Und täglich grüßt das Schrankentier

Schrankentier

Das gemeine Schrankentier ist weiß und hat in regelmäßigen Abständen reflektierende rote Streifen. Das Schrankentier tritt in der freien Wildbahn immer in Rudeln zu zwei oder vier oder mehr Exemplaren auf.

Entwicklung: Direkt nach dem Verlassen der mütterlichen Produktionsanlagen gehen Schrankentiere eine parasitäre Beziehung mit mindestens einem Ampelmännchen ein. Das Ampelmännchen schützt das Schrankentier vor seinen natürlichen Feinden: LKW, PKW (vorallem wartende Smart-Fahrer), Fahrradfahrer, Fußgänger, etc., das Ampelmännchen erhält dabei keinerlei Vorteile.

Fell/Haare: Früher hatten Schranktiere die Möglichkeit, sich Bärte wachsen zu lassen. Seit einiger Zeit werden immer mehr dieser Bärte operativ entfernt – vermutlich um eine erfolgreiche Fortpflanzung zu verhindern. Sobald die Bärte entfernt wurden, wachsen diese nicht wieder nach.

Lebensraum: Der natürliche Lebensraum der Schrankentiere beschra(ä)nkt sich auf Parallelen auf beiden Seiten entlang internationaler Bahnübergänge. Allerdings haben alle Schrankentier ein eigenes, klar begrenztes Revier, das sie nur auf ihrem letzten Weg verlassen.

Fortbewegung: Der Bewegungsspielraum innerhalb des Reviers beschra(ä)nkt sich auf einen klar definierten Winkel von meist 90°. Mehrmals am Tag werden die Schrankentiere gezwungen, ihre gewohnte Position (senkrecht zum Himmel) in eine wenig Rücken schonende Position (parallel zum meist harten Straßenbelag) gezwungen. In dieser Position müssen die Schrankentiere bis zu zwölf Minuten zu verharren. Fortbewegung findet während dieser Zeit nur innerhalb des sog. Bahnübergangs statt. So werden alle, die ihr Revier durchqueren wollen, gezwungen, außerhalb zu warten. In vielen Fällen wird dabei – mehrmals täglich – die Pünktlichkeit bei Terminen auf die Probe zu stellen.

Ich liebe Ratespiele

Ich liebe Ratespiele

wenn es um kurzfristige Kundenkorrekturen geht. Kann mir einer sagen, was ich hier machen soll bzw. welches Element nachher wo stehen soll? Ich hoffe, dass ich’s richtig verstanden habe – wenn nicht, hab‘ ich halt Pech gehabt…

Gelesen: Gruppen formen – 55 Spiele für Gruppenprozesse

Gruppen formen

von Frank Bonkowski

Der Autor stellt in seinem Buch 55 Spiele für Gruppen vor, die er unterschiedlichen Lernzielen wie z.B. Kommunikation, Kooperation, Strategie, Balance, etc. zuordnet. Der Materialaufwand hält sich für die meisten Spiele in Grenzen. Die Spiele eignen sich unter anderen zum Training von Vertrauen, Rücksicht und Zusammenarbeit.

Fazit: Das Büchlein hält was es verspricht. 55 Aktionen und Spiele, die Gruppenprozesse aktivieren oder beschleunigen.  Ich hatte mir zwar ein paar mehr neue Spiele/Ideen gewünscht, aber die Sammlung ist praktisch und bei den wenigsten benötigt man wirklich Material, so dass man die Spiele ohne große Vorbereitung einsetzen kann.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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Verkaufen wir jetzt auch Traktoren…?

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Ich weiß zwar nicht genau warum wir Post mit unserer Adresse, meinem Namen und dem Firmennamen der „Claas Württemberg GmbH“ bekommen, aber wenn der Absender uns ein paar Schlepper, Mähdrescher, etc. kostenlos in den Hof stellt, bringen wir die sicher auch an den Mann bzw. den Landwirt…
Falls jemand von Claas das – nach meinem Ermessen – werbliche Anschreiben haben möchte: die Papierkörbe werden erst wieder im Laufe der Woche geleert.

Gelesen: Grrrimm

Grrrimm

Von Karen Duve

Karen Duves Grrrimm ist bissig und satirisch, aber auch tiefgründig und überzogen. Sie schreibt von den Brüdern Grimm ab und um. Aus den netten Zwergen macht sie hinterhältige Kleinwüchsige, der böse Wolf ist ein Werwolf und Rotkäppchen wird zum Schluss selbst einer. Der Prinz darf Dornröschen nicht wach küssen, sie wacht ganz alleine auf. Duve bezeichnet dennoch ihre Versionen der Grimms Märchen als Hommage an die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm.

Fazit: Schade eigentlich. Ich hatte mir anhand der Kurzbeschreibung mehr erhofft, aber notgeile Zwerge, ein wirklich ekliger Frosch, ein 115 Jahre alter Prinz, der nochmal jung wird und ein Rotkäppchen, das zum Schluss zum Werwolf wird, verfälschen die Grimmschen Märchen mehr als gedacht. Ich hätte gerne mehr Punkte vergeben, aber leider hat’s mir gar nicht gefallen. Dafür war’s recht schnell zu lesen – auch wenn das Original-Rotkäppchen keine 50 Seiten benötigt…

Bewertung: ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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War das notwendig?

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Liebe Frau Holle,

im Moment taut es wieder, danke.
Aber war es wirklich notwendig, am Dienstag halb Deutschland lahm zu legen, die Räumdienste in Aufruhr zu versetzen und über Mosbach die größten Schneeflocken, die ich (wir) jemals gesehen habe(n), aus Deiner Bettdecke zu schütteln?

Und überhaupt: warum schüttelst Du jetzt schon wieder Deine Kissen aus?

Es reicht doch jetzt mit Winter, oder!?!

Ein frustrierter Smart-Fahrer mit (seit Monaten geschlossenem) Faltdach

Tragestärke to go

Tragestärke to go

– jetzt auch zum Mitnehmen…

Nachdem Arno mich vorhin auf die Idee gebracht hat, konnte ich mir’s einfach nicht verkneifen. Wer’s nicht versteht, sollte das erste Wort in der Überschrift nochmal lesen…

Tagesstärke to go

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Jetzt auch zum Mitnehmen.
Die lebensgroßen, strapazierfähigen, mobilen und einfach zu handhabenden Feuerwehrmänner und -frauen auf formgefrästen Aludibond-Platten gibt es in verschiedenen Ausführungen, mit unterschiedlicher Schutzausrüstung, Altersgruppen und Ausbildungsstand. Besetzen Sie jetzt die Fensterplätze Ihrer Einsatzfahrzeuge und wirken Sie dem demographischen Wandel entgegen bevor es zu spät ist! Auch zur Beruhigung der Verantwortlichen auf Seiten der Verwaltung einsetzbar.

Bitte Dokumente in der Hülle lesen.

Bitte Dokumente in der Hülle lesen.

Liebes Globetrotter-Team,

ich hab’s wirklich probiert, aber außer einigen Wort-Fetzen kann ich durch das kleine Loch nichts lesen. Solange die Dokumente in der Hülle sind, macht das Lesen keinen Spaß. Okay, Rechnungen zu lesen ist eh nicht wirklich interessant, aber lasst mich doch bitte die Blätter aus der Tasche nehmen, dann wird’s echt leichter. Die Gefahr, dass ich mich an dem Papier schneide, ist sicherlich zu vernachlässigen – oder warum sollen die Blätter in der Hülle bleiben…?

Vielen Dank für Eure Antwort und viele Grüße
Matthias