Gelesen: Sauschwobe

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Von Ralf H. Dorweiler

Bei einem Anschlag auf das Konzert der Lörracher Erfolgsband “Drei-X-Beziehung” wird Rainer Maria Schlaichers Freundin Martina durch die Explosion einer Farbbombe verletzt. Aus einem Altersheim stehlen sich heimlich zwei Senioren immer wieder davon – er ist taub und sie ist blind, aber die beiden finden im Wald eine Leiche und entdecken eine Gruppe Jugendlicher, die auf einem abgelegenen Hof Schießübungen machen. Außerdem trifft sich Schlaichers Sohn Lars seit einiger Zeit mit “den Jungs” und wird immer ordentlicher, was Schlaicher sen. sehr zu denken gibt.

Als Schlaicher das Angebot für einen neuen Auftrag abgibt, lernt er die Sängerin der “Drei-X-Beziehung” kennen, beide verlieben sich ineinander und Schlaicher gerät in einen Strudel der Gefühle. Bei seinem aktuellen Auftraggeber, dem Baseler Theater, klaut er als Testdieb die persönliche Habe der Schauspieler (und noch mehr) und soll als Statist an der Aufführung von Carmen teilnehmen. Als er auf der Bühne steht und die Münze in den Händen seines Freundes Sebastian explodiert, gerät Schlaicher wieder mal ins Visier der Polizei. Zufällig sind auch unsere beiden Senioren im Theater. Was es aber mit Lars’ Ordnungsfimmel, der Leiche und einer Menge Nazigold auf sich hat, erfährt nur, wer das Buch liest…

Fazit: Der fünfte Band übersteigt – zumindest – meine Erwartungen an den neuen Krimi aus der Schlaicher-Reihe. Dorweilers Schreibstil hat sich im Laufe der fünf Krimis erheblich verbessert, die Handlungen werden (fast) mit jedem Band spannender und in diesem Fall kombiniert Dorweiler drei parallele Handlungsstränge, deren Handlungen sich zum Ende des Buches hin überschlagen. Warum allerdings der Verlag das Cover-Design von schwarz zu weiß geändert hat, ist mir schleierhaft, vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass ich den fünften Band als Erstausgabe gekauft habe und die anderen schon älter waren…?

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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