Vodafone – warum in aller Welt…?

Vodafone verkauft alte UMTS-Sticks

… verkauft Ihr in den Läden UMTS-Surfsticks, die weder mit Windows XP noch mit Mac OS X 10.8 funktionieren und bietet dann auf Eurer Webseite weder aktuelle Software noch ggf. passende Firmware dafür an…?

Die Vorgeschichte: meine Mutter würde gerne ihren DSL-Anschluss kündigen, weil sie eh nur selten online geht und jeden Monat einen Haufen Geld an ihren Telefon-/Internetanbieter dafür zahlt. Eigentlich fand ich es eine gute Idee, ihr einen Surfstick mit einem gewissen Datenvolumen zu Weihnachten zu schenken. Dass es dann aber ein K3722-Z von Vodafone wird, der weder unter Windows XP noch unter Mac OS X funktioniert, lag nicht in meiner Hand. Aber immerhin: die Schachtel verspricht „Plug and play“ für Windows und Mac OS X.

Nach größerer Recherche auf der Vodafone-Webseite hat sich ein Support-Mitarbeiter von Vodafone per Chat gemeldet – ob er das von sich aus gemacht hat, oder weil ich auf den Chat-Button, neben dem ein Belegt-Schild war, gedrückt habe, weiß ich nicht. Eigentlich hätte ich gerne das Chat-Protokoll hier veröffentlicht, aber leider ist auch über 30 Minuten nach dem Chat das angeforderte Chat-Protokoll immer noch nicht per Mail eingetroffen.

Geholfen hat mir der Support-Mitarbeiter leider nicht, sondern mich nur noch mal zu der veralteten Software geführt, die ich vorher schon gefunden hatte. Auf die Frage, was ich jetzt mit dem Surfstick anstellen sollte, hat er mir einen Standard-Text (sinngemäß widergegeben): „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte nehmen Sie an unserer Umfrage zu Ihrer Zufriedenheit teil.“ geschickt und sich verabschiedet.

Das Ende vom Lied: Der Käufer des Sticks wird ihn in den nächsten Tagen in den Laden zurück tragen und hoffen, dass er den kompletten Betrag wieder zurück erhält. Ich bin gespannt…

Bei Grimms unterm Sofa…

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… ist es nicht immer so aufgeräumt.
Endlich hat unser Fußablage-Teil wieder vier funktionierende Füße. Nach mehreren nicht dauerhaften Versuchen, den gebrochenen Fuß wieder zu befestigen, war jetzt der Unterboden dermaßen löchrig, dass ein neuer Unterboden und neue Füße her mussten. Hier zeigt es sich wieder mal, wie hilfreich es ist, gute Beziehungen zum örtlichen Sofahersteller zu pflegen…

Wir haben’s überlebt und Lindt hat verloren…

Lindt Teddy

Der Weltuntergang ist vorbei und wir sind immer noch da.

Möglicherweise haben die Vogonen ihre seit Jahren geplante Expressroute durch unser Sonnensystem doch woanders gebaut oder die Weltuntergangsverfechter haben sich einfach verrechnet und bei der Errechnung des Datums die angepassten Schalttage bzw. die Anpassung der Schaltjahresberechnung vergessen. Vielleicht brauchen wir unser Handtuch jetzt erst am 08. April 2017 – oder auch nicht…

Was mich aber weit mehr stutzig macht ist die Entscheidung des Landgerichts Köln, das den Weiterverkauf des Lindt-Teddys untersagt, weil die Konsumenten einen in Goldfolie eingepackten Teddybären mit roter Schleife (unserer hat leider keine Schleife) sofort Rückschlüsse auf den markenrechtlich geschützten „Goldbären“ von Haribo herstellen würde.

Wenn ich mir den Teddy so anschaue und an die kleinen Gummibärchen denke, kann ich da gar keine Verbindung herstellen geschweige denn eine Ählichkeit erkennen. Sollen wir jetzt auch Apfel- und Fenster-Computer miteinander verwechseln?

Voll analog

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Gestern hat die Oma Luca einen Ilford HP5 für ihre Klick-Klack-Ritsch-Kamera geschenkt. Ich musste heute morgen tatsächlich kurz drüber nachdenken, wie das mit dem Einfädeln nochmal funktioniert. Nach über 15 digitalen Jahren auch kein Wunder, oder…?

Nach der Schneeschmelze…

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… kommt die Wachsschmelze und unser Eisenmann kann sich die Füße am Feuer wärmen.
Drei in Spiritus eingelegte Eierbriketts und eine (halbe) in Stücke geschnittene Kerze sollten die Beleuchtung für heute Abend sichern. Ich bin nur mal gespannt, ob’s wieder angeht, wenn’s mal aus war…
P.S. Auch wenn in Walldürn keine Kerzen mehr produziert werden, gibt’s immerhin noch einen erträglich günstig Werksverkauf mit Kilopreisen für die weniger schönen Kerzen.