Adelsheim (be)leuchtet das Zentrum der Welt

Adelsheim leuchtet

Unzählige Wolkenkratzer mitten auf dem platten Land, Einblicke in das chilenische Gefängnis in Valparaiso, der (vermutlich) älteste Postbriefkasten Deutschlands (oder zumindest Badens), tiefe oder hohe Spiegelblicke, eine steinige Rolltreppe und unendlich viele Lichter, Lampen und Kerzen.

Wo findet man das alles auf einem Fleck? Und wer fühlt sich im Moment als Zentrum der Welt? Richtig, (Louis von) Adelsheim!

Ehrlich gesagt, war ich im ersten Moment ein wenig schockiert über den Eintrittspreis für „Adelsheim leuchtet“ von 10,- € für Erwachsene. Nach den ersten beiden Installationen hat sich der Eindruck noch verstärkt. Warum haben wir soviel Geld für 30 Minuten Spaziergang durch einen notdürftig erhellten Schlosspark in Adelsheim ausgegeben? Dann wurde es allerdings schlagartig besser.

Die große Beamer-Installation mit Eindrücken aus dem Gefängnis der chilenischen Hafenstadt Valparaiso (später auch noch Einblicke), der Kurzfilm „Delivery„, der Blick ins Erdinnere, die Videoführung durch die ältere Stadtgeschichte Adelsheims, das (etwas langatmige) Interview mit einem rumänischen Professor über das Zentrum der Welt, die Spiegelblicke in einen ca. 4 x 4 x 10 m großen Kubus und die ganzen anderen Installationen laden ein, Platz zu nehmen und die Welt auf sich wirken zu lassen.

Spiegelkabinett bei Adelsheim leuchtet 2015

Schlussendlich waren wir gut zwei Stunden im Adelsheimer Schlosspark, der in der schummrigen Kerzenbeleuchtung riesig wirkt, und haben beschlossen, dass wir uns im nächsten Jahr auf jeden Fall etwas wärmer anziehen werden.Continue Reading

Deutschland fährt 80

Deutschland fährt 80

… oder 100 oder so. Auf der A6 und der A5 ist auf weiten Teilen 80 angesagt – wegen der Hitze und der entstandenen Schäden an den Autobahnen.

Und ich muss sagen, dass das gar nicht mal schlecht ist. Bis auf ein paar Außengeländer und die typischen Ringe-, Nieren-, Stern- und Pferdchen-Besitzer rollt der Verkehr zwar langsam aber durchaus angenehm und entspannt über die Straßen. Ich habe mir bis vorhin die Hitze-Schäden nicht so richtig vorstellen können, aber wenn man sieht, dass sich die Straße auf einer Strecke von ca. 40 cm gut 15 cm anhebt, möchte ich gar nicht erleben was passiert, wenn ein tiefergelegter Porsche da drüber schanzt…

P.S.: Danke an Martin fürs kurzfristige Ausleihen des Busses (beim geplanten Bus ließ sich die zweite Rücksitzbank trotz Anwendung von Caramba und brachialer Gewalt nicht ausbauen…) für die Fahrt in den Schwarzwald und zurück und danke an Josua fürs Helfen beim Ausladen von Nanes Erb-Schrank!

Feine…

Milde

… kann man trinken.

Jeden Tag. Den ganzen Tag. Literweise. In Massen. Aus Tassen. Aus Humpen. Immer und immer wieder!

Andere Kaffee-Sorten sind aber auch okay… 😉

Angst-Gegner

Foto-Kinder / Kinder-Foto

Für manche Fotografen sind Tiere und Kinder das absolute No-Go. Muss nicht sein, man muss sie sich nur bewegen lassen – dann geht’s eigentlich…

Hier die Rasselbande vom Kindergarten Regenbogen, die am 28.06.15 den 50. Geburtstag ihres Kindergartens feiern und sich auf den Zeitungsbericht mit ihrem Bild in der Zeitung freuen. 😉

Im Wald da sind die Räuber…

Waldpils

… und die essen gerne Waldpils(e) – oder machen einen großen…

Bogen

… Bogen um die umliegenden Ortschaften, damit sie keiner sieht, wenn sie ihre Prinzessin in Milch und Honig baden…

Prinzession beim Baden

Schon alleine deswegen ein gelungener Sonntag Nachmittag mit etwas Wandern und noch mehr Grillfleisch, das ich nicht mal selbst grillen durfte.

