Dachschaden

Dachschaden

Der eine oder andere wird jetzt behaupten, er hätte ja schon immer gewusst, dass wir einen Dachschaden haben.

Seit heute Nacht kann ich dem vollinhaltlich zustimmen. Wir haben einen Dachschaden. Am Spielhaus im Garten. Und wir sind nicht mal selbst schuld am Dachschaden. Herwart (wenn das ein männlicher Vorname sein soll, habe ich den bis heute nicht gehört) ist schuld.

Was bin ich froh, dass Nane das blaue Dach eigentlich schon länger durch ein anderes Gewebe ersetzen wollte. Jetzt haben wir endlich einen Grund…!

Reformationstag und so…


Wenn man abends nach Hause kommt, nichts Böses ahnend, und die Tochter mit dem spitzesten und schärfsten Messer angestrengt auf einen medizinball-großen Kürbis einsticht. Dann weiß man: der Reformationstag steht vor der Tür.

Seit vor 500 Jahren ein gewisser Martin Luther seine Thesen zur Reformation der katholischen Kirche in Wittenberg an eine Kirchentür genagelt hat, feiern überall auf der Welt Kinder und Jugendliche diesen Tag (in diesem Jahr ein bundesweiter Feiertag) indem sie von Haus zu Haus laufen und in teilweise lustigen Kostümen frei nach Luther skandieren „We don‘t need no education!“ oder war das Pink Floyd…?

Aber das führt jetzt zu weit. Eigentlich ging‘s mir nur darum, eine Geschichte zu Lucas arbeitsintensiver Kürbis-Fratze (mit krönendem Erfolg) zu haben und meine Abneigungung gegen das aus Irland über die Staaten nach Deutschland geschwappte Halloween kund zu tun. 

Oder schreibt man das Helloween? Oder doch Hallo Wien?

Wein auf Abwegen


Merkwürdig: unser Weinstock am Haus hat mittlerweile sämtliche Blätter verloren – bis auf die paar Blätter direkt unterm Dach…

Liegt‘s am besseren Windschutz unter dem Ortgang oder weil die mehr Sonne abbekommen oder haben die Blätter da oben einfach mehr Grip?

Zum Fremdschämen

Wahlergebnis in Buchen

… sind die Wahlergebnisse in Buchen und im Wahlkreis Odenwald-Tauber.

Dass die AfD bundesweit mit (um die) 13 Prozent drittstärkste Kraft wird, stand ja zu befürchten, aber dass – prozentual betrachtet – noch mehr Buchener dem braunen Gewäsch auf den Leim gehen, hätte ich nicht gedacht. Protestwahl hätte ich auch sinnvoll aussehen können.

Armes Buchen, arme Bundesrepublik!

Kinder und die Foto-Vergangenheit…

Alte Voigtländer mit Heliar 210 mm Objektiv

Luca soll kommende Woche alte Gegenstände in die Schule mitbringen. Dafür hat Nane aus dem Schwarzwald eine alte Balgenkamera mit einem Voigtländer-Vollformat-Objektiv für Glasplatten vom Ur-Opa (oder Ur-Ur-Opa) mitgebracht.

Heute zieht praktisch jeder ein Smartphone mit Kamera aus der Tasche oder hat eine Kompaktkamera oder eine digitale Spiegelreflexkamera dabei. Die Bilder kann man sofort anschauen und die Anzahl möglicher Digitalfotos ist beinahe unbegrenzt. Zu Uropas Zeiten sah das anders aus. Damals wurden Fotos noch auf Glasplatten gemacht und die Anzahl der Fotos war auf ein Minimum beschränkt. Auch in meinen Foto-Anfangszeiten ging man mit einem 24er oder 36er Film los und wenn der voll war, war die Foto-Session zu Ende. Mancher macht heute mehr Selfies pro Tag…Continue Reading

Irgendwie nur so halb

Uhr

Ohne Armbanduhr fühle ich mich irgendwie nicht so richtig vollständig. Da fehlt einfach was…

Nachdem letzte Woche der Akku meiner Uhr ausgestiegen ist und bereits nach nicht mal 12 Stunden nur noch 5% Akku hatte und trotz Stromsparmodus nach weiteren 30 Minuten leer war, habe ich ihn nach drei erfolglosen Tagen eingeschickt. Jetzt sind wir mal gespannt, was @Fossil darauß macht.

Eigentlich dachte ich ja, ich könnte die alte Casio einfach wieder aus der Schublade nehmen, in die Sonne legen und dann geht sie wieder. Grundsätzlich ging sie tatsächlich – trotz einem Jahr in der Schublade – nach 15 Minuten aufladen in der Sonne wieder an. Aber auch nach vier Tagen hat es die Uhr noch nicht geschafft, Kontakt zur Weltzeituhr herzustellen und die Uhrzeit wieder anzupassen. Und leider lässt sich die Uhr nicht manuell stellen… 🙁

Falls noch jemand ’ne Wurst drauf legen will…

… oder ’ne halbe Sau. 

Wir hätten noch Glut. Und Nachbars noch Feuer (im Hintergrund). So’n bisschen…
Dafür sind jetzt die meisten Holzreste der Bau-Projekte der letzten 13 Jahre Geschichte. Schluss mit „die Brettchen können wir noch aufheben – falls wir mal an der Wand was austauschen müssen“. Irgendwie haben wir nie was austauschen müssen. 

Erst morgen. Oder übermorgen.

(Bier ist auch noch da…)

Früher waren die Telefonnummern kürzer

… weil es nicht so viele (schöne hellrotorangefarbene) Telefone gab.

… weil man spätestens nach zehn Ziffern wunde Zeigefingerkuppen hatte.

… weil es keine Wahlwiederholungstaste und keinen Nummernspeicher gab.

War aber auch eine schöne Zeit! Und so schön bunt…

P.S. So im Nachhinein betrachtet, lässt sich die 112 mit so einem FeTAp (Fernsprechtischapparat) 611-2 viel schneller wählen als die 110…

Die Kriegsbemalung…

… der Spagetti-Indianer legen die im Nahkampf sehr erfahrenen Jung-Krieger immer erst im Laufe des Kampfes an.

Während andere Stammeskrieger der Indianer verschiedene – meist bunte – Farben tragen, verwenden die „Spagettinis“ wie sie von ihren Feinden abwertend bezeichnet werden, zumeist nur Abstufungen von Orange – und dies in der Regel in der unteren Gesichtshälfte.

Zur Unterstützung der positiven Eigenschaften bei der psychologischen Kriegsführung untermalen sie ihre Angriffe gegen ihre größten Feinde, die „Waschlappis“, zumeist mit ohrenbetäubenden Lauten, die bisweilen die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung überschreiten und Gläser zum Zerspringen animieren.