Gelesen: Gute Taten gut verkaufen

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Von Jens-Peter Wilke

Als Öffentlichkeitsarbeiter der Berliner Feuerwehr beschreibt Wilke in seinem bereits 2008 erschienen und solange bei mir im Regal gestandenen Buch wie Feuerwehren sich die Vorzüge der Unternehmenskommunikation zu eigen machen können. Das Buch ist im Kohlhammer-Verlag erschienen.

Der Autor zeigt ausführlich auf 219 Seiten die Notwendigkeit der Öffentlichkeitsarbeit für die Feuerwehren auf. Dabei geht er unter anderem fundiert auf diese Themen ein: Corporate Design/Identity, Pressearbeit, Werbung, Neue Medien, Bild-Kommunikation, Events, Sponsoring und Branding.

Für mich besonders interessant war die Tatsache, dass er in seinen Literatur-Tipps auf Bücher eingeht, von denen ich die meisten in den vergangenen Jahren/Monaten schon gelesen habe.

Fazit: Ein – vorallem für den versierten Leser – interessantes Buch, da Wilke teilweise sehr tief in die Materie geht. In manchen Bereichen wäre mehr Tiefgang wünschenswert und im ausführlichen Kapitel „Werbung“ vergisst der Autor, dass nur ein Bruchteil (etwas über 100) der Städte und Gemeinden in Deutschland über eine Berufsfeuerwehr bzw. einen Etat für Öffentlichkeitsarbeit verfügen. So sind seine Vorschläge teilweise weltfremd bzw. von Freiwilligen Feuerwehren nicht finanzierbar…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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Beobachtbare Erdkrümmung

Die Erdkrümmung lässt sich – wie der Zeppelin NT – am Bodensee hervorragend beobachten. Während bei einem „richtigen“ Meer der Horizont die sichtbare Wasseroberfläche begrenzt und einfach nichts mehr zu sehen ist, wachsen am schwäbischen Meer hinter dem Wasserhorizont wieder Berge in den Himmel…

Es stellt sich allerdings die Frage, ob die Erde nicht doch aus einer bzw. zwei Scheiben besteht und dazwischen der Bodensee in’s Bodenlose stürzt?

Gib den Affen Popcorn

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Über 200 Berberaffen bevölkern den Affenberg bei Salem. Im stattlichen Eintrittspreis ist immerhin Popcorn zum Füttern der Affen inbegriffen.
Neben den vielen kleinen und großen, jungen und alten Berberaffen gibt es allerlei Vögel, Fische und ein wenig Damwild zu beobachten.
Sogar Jana hat sich trotz ihrer notorischen Tier-Angst getraut, die Affen mit langen Fingern zu füttern…

Der Traum jedes Steuerzahlers

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Neben dem Wunsch, endlich keine Mitgliedsgebühren mehr an den „Verein“ Finanzamt abführen zu müssen, wünscht sich wahrscheinlich jeder zweite, dass es mal beim Finanzamt brennt. Auch wenn das mit Sicherheit nicht hilft.
Das brennende Finanzamt gehört in das Feuerwehrmuseum im Schloss Salem. Dessen umfangreiche Ausstellung zeigt unter anderem Unmengen von Modellautos und Spritzenwägen.
Das gesamte Schlossareal wird übrigens von einer eigenen Werkfeuerwehr geschützt, die sogar mit Schülern des Internats Schloss Salem eine Jugendfeuerwehr unterhält.

Gelesen: Das Facebook-Buch

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Von Annette Schwindt

Nachdem Nane endlich die Informationsmöglichkeiten des Internets nutzt und sie Facebook eigentlich nicht nutzen will, aber trotzdem sehen will wie Facebook aussieht und funktioniert, habe ich – eigentlich für sie – Das Facebook-Buch aus dem O’REILLY-Verlag bestellt.

Die Autorin beschreibt sehr anschaulich und in nachvollziehbaren Schritten die Anmeldung bei Facebook, die Fallstricke in Sachen Datenschutz, die es zu überwinden gilt und gibt hilfreiche Tipps rund um das komplette Angebot von Facebook. Die Grundlage zu diesem Buch gibt es übrigens als kostenloses E-Book „Einführung in die Grundlagen von Facebook“.

Auf über 260 Seiten führt sie den Leser durch die Einrichtung eine Facebook-Accounts, erläutert das Anlegen von Gruppen, (Fan-)Seiten und noch viel mehr. Dennoch kann man das Buch in gut anderthalb Stunden lesen. Das liegt zum einen an der großzügig eingesetzten Schrift und der Tatsache, dass alle linken Seiten einem Screenshot vorbehalten sind.

