Kleines Firmenwiki = DokuWiki

Kleines Firmenwiki = DokuWiki

Unsere kleine Werbeagentur ist in den letzten Jahren gewachsen. Zwar zählen wir mit unseren zehn Mitarbeitern immer noch den Kleinunternehmen, aber das ist völlig in Ordnung so.

Aber je größer eine Firma wird, umso schwieriger und aufwändiger wird die Kommunikation mit allen MitarbeiterInnen. Deshalb haben wir uns entschieden, wichtige Informationen und Abläufe in einem firmeneigenen Wiki festzuhalten – ganz nach dem (sehr) großen Vorbild Wikipedia.

Aber welches nehmen? Der Markt an kommerziellen und Open-Source-Lösungen ist zwar nicht riesig, aber wenn man keine Ahnung hat, welches die sinnvollste Lösung ist, muss man mal das eine oder andere ausprobieren. Schlussendlich habe ich mich für DokuWiki entschieden. Weil es flexibler ist als die Software-Grundlage der Wikipedia und auch wesentlich einfacher optisch anzupassen.

Nach einigen Wochen Schreibarbeit in DokuWiki kann ich behaupten, dass die Entscheidung sehr sinnvoll war. Die relativ einfach Syntax ermöglicht schnelle Ergebnisse – auch wenn es unglaublich ist, was einem alles einfällt, was man aufschreiben und dokumentieren könnte.

Morgen Nachmittag erhalten meine MitarbeiterInnen ein Crashkurs und dann kann jede und jeder seinen Senf dazu geben – im Sinne der Optimierung und Vereinheitlichung. Ich bin gespannt, wie sich das kleine Projekt entwickelt…

Ach ja: falls jemand den Link links oben liest und versucht die Seite aufzurufen, wird er/sie wenig Erfolg haben, da das Wiki unseren MitarbeiterInnen vorbehalten ist und seinen Inhalt nur nach einem Login preisgibt.

Auf Kundenfang im Odenwald…

Auf Kundenfang im Odenwald

Liebe FAZ,

vielen Dank für Ihre Werbemitteilung im Briefkasten. Leider müssen wir auf die angebotene Gewinnchance, das wertvolle Geschenk und die sechs Wochen FAZ mit 30% Rabatt verzichten. Bitte bedanken Sie sich dafür bei Ihrer Sonntagsausgabe und Frau Baum für die aufmunternden Worte über die #Odenwaldhölle, die unsere Kinder zu Kiffern und Säufern macht.

Wir wünschen Ihnen auf Ihrem weiteren Kundenfang alles Gute und verbleiben – mit freundlichen Grüßen – im herrlichen Odenwald.

Matthias Grimm

P.S. Vielen Dank an Michael für das Foto!

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #24

Gemeindeverbindungsstraße #24

Und nochmal am Neckar – diesmal wenn der Nebel über dem Neckar aufsteigt…

Der heutige Rückweg von Eberbach war mit einem notwendigen Umweg zur Abholung von vier Fotomustern verbunden. Der Umweg führt über diese malerische Strecke in einen Ort, dessen Wappen dem Buchener Wappen nicht unähnlich ist und eine Buche auf einem Dreiberg zeigt. Lediglich das Mainzer Rad fehlt…

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Gelesen: Totensonntag

Totensonntag von Andreas Föhr

Von Andreas Föhr

In Totensonntag erzählt der Autor den ersten Fall von Kommissar Wallner, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Bei einer Party auf einer Berghütte am Tegernsee gerät Wallner und seine neue Bekanntschaft in eine Geiselnahme, an der Kreuthner – mehr oder weniger – schuldig ist, weil er einen Verhafteten, auf dem er im Revier hätte aufpassen sollen, mit zur Party genommen hat.

Der Geiselnehmer nimmt Wallner als Geisel mit auf die Flucht. Kurz vor dem Unfalltod des Geiselnehmers erzählt dieser Wallner von einem edelsteinbesetzten Sarg mit einer Leich auf einem Gehöft am Tegernsee. Der Fall führt Wallner und Kreuthner in die letzten Tage des zweiten Weltkriegs, in die Aufzeichnungen eines Spanners, der als IM der Stasi ein wertvoller Helfer gewesen wäre, und in Wallners und Kreuthners Vergangenheit.

Fazit: Der Prequel macht sich gut. Wallners erster Fall macht auch für Neueinsteiger in die Serie eine gute Figur.  Ein spannender Krimi wechselweise in den Irrungen und Wirrungen der letzten Kriegstage und 1992.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ 1/2 (von 5 möglichen)

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Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #23

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #23

Unterwegs mitten durch die Odenwaldhölle – direkt durchs Niemandsland und dann auch noch zwischen zwei Landkreisen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Trotz der schlechten Straßenverhältnisse eine wunderbare Strecke. Mit dem Motorrad wäre sie wahrscheinlich noch interessanter, aber der Wind weht einem mit offenem Verdeck auch ganz nett um die Ohren – bei 15° C gar kein Problem.

