
von Ines Eberl
Vor fast 40 Jahren kam es in dem Alpendörfchen Alpbach zum Selbstmord eines Wilderers. Der Fall konnte damals allerdings nur unzureichend aufgeklärt werden. Als Dr. Emma Canisius, Ärztin aus Wien, die Landarztpraxis von Alpbach übernehmen will, zieht sie vorrübergehend in den alten Gasthof „Zum Jagawirt“.
Was die Frau Doktor allerdings nicht weiß: Die Bewohner des Gasthofs verbindet ein dunkles Geheimnis. Emma entkommt einem ersten Mordanschlag nur knapp, einige Tage später wird der Wirt des Jagawirts in seinem Zimmer – mit einem Messer im Bauch – tot aufgefunden. Der ausgestopfte Schädel einer weißen Gams liegt auf seinem Kopf. Als ein zweiter Anschlag auf sie verübt wird, beschließt sie, dass sie sich um den Fall kümmern muss…
Fazit: Leider braucht Frau Eberl recht lang, um auf Touren zu kommen. Nachdem sie auf den ersten drei Seiten den „alten“ Mord schildert, braucht Sie über 90 Seiten, um zum eigentlichen Mord zu kommen. Die Frau Doktor ist dafür recht gut dargestellt und man leidet ein bisschen mit, wenn sie von einem Unbekannten angegriffen wird.
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