Gelesen: Tiefe Wunden

Tiefe-wunden

Von Nele Neuhaus

Ein mit dem Blut der Opfer geschriebenes “16145” entdeckt das Ermittlerduo Kirchhoff und von Bodenstein an den Tatorten der ersten drei Morde. Nach dem ersten Mord an einem angesehenen und einflussreichen Mann, der im zweiten Weltkrieg vor den Nazis fliehen musste, entdeckt der Gerichtsmediziner bei der Obduktion am Arm des vermeintlich jüdischen Mordopfers eine Blutgruppentätowierung wie sie bei den Nazis üblich war. Kurze Zeit später werden ein unauffälliger Bürger und eine Bewohnerin eines Nobel-Seniorenheimes durch Kopfschüsse ermordet. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Alle Mordopfer waren weit über 80 Jahre alt.

Auch hier spielt wieder ein Großindustrieller, dessen Familie und vorallem seine Mutter, die die Firma aufgebaut hat und das nächste Opfer sein könnte, eine wichtige Rolle. Kirchhoff und von Bodenstein finden Puzzlesteinchen für Puzzlesteinchen und können erst am Ende in Polen, auf dem Gebiet des ehemaligen Ostpreußen, das Rätsel lösen.

Fazit: Leider folgte die Autorin beim schreiben ihres vierten Bandes sehr dem dritten Band, den ich eben zu Ende gelesen habe. Der Krimi ist zwar wie “Schneewittchen muss sterben” sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, aber der Leser verliert leider wieder schnell den Überblick. Zu viele Personen bzw. Namen tauchen auf. In diesem Band ist es sogar doppelt schwierig, da die “Bösen” alle mindestens zwei Namen haben…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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