Jetzt – am Tag nach dem Weltuntergang – warten wir noch, ob jemand den Maibaum wieder abholt und dann geht’s ins Bett – nach einer kurzen und ereignisreichen Nacht

VIM

VIM

Kennt heute keine Sau mehr… War aber zu Omas Zeiten das tollste und beste Putz-/Scheuermittel.

Die beiden Dosen sind im Original noch im Haus Bär im Freilandmuseum Gottersdorf zu finden. Interessanter Weise (oder wegen fehlender Finanzmittel?) liegen dort die meisten Exponate offen herum und könnten von jedem geklaut oder beschädigt werden. Vandalismus scheint man in Gottersdorf nicht zu fürchten…

Dieses Distel sollte man allerdings nicht mehr trinken:

Distel-Kasten

Verkehrte Welt!


Es war einmal vor gut und gerne 23 Jahren. Da hat einer aus U. mit 15 Jahren den Bulldog-Führerschein in der damals noch nicht so üppig bewachsenen Fahrschullandschaft in Buchen gemacht.

Während eines Theorieunterrichts ging es auch um das Abblendlicht im Allgemeinen und um das Abblenden innerhalb geschlossener Ortschaften im Speziellen. Der damalige Fahrschullehrer W. F. aus B. konnte sich die provokante Frage und verkneifen, ob man wegen der drei Straßenlaternen an der Ortsdurchfahrt überhaupt abblenden müsse. Zu antworten hatte sich niemand getraut und so hat er seine Frage gleich selbst beantwortet: „In Unnerneudorf brauchst ned, aber in Rumpfe scho, do hot’s a paar Ladeern mehr…“.

Heute müsste er die Antwort wohl revidieren. In Rumpfen brennt nachts gar keine Laterne mehr, in Unterneudorf immerhin eine und wenn man vorher die Ortsdurchfahrt Mudau mit gerade mal drei brennenden Laternen (von sicherlich 20) passiert hat, kommt’s einem in Unterneudorf plötzlich taghell vor…

Manchmal hat man einfach Pech…

"Pech", meint Hans im Glück

Man kann ja nach einer angenehmen Jugendfeuerwehr-Übung und am Vorabend des 14. Geburtstags seiner Tochter ja nicht nur Glück haben…

Aber Sätze wie „Ich geh‘ gerne zur Jugendfeuerwehr. Danach kann ich immer sofort einschlafen.“ und „Woher kennst DU meine Oma?“ machen Mut. 😉

In der Gotthardsruine

In der Gotthardsruine

Zwischen Weilbach und Amorbach führt ein Waldweg den Hang hinauf. In Serpentinen schmiegt sich der Pfad an den Berg auf dessen Kuppe man einen grandiosen Blick über Amorbach, Weilbach und die ganzen umliegen Orte und Täler hat.

Auf dem Weg nach oben kommt man an verschiedenen Stationen des Walderlebnispfads Weilbach vorbei. Der Walderlebnispfad wurde 2012 neu angelegt und die Stationen sind weitestgehend noch in Ordung. Leider sind die Tierstimmen an der einen Stationen dermaßen verrauscht, so dass man die Tiere fast nicht erkennen kann.

Auf dem Gipfel angekommen, liegt die Ruine der Gotthardskapelle vor einem. Nach gefühlten 100 Stufen kann man den wirklich grandiosen Blick genießen:

Panorama

P.S. nachträglich würde es mich interessieren, ob es wirklich bayrische Bürgermeister gibt, die mit MOS-Kennzeichen gesperrte Waldwege fahren…