Fazit: Für den Facebook-Neuling ist das Buch wirklich eine gute Hilfe. So schafft man es, alles was nicht jeder sehen soll, vor den Augen derer zu verbergen, die es nicht sehen sollen. Für jeden, der den Einstieg bereits hinter sich hat und kräftig Mitteilungen und Bilder/Videos postet kann das Buch als gute Nachschlagehilfe dienen. Wer nach einem Buch gesucht hat, um hilfreiche Tipps für die Unternehmenskommunikation oder die Erweiterung seiner Facebook-Seite mittels FBML gehofft hat, der wird hier nur begrenzt fündig.

Bewertung (für Einsteiger): ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)
Bewertung (für Facebook-Nutzer): ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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P.S.: wer denkt, dass ich in letzter Zeit ein wenig lesefaul war, der hat Recht. Die Zeit war einfach zu knapp. Ich habe zwar einige Bücher angefangen, aber keines zu Ende gelesen. Das wird sich in den nächsten Tagen ändern…

Mit Tiefgang

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Dieses Rankgitter hat mich vor über zehn Jahren schon fasziniert – mit einfachen Mitteln etwas Interessantes schaffen. Schade nur, dass der Hausbesitzer mittlerweile darauf hinweisen muss, dass das Abstellen von Fahrrädern verboten ist…

Der/die Bach in der Stadt

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Nicht nur in Freiburg fließen kleine Bächlein durch die Stadt. Auch in Nanes Heimatstadt Gengenbach suchen sich zwei kleine Bäche ihren gepflasterten Weg durch die Altstadt.

„Der Bach“ wäre wohl die richtige Schreibweise, aber auch im Schwarzwald kann ein kleiner Fluss weiblich sein…

Energie-Managment einfacher gemacht

Webfactory

Energie-Management (Energiedaten sammeln, darstellen, auswerten und abrechnen) wird immer wichtiger.

Neben der bekannten Visualisierungssoftware WEBfactory 2010 everywhere bietet die WEBfactory GmbH ab sofort auch das sog. Energie-ManagementSystem (EMS) bzw. Service-Portal für alle Arten von Anlagen zur Erzeugen von regenerativen Energien, für das Gebäudemanagement sowie für Produktion, Logistik und den Einzelhandel an.

Wir haben für die Gestaltung der neuen Prospekte in Deutsch und Englisch und für die Grafiken auf der überarbeiteten Startseite gesorgt.

Rein schauen bei www.webfactory-world.de lohnt sich auch dann, wenn man keine Mega-Photovoltaik-Anlage im Garten hat oder Besitzer einer Armada von Mietwohnungen ist…

Alte Liebe rostet auch im Open-Air-Kino nicht…

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Zweite und – für dieses Jahr – letzte Runde Open-Air-Kino. Dieses statt mit Jana und Bilcan mit Nane. Die leichte Liebeskomödie „Wenn Lieben so einfach wäre“ mit einer alten Meryl Streep, einem fetten Alec Baldwin und einem langweiligen Steve Martin war gar nicht schlecht – auf jeden Fall wenig Liebesgesülze und jede Menge Lacher zwischendurch.

Meryl Streep hat sich vor 10 Jahren von ihrem Mann (Alec Baldwin) scheiden lassen. Bei der Abschlussfeier ihres jüngsten Sohnes treffen die beiden aufeinander und steigen nach einem „berauschten“ Abend miteinander im Hotel in die Kiste – die Affäre beginnt. Mit den üblichen Peinlichen verliebt sich Alec Baldwin wieder in seine Ex, die eigentlich nicht will und in der Zwischenzeit ihren Architekten näher kennenlernt.

Das Ganze spitzt sich in einer kurzweiligen Art und Weise zu und gipfelt im MacBook Pro iChat zwischen Meryl Streep und ihrem Architekten. Baldwin nutzt die kurze Toilettenpause der beiden und legt sich splitter-faser-nackt auf ihr Bett, so dass Steve Martin (unwissentlich) den besten Blick auf sein bestes Stück hat. Baldwin verlässt seine neue Frau und hofft, so wieder bei Streep einziehen zu können, was sie aber nicht zulässt. Schlussendlich könnte es sein, dass sie doch zu ihrem Architekten findet und sie noch heute glücklich leben, wenn sie nicht gestorben sind.

Auch wenn heute Ladies Night im Open-Air-Kino war, ist es doch erschrecken, wie wenige Männer im gut besuchten Kino waren, aber das wundert einen nicht, wenn die Damen ein Glas Sekt und die Männer nur ein kleines Tütchen Gummibären bekommen, oder…?

P.S. Die leeren Stuhlreihen im Bild täuschen. Wir saßen – wie immer – ganz hinten an einem Tischchen und die Massen haben sich in den beiden vorderen Dritteln zusammen gekuschelt.