Karlsruhe ist…

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… eine einzige Baustelle. Gefühlt zumindest.
Dort will man – sinnigerweise – bis 2018 einen Teil der Straßenbahn unter die Erde verlegen. Ehrlich gesagt ist das mehr als sinnvoll. Bis wir vier Landeier die Kaiserstraße überquert hatten, hat es teilweise ganz schön lange gedauert.
Jana wollte unbedingt zu Primark und hat dort lustigerweise nicht mal was gefunden. Andere (Klamotten-)Läden waren zwar auch voll aber nicht dermaßen überfüllt.
Wenn Buchen im ganzen Monat nur zehn Prozent der Besucher in der Innenstadt hätte wie Karlsruhe heute, würden sich sicherlich einige über die vielen Leute, Parkplatzprobleme und Lärm beschweren.
Aber dafür hat Buchen heute eine Optometristin mehr…

Innenangriff

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… In Lucas Zimmer.
Mit Spachtel und Kleisterpinsel – heute Mittag. Mit Zange und Schleifgerät – jetzt. Und solange keiner die Feuerwehr ruft, weil’s aus dem Fenster rausraucht, ist alles okay.

Liebe Kinder gebt fein acht…

Das Mainzer Rad im Wappen von Buchen

… ich habe Euch was mitgebracht, weiß aber nicht wirklich, was das Rad da macht…

Liebe Frau Meier*,

das Rad im Buchener Wappen ist das Mainzer Rad. Die Verwendung des Rads geht auf die rund 500jährige Herrschaft der Erzbischöfe von Mainz zurück und ist – nebenbei bemerkt – noch in einer Menge anderer Wappen im Neckar-Odenwald-Kreis und anderen Landkreisen zu finden.

Ich finde es mutig, dass Sie ihrer 2. Klasse gestehen, dass Sie das nicht wissen. Aber wenn man in HuS (zu meiner Zeit hieß MeNuK noch Heimat- und Sachkundeunterricht) SchülerInnen die Geschichte der Stadt näher bringen will, sollte man diese auch kennen. Vielleicht nutzen Sie diesen Beitrag zur Vervollständigung Ihres Wissens über Buchen. 😉

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Grimm

P.S. Luca weiß mittlerweile warum dieses Rad da ist wo es ist, Ihnen wünsche ich viel Spaß beim Nachlesen!

*Name von der Redaktion geändert, weil er hier nichts zur Sache tut!

Deutschlandreise in der (N)Ostalgie-Edition

Deutschlandreise in der (N)Ostalgie-Edition

1977 war ein gutes Jahr.

Nicht nur weil da der eine oder andere das Licht der Welt erblickt hat, sondern auch weil das Spiel „Deutschlandreise“ (Made in W. Germany) erschienen ist.

Für alle die sich noch erinnern können, 1977 war Deutschland durch eine Mauer in Ost und West geteilt, Tschechien und die Slowakei hießen ČSSR, Chemnitz hieß Karl-Marx-Stadt und nur wenige Transitstraßen führten in die östlichen Bundesländer.

Der Mauerfall 1989 änderte so einiges, manches ist besser geworden, manches nicht. Das Spiel „Deutschlandreise“ hat aber nichts von seinem Reiz eingebüßt. Die aktuelle Fassung sieht irgendwie nicht so interessant aus, auch wenn man mehr Verbindungswege Richtung Osten eingezeichnet und die ehemalige Grenze weggelassen hat…

Luca war auf jeden Fall begeistert und hätte am liebsten noch eine Runde und noch eine Runde gespielt…

P.S. wir haben keine Nostalgie-Edition gekauft, sondern die alte Version gespielt.

Spaß mit „s“

Apostroph am Mehrzahl-S

Die Bank mit dem wohl bekanntesten „s“ der Welt (seit eben weiß ich auch, dass der Punkt über dem „s“ eine Mütze Münze darstellen soll, die in eine Spardose fällt), hat heute zum Pizza-Essen und Trampolin-Springen eingeladen.

