Neidkopf à la 2016

Neuer Neidkopf am Lohplatz in Buchen

Vor einigen Wochen hat der Besitzer unseres Nachbarhauses in der Vorstadtstraße bzw. am Lohplatz beschlossen, dass das Gebäude ein paar Schönheitsreparaturen und einen neuen Anstrich vertragen könnte. Wer das Haus kennt, stimmt ihm sicherlich zu.

Netterweise hat er auch die bis dahin blanke Wand der beiden Garagen neben meinem Büro-Parkplatz verputzt. Und vermutlich saß ihm der Schalk im Nacken. An zwei Stellen hat er nämlich neue Neidköpfe angebracht und so die Wände ein wenig verschönert. Normalerweise werden Neidköpfe zwar aus Holz geschnitzt oder in Stein gemeißelt, aber den Aufwand wollte er wohl nicht treiben und hat sich mit dem Einritzen in den frischen Putz begnügt…

Somit gehe ich davon aus, dass sich sein Neid und/oder seine Unstimmigkeiten mit dem Nachbarn/der Stadtverwaltung/den Handwerkern in Grenzen halten. Ich muss ihn bei Gelegenheit mal danach fragen oder die Sache einfach im Dunkeln belassen und nicht näher beleuchten.

Apropos dunkel: wenn man in einem komplett mit Blech verkleideten Laderaum eines Sprinters steht und einen Schrank festhält, ist es dort wirklich dunkel – nur an den Stellen, wo sich der Rost durchs Blech gefressen hat, fällt ein wenig Licht ‚rein.

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