Gelesen: Tod in der Rheinaue

Tod-in-der-rheinaue

Von Michael Moritz

Nach mehr als 20 Jahren als Fotograf auf allen Kriegsschauplätzen dieser Erde, kehrt der mittlerweile durch seine Fotos weithin bekannte Killian, dessen Vornamen man nicht wirklich erfährt, in seine badische Heimat zurück und findet seinen ehemaligen Freund Bernd Ambs ertrunken in einem Seitenarm des Rheins.

Kilian gerät sofort unter Mord-Verdacht. Sein ehemaliger Schulkollege Belledin, der als erfolgreicher Kommissar in der Heimat tätig ist, nimmt die Ermittlungen gegen Killian auf. Die Tochter von Kilians Jugendliebe, die von der Beziehung ihrer Mutter zu Kilian anfangs nichts zu wissen scheint, “bewirbt” sich bei ihm um ein Praktikum. Obwohl ihre Mutter gegen dieses Praktikum ist, darf sie bei Kilian anfangen. Bevor es allerdings soweit kommt, überstürzen sich die Ereignisse, Kilian muss vor der Polizei fliehen, kommt aber dank seiner Beziehungen aus der Untersuchungshaft frei und macht sich selbst an die Ermittlungen in – mittlerweile – zwei Mordfällen…

Fazit: Im Vergleich zu den Kluftinger- und Schlaicher-Krimis der letzten Monate, ist der Schreibstil von Michael Moritz weitaus gefälliger wenn auch durch einen ausschweifenderen Satzbau und viele Adjektive anstrengender zu lesen. Der Fall an sich macht einen soliden Eindruck, aber man hätte sich vielleicht den einen oder anderen Mord zwischendurch sparen können – wenn man die Anzahl der Toten zu Grunde legt, ist dieser hier der heftigste der Romane, die ich in den letzten Monaten gelesen habe.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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