Neben der Fastnachtseröffnung ist am 11.11. jeden Jahres auch der Namenstag des heiligen Martin, der für einen Bettler seinen Mantel geteilt hat.
Während früher die elektrischen Laternenstäbe beim Martinsumzug eher die Ausnahme bildeten, nehmen diese häßlichen Plastikstäbe mit einem viel zu kurzen und zu leicht brechenden Kabel und einem Glühbirnchen am Ende immer weiter zu. Welches Licht (auf dem Bild vorne: konventionelles Teelicht, hinten: Elektrolaternenstab) das schönere für den Martinstag ist, darf jeder für sich selbst entscheiden…
Ich muss es ja zugeben: es ist viel bequemer, sich vor dem Umzug zu versichern, dass das Ding funktioniert und Ersatzbatterien einzupacken, als 10-35 mal während des Umzug das vom Wind ausgeblasene, vom Regen gelöschte oder durch einen unsanften Aufsetzer auf dem Boden erloschene Teelicht bzw. die Kerze wieder anzuzünden, sich dabei die Finger zu verbrennen und mit jedem neuen Anzündvorgang die Laterne mehr zu beschädigen.
Für heute haben es beide Laternen überlebt, mehr dazu nach unserem zweiten Anlauf, dem Martinsumzug der Grundschule am Freitag…