Gelesen: Schneewittchen muss sterben

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Von Nele Neuhaus

Nach zehn Jahren im Gefängnis kommt der verurteilte Doppel-Mädchen-Mörder Tobias Sartorius wieder in sein Heimatdorf. Seine beste Freundin aus Kindertagen holt ihn am Gefängnis ab und Tobias muss bei der Rückkehr nach Altenhain vom Niedergang seines Elternhauses, von der Trennung seiner Eltern und der Schikane, die seine Eltern ertragen mussten, erfahren. In beschaulichen Taunus-Dorf Altenhain erfährt der alte Groll gegen den “Mädchenmöder” ein Revival und erneut verschwindet ein junges Mädchen, das Tobias nur wenig Tage vorher kennengelernt hat.

Der örtliche Großindustrielle spielt ein doppeltes Spiel, eine Art Bürgerwehr macht Stimmung gegen Tobias, seine Mutter wird von einem der Dorfbewohner von einer Brücke gestürzt und die beiden Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein können die Unmenge winziger Puzzleteilchen nur langsam zu einem riesengroßen Bild einer allumfassenden Verschwörungs- und Vertuschungsaktion in dem kleinen Taunus-Dörfchen zusammen setzen.

Fazit: Auch wenn ich zuerst skeptisch war, muss ich sagen, dass Nele Neuhaus ihr Handwerk versteht und den Leser in die Handlung hinein ziehen und fesseln kann. Der Krimi bleibt praktisch über die ganzen 535 Seiten hinweg spannend. Für Leser, die mit dem vierten Band der Krimis um das Ermittlerduo anfangen, sind es zu viele Puzzleteilchen und Verstrickungen, so dass es zwischendurch schwierig ist den Überblick zu behalten – deshalb nur vier Pluszeichen…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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