Auf der gleichen Strecke nur zwischen zwei anderen Orten, musste ich mich aber unwillkürlich fragen, warum sollte ich…

Das Waschen von Kraftfahrzeugen ist verboten.

… an einer außerorts liegenden Bushaltestelle mein Auto waschen wollen? An fließend Wasser gibt es nur eine schwer zugängliche Bach, aber sonst nichts in der Nähe was beim Autoputzen helfen könnte, nicht mal einen Münzstaubsauger.

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O du fröhliche…

O du fröhliche...

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Nachweihnachtszeit!
Winter ging verloren, Frühling ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Frühlingszeit!
Wärme ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Ich wünsche Euch einen schönen Frühlingsanfang!

Den Übeltäter…

Abwasserohre live und in Farbe

… haben wir leider nicht mehr gefunden, dafür festgestellt, dass die Abwasserleitung in unserem Haus trotz ihres Alters von über 60 Jahren noch ganz passabel aussehen.

Nachdem unser Kleinster am Samstag vermutlich ein Spielzeug-Auto in der Toilette versenkt hat, es keiner gemerkt hat und das Rohr allen Versuchen zum Trotz nicht mehr freizubekommen war, konnte hier nur noch ein Profi helfen.

Dreimal die Kloschüssel wegschrauben, im Rohr rumstochern und frustriert wieder hinschrauben war genug. Der Rohrreiniger hat vorhin dann gerade mal gut 30 Minuten für die Reinigung und die Prüfung mittels Kamera gebraucht.  Schneller und effektiver geht’s nicht. Ich habe am Wochenende wesentlich mehr Zeit investiert…

Noch was gelernt: wenn jemand einen neueren Speedport verwendet und einen eigenen Mail-Server verwenden will, sollte im Speedport-Router die Option „Liste der sicheren Server verwenden“ (oder so ähnlich) deaktivieren bzw. den gewünschten Mail-Server der Liste hinzufügen. Sonst kann es passieren, dass man mehrere Stunden beim Kunden sitzt und per Fernwartung mit einem ITler nach der Lösung sucht, aber nicht feststellen kann, warum Outlook zwar Mails empfangen, aber keine verschicken kann…

Gelesen: Föhnlage

Föhnlage von Jörg Maurer

von Jörg Maurer

Es hätte ein netter Abend werden sollen. Ein im idyllischen Aplenkurort bekannter Triathlet macht sich rennend auf den Weg ins Konzert. Dort will er seine neue Freundin treffen. Aber daraus wird nichts: ein Mann stürzt von der Saalempore ins Publikum und ist tot. Unser Triathlet, auf den er drauf fällt und von den Helfern anfangs gar nicht entdeckt wird, ebenfalls.

Kommissar Jennerwein nimmt seine Ermittlungen auf und muss sich mit widersprüchlichen Zeugenaussagen, einem Flüchtenden im Trachtenjanker und den Spekulationen der Einheimischen herumschlagen. Was aber die beiden Bestattungsunternehmer und ein Haufen Daten-Müll auf einem USB-Stick mit der ganzen Sache zu tun haben, wird ihm erst spät klar.

Fazit: Ein relativ umständlich zu lesender Krimi. Die Wortwahl fällt den meisten anderen Krimiautoren leichter und die Satzstellung ist nicht ganz so kompliziert. Die Handlung aber spannend und interessant.

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ 1/2 (von 5 möglichen)

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Aufrührer im Odenwald

Aufrührer im Odenwald

Während unsere drei Damen den ganzen Tag (und gestern) Sterne singen (warum macht man das eigentlich nicht im Dunkeln, da könnte man die Sterne viel besser sehen?), machen wir’s uns gemütlich.

Zum Mittag gab es Nudeln mit Soße und er kann schon ganz wunderbar die Nudeln rühren. Man muss zwar ungefähr tausend Mal „Pass auf! Das ist heiß!“ sagen, aber mit dem Rühren klappt’s echt gut…

Andere (augenscheinlich frustierte) Aufrührerinnen hat es vom Odenwald in die Hauptstadt verschlagen. Eine davon war jetzt der Meinung, dass sie sich über den Odenwald in der FAZ auskotzen besonders negativ auslassen darf. Schade eigentlich, dass die Autorin wohl nie bemerkt hat, dass sie nur 25 bzw. 35 km von den Metropolen Mannheim bzw. Heidelberg (beides sicherlich hilfreich in Sachen Drogenbeschaffung) entfernt wohnt. Vielleicht hätte ihr das geholfen, den Weltschmerz, den sie auf ihrer Schulter zu tragen scheint, zu verkraften. Ich habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben und gehe davon aus, dass sie nur eine kleine Satire schreiben wollte…?

Danke an Friederike für ihren frühmorgendlichen Kommentar dazu. Beides (der Artikel und der Kommentar) haben mich in meinem Entschluss bestätigt, dass ich die FAZ wohl nie abonieren werde und ich mit unseren beiden lokalen Blättchen auskommen muss…