Gelesen: Schlachthofsymphonie

Img_2233

von Stefan Valentin Müller

Der Schlachthausdirektor im beschaulichen Aschaffenburg wird ermordet und zerstückelt im Schlachthof gefunden. Kommisar Rose von der Münchner Kripo wird zur Lösung des Falles nach Aschaffenburg abkommandiert und versucht dort, nicht nur den Fall zu lösen sondern auch seine Frau und seine Tochter, die ihn verlassen haben, wieder zu finden. Nach den letzten Wochen in München, in denen Rose wegen seiner Familienprobleme mehr und mehr verzweifelte und sich gehen ließ, waren einige unschöne Dinge passiert, die seinen Chef zu dieser “Strafversetzung” veranlassten.

In Aschaffenburg nimmt er sich eine Wohnung und kommt als erster dahinter, dass der bisherige Tatverdächtige, der später Selbstmord begeht, nicht der Mörder sein kann. Weitere Morde und die nähere Bekanntschaft der Schlachthof-Sekretärin bringen Rose immer mehr in Bedrängnis. Schlussendlich lassen er und seine neue Kollegen einen Kinderporno-Ring auffliegen, decken die dunklen Machenschaften in der Aschaffenburger High Society auf und lösen die Mordfälle.

Fazit: Ich kann nur sagen “ekelerregend genaue Beschreibungen der Vorgänge im Schlachthof”. Normale Schlachtungen sind weit weniger eklig als Müllers Ausführungen über den Produktionsprozess von Rinds- und Schweinefleisch im Aschaffenburger Schlachthof. Wer sich diese Szene wegdenkt, hat hier einen soliden Krimi mit einem erst spät durchschaubarem Motiv und einigen Verstrickungen und Mittätern.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

Direkt beim Verlag oder bei Amazon (Partner-Link) bestellen…

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.