Gesehen: Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf - die BLB

Pippi Langstrumpf: 6 Darsteller, ein teilweise verschiebarer Holzboden in Treppenform, ein Fahrrad, eine Handpuppe, zwei Koffer, ein Sonnenschirm, eine Patchwork-Decke, eine Leiter und ein paar weitere Requisiten – das reicht der Badischen Landesbühne als Bühnenbild.

Eigentlich wollten wir den Nachmittag im Museumshof unter freiem Himmel genießen. Der angekündigte Regen, der vor ein paar Minuten endlich eingesetzt hat, hat den Freiluft-Auftritt verhindert und die Landesbühne beschlossen, beide für heute geplante Vorstellungen in der Stadthalle zu geben. Dank Klimaanlage war die Luft dort sogar angenehmer als im Freien und die großen und kleinen Kinder (eigentlich wollte ich mit zwei Kinderkarten reinkommen, aber Utta wollte mir das große Kind nicht abnehmen)…

Ich hatte den Namen (richtig: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf) und das Pippi-Langstrumpf-Lied ein ganz klein wenig anders im Kopf (sowohl Melodie wie Text). Die Story entspricht weitest gehend dem Buch und die Umsetzung als Theaterstück für Erwachsene war angemessen. Für Kinder war die Umsetzung wohl eher schwierig, die gesungenen Texte nicht eingängig und die – erwarteten – Mitmachszenen haben auch nur bedingt funktioniert.

Alles in allem waren es nette anderthalb Stunden und die Schauspieler konnten den Kindern einige Lacher abringen. Luca war gegen Ende eher gelangweilt und Klatschen wollte sie auch nicht – aber gemeinsam sind wir stark und können auch klatschen…

Gelesen: iPhoneography – Fotografieren mit dem iPhone

Gelesen: iPhoneography

von Stephanie C. Roberts

Die Autorin zeigt am Beispiel des iPhones, was man mit Handy-Kameras alles machen kann und geht vor allem auf den Vorteil ein, dass man die Dunkelkammer praktisch digital in der Hosentasche hat. Sie stellt verschiedene iPhone-Foto-Apps vor, die dem Fotografen die Nachbearbeitung ihrer iPhone-Bilder ermöglichen mit – mehr oder minder – schönen Effekten.

Im zweiten Teil geht es um Kreativität und wie man diese fördert: die Autorin schlägt verschiedene Übungen vor und nennt eine Reihe abstrakter Begriffe, die man als Grundlage und Anregung für eigene Fotos und Projekte nutzen kann. Darüber hinaus stellt sie eine Reihe von amerikanischen Fotografen vor, die das iPhone als Kamera nutzen und teilweise unglaubliche Fotos damit gemacht haben.

Fazit: Neben einigen netten Apps, die ich noch nicht kannte, zeigt die Autorin eine Menge interessanter und bemerkenswerter Bilder von unterschiedlichen iPhone-Fotografen. Außerdem gibt sie nette und kreative Anregungen, sich selbst zu zwingen, mehr zu fotografieren und sich Gedanken über verschiedene abstrakte Themen zu machen. Ich befürchte allerdings, dass bei der Übersetzung einige Begriffe falsch übersetzt wurden, aber das macht nicht viel…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

Bei Amazon (Partner-Link) bestellen…

Nirgendwo im Irgendwo

Nirgendwo im Irgendwo

Wie beschäftigt man eine Blondine für mehrere Stunden?
Man gibt Ihr ein Stück Papier, auf dem auf jeder Seite „Bitte wenden“ steht!

Ich hab zwar nichts gegen Blondinen, aber als ich heute Mittag zufällig auf diese Seite gestoßen bin, musste ich sofort an den Witz denken. Viel Spaß beim „Wenden“…!

Wer damit nichts anfangen kann, aber einen glänzenden Monitor hat, kann die Nirgendwo-Seite auch locker als Schminkspiegel verwenden – wieder was (aber nicht nur) für Blondinen.

2/3 von Deutschland = Baden

Wer von der deutschen Flagge das Schwarz nimmt, kommt zu den badischen Farben Rot und Gelb (Gold), vielleicht verhilft der Gedanke morgen zum zweiten Vorrunden-Sieg über die Nachbarn, die nur mit einer Farbe auskommen müssen, die man erhält, wenn man Gelb und Rot mischt

P.S. Danke, Annette, für’s Vorbeibringen der Luftschlagen, der Schminkfarbe und der Hawaii-Ketten in Schwarz-Rot-Gold…

Kinderhochschule Medizin in den Sommerferien

20120610-210245.jpg
Im Sommer starten die Neckar-Odenwald-Kliniken an ihren beiden Klinik-Standorten Buchen und Mosbach mit der Kinderhochschule Medizin. Als Angebot im Rahmen des Feriensommers der beiden Städte können Kinder zwischen acht und zwölf Jahren erfahren warum die Sanitäter und der Notarzt in getrennten Autos fahren, was passiert wenn man sich den Arm bricht, was mit der Pizza und den Pommes passiert, wenn wir sie gegessen haben.

Die Chefärzte der Neckar-Odenwald-Kliniken erläutern am 26. und 27. Juli 2012 in der Stadthalle Buchen bzw. in der Dualen Hochschule Mosbach den jungen Studenten diese und viele andere Fragen rund um das Thema Medizin. Wer also noch nicht so genau weiß, was er mit seinen Kindern in den sechs einhalb Wochen Sommerferien anfangen soll, findet hier schon mal Programm für zwei halbe Tage – und das Ganze gegen eine kleine Spende…

Weitere Informationen >>> www.kinderhochschule-medizin.de