Ich und Du oder Sie…?

Ich und Du oder Sie...?

Es gibt sie nicht nur im Deutschen, aber ich wäre stark dafür, sie abzuschaffen: die formale Anrede „Sie“ bzw. die Höflichkeitsform bei der Anrede.

Wie viel einfacher haben es doch die Amerikaner und die Engländer und die ganzen anderen, die nur eine Anredeform nutzen. Da muss sich niemand Gedanken darüber machen, ob die informelle Anrede okay ist oder nicht. Ein „you“ ist ein „you“…

Ich tue mir bei meinem Kunden immer sehr schwer, das „Du“ anzubieten und warte lieber ab, bis der Kunde das tut bzw. fragt, ob wir nicht auf das „blöde Sie“ verzichten können – wie heute mittag wieder. Oftmals fällt die Arbeit ohne das „Sie“ wesentlich leichter und manche Sachen gehen einfach besser von der Hand.

Auch wenn es in anderen Sprachen noch mehr Höflichkeitsform gibt als im Deutschen – die Ungarn z.B. haben drei Formen, die Japaner sogar noch mehr – hätte man diese Form nicht einfach mit der Reform der deutschen Rechtschreibung abschaffen können? Die Großschreibung der formalen Pronomina in Briefen hat man ja auch abgeschafft bzw. die Nutzung freigestellt…

P.S. natürlich nennt sich der Esel immer zuerst…

P.P.S. eben noch gefunden

Helfen kann jeder – am Samstag, 20.04.

Helfen kann jeder

Sicherlich ist es nicht jedem vergönnt, dass sich jemand die Mühe macht, für ihn nach seinem plötzlichen Tod ein Benefizkonzert mit vier Bands und allem Drum und dran zu veranstalten.

Aber ich möchte behaupten, dass Helfen für Feuerwehrfrauen und -männer ein Grundprinzip ist; nicht zuletzt haben die Feuerwehren in Deutschland ein Motto: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Die Sache mit Gott muss natürlich jeder mit sich selbst ausmachen und für das Helfen hat auch jede(r) seine (ihre) eigenen Gründe (die er/sie in den wenigsten Fällen wirklich in Worte fassen kann), aber es gibt sicherlich nur wenige Vereine bzw. Organisationen (Achtung: die deutschen Feuerwehren sind keine Vereine) in denen das Helfen und das „Machen“ so selbstverständlich ist wie in den Freiwilligen Feuerwehren.

Seit einigen Jahren sinniere ich einmal pro Jahr – unter ausreichendem Alkoholeinfluss – an einem bestimmten Termin mit einer bestimmten Person über die Frage nach dem Leben, dem Universum und warum wir diesen ganzen „Scheiß“ eigentlich machen. Die Antwort auf diese Frage lautet aber nicht – wie man annehmen könnte „42“ – sondern die Antwort bisher ist die, die Kinder von ihren Eltern nicht hören wollen: „weil“. „Weil es Spaß macht“, „weil man anderen helfen kann“ und vielleicht auch „weil es sonst keiner machen will“. Wer andere Ansätze und Ideen hat, ist gerne eingeladen, sein „weil“ in den Kommentaren zu hinterlassen. Mein Gesprächspartner und ich würden uns sehr über Antworten freuen, dann haben wir wieder was zu Diskutieren…

Wer mehr Gründe und Meinungen zum Thema „Helfen“ hören will, muss am Samstag in die Stadthalle Buchen kommen, Katjas Video „hilft“ weiter und auch unser Innenminister hilft seit Jahren…

Bis Samstag!

