen Abständen reflektierende rote Streifen. Das Schrankentier tritt in der freien Wildbahn immer in Rudeln zu zwei oder vier oder mehr Exemplaren auf.

Entwicklung: Direkt nach dem Verlassen der mütterlichen Produktionsanlagen gehen Schrankentiere eine parasitäre Beziehung mit mindestens einem Ampelmännchen ein. Das Ampelmännchen schützt das Schrankentier vor seinen natürlichen Feinden: LKW, PKW (vorallem wartende Smart-Fahrer), Fahrradfahrer, Fußgänger, etc., das Ampelmännchen erhält dabei keinerlei Vorteile.

Fell/Haare: Früher hatten Schranktiere die Möglichkeit, sich Bärte wachsen zu lassen. Seit einiger Zeit werden immer mehr dieser Bärte operativ entfernt – vermutlich um eine erfolgreiche Fortpflanzung zu verhindern. Sobald die Bärte entfernt wurden, wachsen diese nicht wieder nach.

Lebensraum: Der natürliche Lebensraum der Schrankentiere beschra(ä)nkt sich auf Parallelen auf beiden Seiten entlang internationaler Bahnübergänge. Allerdings haben alle Schrankentier ein eigenes, klar begrenztes Revier, das sie nur auf ihrem letzten Weg verlassen.

Fortbewegung: Der Bewegungsspielraum innerhalb des Reviers beschra(ä)nkt sich auf einen klar definierten Winkel von meist 90°. Mehrmals am Tag werden die Schrankentiere gezwungen, ihre gewohnte Position (senkrecht zum Himmel) in eine wenig Rücken schonende Position (parallel zum meist harten Straßenbelag) gezwungen. In dieser Position müssen die Schrankentiere bis zu zwölf Minuten zu verharren. Fortbewegung findet während dieser Zeit nur innerhalb des sog. Bahnübergangs statt. So werden alle, die ihr Revier durchqueren wollen, gezwungen, außerhalb zu warten. In vielen Fällen wird dabei – mehrmals täglich – die Pünktlichkeit bei Terminen auf die Probe zu stellen.

Tragestärke to go

Tragestärke to go

– jetzt auch zum Mitnehmen…

Nachdem Arno mich vorhin auf die Idee gebracht hat, konnte ich mir’s einfach nicht verkneifen. Wer’s nicht versteht, sollte das erste Wort in der Überschrift nochmal lesen…

Tagesstärke to go

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Jetzt auch zum Mitnehmen.
Die lebensgroßen, strapazierfähigen, mobilen und einfach zu handhabenden Feuerwehrmänner und -frauen auf formgefrästen Aludibond-Platten gibt es in verschiedenen Ausführungen, mit unterschiedlicher Schutzausrüstung, Altersgruppen und Ausbildungsstand. Besetzen Sie jetzt die Fensterplätze Ihrer Einsatzfahrzeuge und wirken Sie dem demographischen Wandel entgegen bevor es zu spät ist! Auch zur Beruhigung der Verantwortlichen auf Seiten der Verwaltung einsetzbar.

Auffällig unauffällig…

Geschwindigkeitsmessfahrzeug in Buchen

… lackieren die Hersteller bzw. Ausstatter von Geschwindigkeitsmessfahrzeugen die Autos, oder? Immer wieder beige oder schwarz oder braun oder in diesem Fall Förster-Hellgrün-Metallic (VW zeigt zwar den California auf Ihrer Webseite in der Farbe, aber im Konfigurator gibt’s die Farbe gar nicht – auch nicht beim Multivan…).

Sie geben sich zwar alle Mühe möglichst unauffällig zu sein, aber vermutlich ist gerade das ihr Fehler. Wie wäre es, ein riesiges „T“ in Magenta auf einen weißen Bus zu kleben und daneben ein Reparaturzelt daneben zu stellen? Da würde wahrscheinlich jeder für unverdächtig halten und dran vorbeirasen – nichts wie weg von den Telekomikern. Oder ein gelber Bus mit einem Briefkasten und einer Schaufenster-Puppe, die den Briefkasten leert…?

Feinstaubplakette entfernen – leicht(er) gemacht…

Feinstaubplakette

Wer schon mal versucht hat, eine Feinstaub-Plakette von der Windschutzscheibe zu entfernen und dabei tierisch geflucht hat, der wird sich freuen, wenn er nach dem Kennzeichen-Wechsel die neue drauf hat…

Die nette Dame auf der Zulassungsstelle meinte am Montag noch, die könne man „mit so ’nem Ceranfeld-Kratzer“ ganz einfach runter machen.

Der Profi (hier im Bild) meinte heute morgen allerdings, dass das keine gute Idee sei. Die meisten Autoscheiben hätten eine Metallbedampfung auf den Scheiben und wenn man diese Schicht nicht zerkratzen bzw. zerstören wolle, müsse man den Aufkleber anwärmen und was Weicheres  nehmen.

Die Schutzfolie innen lässt sich nach dem Anwärmen mit einem Heißluftfön relativ gut abziehen. Sobald aber die erste Schicht weg ist, fängt die Sch…e an: Entweder man kratzt mit den Fingernägeln den Aufkleber Stück für Stück trocken von der Scheibe, oder man lässt ein wenig Silikonentferner einwirken und kratzt das nasse Zeug dann Stück für Stück von der Scheibe. Beide Versionen funktionieren nur mit Geduld – viel Spaß…!

Der Aufkleber hat eine Fläche von 50,265 qcm, man braucht aber ca. 30 Minuten, um den Aufkleber sauber zu entfernen. Wenn jemand einen Trick kennt, der eine oder andere ist sicher dankbar dafür.

P.S. Vielleicht wäre es doch sinnvoller gewesen, gleich ein neues Auto mit den neuen Schildern zu kaufen 😉

Wie man Jugendliche dazu bringt ruhig zu sein…

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Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren können manchmal noch schwieriger zu hüten sein als ein Sack Flöhe. Um sie wenigstens mal für ein paar Minuten leise zu bekommen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten:
1. Ein bisschen ‚rumbrüllen – hilft kurzzeitig, wenn sie so sehr erschrecken, dass Ihnen ein paar Minuten die Worte fehlen.
2. Selbst leise sein und warten bis sie gemerkt haben, dass man auf sie wartet – hilft etwas länger, funktioniert aber nur wenn man viel Zeit zum Warten hat.
3. Man gibt Ihnen eine Aufgabe, der sie sich konzentrieren müssen – hilft sehr gut und je nach Aufgabe kürzer oder länger, will aber vorbereitet oder gut kopiert werden.
Natürlich gibt es noch ein paar mehr Möglichkeiten, aber auf die will ich hier nicht eingehen…