Die beste Bänd der Welt

… kann’s immer noch.

Sie können Zehntausende begeistern – in Hessen, Bayern, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, in der Hansestadt Hamburg, im Saarland, in Franken, in der Pfalz und an vielen anderen Orten in Deutschland an denen Sie am Sonntag aufgetreten sind. Nur mit Baden-Württemberg und Mannheim (oder auch gendergerecht „Personenheim“) taten sich die ♥te bis zur den Zugaben schwer.

Dafür war das Konzert in Personenheim umso besser. Super Show, super Liedauswahl! Den wenigen neuen Lieder tat die Live-Atmosphäre (weniger Pop mehr Punk) unsagbar gut und die alten Lieder kamen live schneller und härter um die Ecke als auf CD – (sehr) gut so! Und auch der Deal, „Elke“ erst dann wieder zu spielen, wenn die Bild-Zeitung nicht mehr existiert, fand große Zustimmung im Publikum. Einzig „Westerland“ haben wir dann erst auf dem Weg zum Parkplatz alle gemeinsam gesungen.

Die Bühnenshow mit dem absenkbaren „Ä“ (mit drei Punkten) und die thematische Abstimmung sind für Lichttechniker vermutlich pillepalle, aber mich hat die blau-gelbe Lichtstimmung zu „Friedenspanzer“ fasziniert. Und vielleicht ess‘ ich ja dann doch irgendwann Blumen.

Danke – Farin, Bela und Rod! Jetzt kann ich wieder eine Band auf meiner Die-will-ich-unbedingt-mal-gesehen-haben-bevor-sie-aufhören-oder-sterben-Liste abhaken – und damit wäre diese Liste jetzt auch abgearbeitet.

P.S. Franzi wollte die Drumsticks zählen, die Bela B während der Show ins Publikum geworfen hat. Bei 326 hat sie dann aufgehört.

Burgen-Hopping

Springen von einer Burg zur anderen. Heute mal im Württembergischen.

1. Burg Stettenfels: Interessante Burg, aber nur von außen zu besichtigen und in der dazu gehörigen Gastronomie fühlt man sich so wie sich die 9-Euro-Ticket-Punks auf Sylt fühlen müssen – ja Du bist da, aber Du gehörst hier nicht her…

2. Burg Löwenstein: Eher wenige Teile einer Ruine, aber mit einem (aus der Landschaft) herausragenden Turm. Mit den 24 Metern kann unser Wartturm leider nicht wirklich mithalten. Und beim Abstieg muss man am Ende der Wendeltreppe tatsächlich darauf achten, dass man die Richtung ändert, um den Turm wieder zu verlassen und nicht dummelig weiter im Kreis zu laufen.

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Am Bauhaus in Dessau

Das Staatliche Bauhaus war 1919 in Weimar gegründet worden. Bereits nach sechs Jahren, 1925, zieht das Bauhaus als Kunst-, Design- und Architekturschule nach Dessau in das neu errichtete Bauhaus-Gebäude. 1932 muss das Bauhaus nach der sofortigen „Streichung sämtlicher Ausgaben für das Bauhaus“ nach Berlin umziehen, um dann 1933 von den Nationalsozialisten endgültig geschlossen zu werden.

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Manche schaffen es schneller…

Es soll ja Leute geben, die sich unbedingt (wirklich) jedes Feuerwehrhaus einer Stadt in die sie kommen oder in der sie Urlaub machen, anschauen. Manche schicken dazu sogar nachts Bilder aus den USA in irgendwelche Feuerwehr-WhatsApp-Gruppen. 😉

Irgendwie hab‘ ich’s über 20 Jahre lang geschafft, das Feuerwehrgerätehaus in Gengenbach NICHT zu sehen – und es scheinbar hinbekommen, um praktisch jeden Sonntagsspaziergang herum zu kommen. Dabei steht das Feuerwehrhaus nicht mal weit weg von der Couch auf der man gut die Sonntag Nachmittage verbringen kann.

Die Burg(en) Eberbach

Burg Ebergach

Vorder-, Mittel- und Hinterburg werden normalerweise direkt an einander gebaut. Aber in Eberbach ist alles anders: hier liegen jeweils einige Meter zwischen den drei Burgen.

So bekommt man drei Burgen zum Preis von einem. Direkt an der Landstraße zwischen Unterdielbach und Eberbach liegt ein winziges Parkplätzchen, das mit drei Autos beinahe schon überfordert ist. Von dort aus geht’s einige Meter den Berg hinauf und dann am Berg entlang hoch über Eberbach zur Burg. Der nicht ganz flache, aber kurze Aufstieg zu den drei Burgen lohnt sich auf jeden Fall.

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Erwin

Mein Opa war ein merkwürdiger Mann. Klein und hager, verbissen und verbittert. Letzten Sonntag wäre er genau 100 Jahre alt geworden.

Er besaß sein Leben lang keinen Auto-Führerschein, so dass nur die Oma mit dem PKW unterwegs war. Ihm blieb nur der Bulldog. Bis zu Omas Tod „wusste“ er auch nicht, wie man Kaffee kocht. Dann musste er es lernen. Er war als junger Mann im zweiten Weltkrieg und kam erst spät aus russischer Gefangenschaft zurück.

Und wenn man ihn fragte, wie das denn damals so war mit den Nazis, bekam man keine Antwort. Wie man auf so viele Fragen keine Antwort bekam. Aber einmal bekam ich doch eine Antwort auf die Frage nach den Nazis und wie die Zeit damals so war. Nur ganz leise sagte er: „Schlimm. Ganz schlimm war das.“

Wer also bei irgendeiner Wahl auf die Idee kommt, blau lackierte Sch…e zu wählen, sollte sich die anderthalb Sätze oben nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Und alle anderen möchte ich bitten: GEHT WÄHLEN! Damit die Blau-Braunen erkennen, dass man sie nicht will und noch weniger braucht.

P.S.: Der nette Sticker stammt übrigens aus meinem letzten Päckchen von Barkraufarfirta Records. Die Webseite ist eher so semi, aber die Platten… Und die Musik. 😉