Gelesen: Jagablut

Jagablut von Ines Eberl

von Ines Eberl

Vor fast 40 Jahren kam es in dem Alpendörfchen Alpbach zum Selbstmord eines Wilderers. Der Fall konnte damals allerdings nur unzureichend aufgeklärt werden. Als Dr. Emma Canisius, Ärztin aus Wien, die Landarztpraxis von Alpbach übernehmen will, zieht sie vorrübergehend in den alten Gasthof “Zum Jagawirt”.

Was die Frau Doktor allerdings nicht weiß: Die Bewohner des Gasthofs verbindet ein dunkles Geheimnis. Emma entkommt einem ersten Mordanschlag nur knapp, einige Tage später wird der Wirt des Jagawirts in seinem Zimmer – mit einem Messer im Bauch – tot aufgefunden. Der ausgestopfte Schädel einer weißen Gams liegt auf seinem Kopf. Als ein zweiter Anschlag auf sie verübt wird, beschließt sie, dass sie sich um den Fall kümmern muss…

Fazit: Leider braucht Frau Eberl recht lang, um auf Touren zu kommen. Nachdem sie auf den ersten drei Seiten den “alten” Mord schildert, braucht Sie über 90 Seiten, um zum eigentlichen Mord zu kommen. Die Frau Doktor ist dafür recht gut dargestellt und man leidet ein bisschen mit, wenn sie von einem Unbekannten angegriffen wird.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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Antwort auf “Gelesen: Jagablut

  1. Gestern hat mich die Autorin kontaktiert:
    Vielen Dank für Ihre Rezension! Ich freue mich immer über die Kritik meiner Leser. Als Autor steht man vor der Wahl – gleich morden, dann fühlt der eine Leser noch nicht mit dem Opfer, oder später und das dauert dem anderen zu lang. Deswegen nutzen besonders die amerikanischen Autoren gerne den Prolog (hier die ersten drei Seiten). Ich werde Ihre Anregung aber in meinem neuen Buch berücksichtigen. Vielleicht schauen Sie auch mal auf meiner Website vorbei: http://www.ineseberl.com

    Hier meine Antwort darauf:
    Hallo Frau Eberl,
    vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Leider konnte ich an dem Tag, an dem ich die Rezension veröffentlicht habe, Ihre Webseite nicht erreichen, so habe ich auf den Emons-Verlag verlinkt.
    Was meine Kritik angeht: ich habe “Jagablut” 4 von 5 möglichen Sternen gegeben und das ist eigentlich eine sehr gute Wertung, wenn man berücksichtigt, dass ich die fünf Sterne erst ein- oder zweimal vergeben habe. Es war und ist allerdings meine Meinung, dass es sich bis zum ersten Mord sehr lange hin gezogen hat…
    Ich habe mir in der Zwischenezeit übrigens auch noch den Salzburger Totentanz bestellt…

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