Gelesen: Roter Stein

Roter-stein

von Roman Kempf

Pater Abel ist im 18. Jahrhundert der Cellerarius der Benediktinerabtei in Amorbach und kümmert sich im zweiten Band von Roman Kempf um die Umbau- und Neubaumaßnahmen an der Abtei in Amorbach. Seinerzeit entsteht der neue Konventbau. Sein Bauleiter Dumont bringt ihn auf die Spur einer lang verschwundenen Urkunde, die dem Kloster einen weitläufigeren Besitz bestätigt als die Herren zu Mainz der Abtei zugestehen. Die Urkunde soll in der Ruine Wildenberg zu finden sein. Mit dem Auffinden dieser Urkunde würden sich sämtliche Geldsorgen der Abtei in Wohlgefallen auflösen.

Als der begabte Steinmetz und Bauleiter sich mit Abel in der heutigen Wildenburg treffen will, um mit ihm die Urkunde aus dem Versteck zu holen, findet ihn Abel tot im Innenhof der Burgruine. Kurze Zeit später nimmt der Amtsrichter von Amorbach einen reisenden Kesselflicker fest und zwingt ihn unter Folter zu einem Geständnis, das unweigerlich nach der Verurteilung zum Galgen führte. Abel hat alle Hände voll zu tun, die Unschuld des Kesselflickers zu beweisen, den wahren Mörder zu finden, seinen betrügerischen Baumeisters Neumann und dessen Machenschaften zu enttarnen und die Qualität der Steinlieferungen für den neuen Konventbau wieder zu verbessern.Fazit: Während der erste Teil der Krimi-Reihe mehrheitlich in Miltenberg spielt, lernt der Leser nun die Burg Wildenberg kennen. Leider sind die baulichen Beschreibungen nicht ganz so plastisch wie die im ersten Teil. Dafür wird dieser zweite Teil schneller spannend und ist auch sonst kurzweiliger und “schneller”. Wer gut bekömmliche Krimis mag, der liegt hier genau richtig.

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Dieses Buch ist ein Beitrag zum Lesethema Januar bei der “lesenden Minderheit“…

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