Die Pizza war lecker und vom Ristorante Paganini. Das Trampolin-Springen war zwar anstrengend, Luca hat’s aber trotzdem genossen. Ich musste mich allerdings fragen, seit wann man „Events“ mit Apostroph schreiben muss (siehe bedrucktes Sweatshirt rechts im Bild). Vielleicht muss ich mich doch besser über die deutsch/englische Rechtschreibung informieren…

Fertigkutiert…

Fertig kutiert

Wer kennt das freudige Spiel „Der Weg war umsonst“?

Nachdem ich heute morgen in Fahrenbach vor verschlossenen Türen stand, musste ich nach einem Telefonat feststellen, dass ich das Spiel gerade gespielt hatte und dass mein Termin erst nächsten Samstag ist.

Wir haben’s heute aber immerhin noch geschafft, den Rasen fertig zu vertikutieren (vor 14 Tagen begonnen und dann dank Regen abgebrochen), die Konturen auf den Feuerwehr-Drachen zu malen, die Terrasse zu putzen, Rasen nach zu säen, den Rasen zu düngen, eine über hundert Jahre alte Tischplatte abzuschleifen und neu zu lasieren, den Feuerwehr-Drachen zu lackieren, die Terrassenmöbel rauszustellen und diverse kleinere Reparaturen auszuführen.

So gesehen: ein recht erfolgreicher Samstag…

P.S. Auch wenn’s auf dem Bild nicht ganz so dramatisch aussieht, quadratmeterweise hat unser „Rasen“ jetzt nackte Stellen ohne jeglichen Bewuchs…

P.P.S. seit gestern weiß auch ich, dass sich die Durchmesser-Angabe bei HT-Rohren auf den Innendurchmesser bezieht und dass durch ein Loch eines 100er-Lochbohrers kein 100er HT-Rohr passt.

P.P.S. bitte denkt dran, dass heute Nacht die Uhr eine Stunde VOR gestellt wird…

Echte Hexen in der Ortenau gesichtet

Hexen in der Ortenau

Nach der Buchener Faschenacht ist auch nach der Gengenbacher Fasend, aber das heißt ja nicht, dass es während der kommenden Monate keine Hexen in Gengenbach gibt…

Zumindest beweisen die Bilder, die mir Jana gestern aus Opas Garten im Schwarzwald geschickt hat, das Gegenteil. Allerdings haben unsere zwei Mädels wohl was falsch verstanden: unter dem Häs einer Gengenbacher Hex‘ stecken auch heute noch keine Frauen – nur Männer. Den Mädchen sind die Klepperlismaidle vorbehalten, die es aber auch erst seit einigen Jahren gibt. Vorher gab es nur die Klepperlisbube.

Am interessantesten an der Gengenbacher Fasend sind für mich aber die Spättlehansel, die man auf den ersten, flüchtigen Blick schon mal mit einem Huddelbätz verwechseln kann. Zumindest hat sich Luca vor einigen Jahren im Gengenbacher Fasendsmuseum im Niggelturm mehrfach gefragt, warum da lauter Huddelbätze rumstehen.

Bleibt nur noch zu sagen, dass es in Gengenbach eine Ehre ist, wenn man eine Hex‘ oder ein Spättle tragen darf und sich nicht jeder – wie bei den Huddelbätzen – einfach ein Kostüm besorgen und anziehen kann.

Wenn Mädchen einen Schneemann bauen…

Mädchen-Schneemann mit rosa Schal und rosa Mütze

… bekommt er eine rosa Mütze und einen rosa Schal.

Wer im Moment bei uns vorbei fährt und nicht gerade die vom Schneepflug aufgehäuften Schneehäufchen auf der rechten Straßenseite betrachtet, der findet bei uns auf dem „Irgendwas mit Zaun-Charakter“ Lucas hübschen Schneemann direkt an der Straße.

Ob er (oder sie) allerdings morgen Abend noch existent sein wird, darf – bei einer Fortsetzung der heutigen Temperaturen – bezweifelt werden…