Unterwegs auf Gemeindeverbindungsstraßen #1

Unterwegs im Landkreis

Ich bin gespannt, mal sehen, wer als erstes heraus findet, von wo nach wo ich gestern – übrigens mit offenen Verdeck (endlich) – gefahren bin…

Wenn’s Spaß Euch Spaß macht zu raten, dann fahre ich ab sofort zu meinen Kunden öfter solche Sträßchen – mir fallen noch ein paar Wege ein, die zwar nicht unbedingt kürzer aber wesentlich malerischer und holpriger sind.Continue Reading

Auto-Folie, die man nicht sieht…

Unsichtbare Folientechnik

Andere lassen sich Folien auf’s Auto kleben, damit man sie noch besser sieht (in hässlichen Orange- oder Grüntönen), lassen sich schwarze Folie auf’s silberne oder weiße Dach kleben, wieder andere wollen das Auto nicht mehr polieren müssen und kleben matte Folien über den schönen glänzenden Lack. Heute morgen hingegen war Unsichtbar-Kleben bei Folientechnik Buchen angesagt.

Mein armes Smart-Cabrio muss bekanntermaßen bei Wind, Wetter und eisigen Temperaturen auf die Straße, das ganze Salz im Winter und die Sonne im Sommer ertragen. Irgendwann tauchten dann kleinere Risse im Kunststoff-Heckfenster auf, die zwar (noch) nicht wasserdurchlässig waren, aber besser wird’s nicht. Deshalb bekam der Smart heute morgen was auf’s Dach bzw. auf’s Heck. Jetzt habe ich wieder eine bessere Sicht durch’s Rückfenster und der Apfel ist auch wieder drauf…

Jetzt steht noch der Dauertest an. Bis jetzt sieht’s gut aus und durch den fehlenden Smart im Hof, hatte ich heute morgen auch etwas weniger Kundenverkehr im Büro.

Erst fliegen lernen, dann Karte kaufen

Am Bahnsteig

Was wohl die Bundespolizei dazu meint, wenn man sich hier ohne Fahrkarte eine Fahrkarte kaufen will?

Vielleicht könnte man aber auch statt zu fliegen einfach hinfahren, z.B. mit einem Fahrrad, Inline Skates, ’nem Skateboard oder einem Rollstuhl…? Dann bräuchte man nur eine Zufahrtsberechtigung. Aber ob einem der nette Opa am anderen Bahnsteig bereit ist, seinen Rollstuhl herzugeben…?

P.S.: Danke an Harald für das Bild!

Aus der Hüfte…

Aus der Hüfte geschossen

Die einen hab’s auf den Hüften, die anderen habens an der Hüfte und bräuchten eine neue, wieder andere kommen nicht aus der Hüfte und Cowboys und Fotografen schießen manchmal aus der Hüfte.

Dabei hat man zwar nur wenig Kontrolle über das letzendliche Ergebnis, aber es macht vorallem mit einer Festbrennweite viel Spaß, die Bilder im Nachhinein auszuwählen und das eine oder andere Bild tatsächlich aufzuheben – sei es wegen des Bildausschnitts, der (zufällig) passenden Schärfeebene oder wegen der Farben…

Perspektivwechsel

Perspektivwechsel

Manchmal ist es hilfreich, einfach mal den Blickwinkel zu verändern und sich die Welt von oben oder von unten anzuschauen.

Dazu habe ich auch schon öfters etwas höher hinaus gewagt oder auch flach auf den Boden gelegt, aber in die Kanalisation bin ich bis jetzt noch nicht gestiegen. Ich war ganz schön überrascht, wie groß Rohre für die Regenwasser-Entsorgung sind.

Die Rettung mittels „Windel“ und Rollgliss war dann doch etwas schmerzhafter als erwartet…

Polizei ist Ländersache

Die Bundespolizei fährt BMW

Irgendwie war ich die ganze Zeit der Meinung, dass Polizei Ländersache sei und dass der Bundesgrenzschutz die deutsche „Bundespolizei“ sei. Wieder mal hat mich die Wikipedia eines Besseren belehrt: seit 2005 heißt der BGS Bundespolizei und deren Beamte dürfen – im Gegensatz zu unseren Grünen bzw. Blauen – BMW fahren. Und sie haben die interessantere Fahrzeugbeschriftung.

Was die Bundespolizei allerdings in Buchen (hier am Eckenberg) wollte, konnte ich bisher nicht recherchieren…