ISDN-Anlage per Telefon konfigurieren

Anrufweiterschaltung-deaktivieren

Mehrere Jahre lang hatten wir unsere Haupt-MSN auf meine alte Handynummer weitergeleitet und in Kauf genommen, dass uns die darüber angenommenen Anrufe Geld kosten. Nachdem der Handy-Vertrag nach fast zwölf Jahren endlich in Rente gehen darf, mussten wir die Weiterleitung deaktivieren.

Problem: die Teledat USB 2a/b, die wir vor fast zehn Jahren für Schlierstadt gekauft haben und die seitdem klaglos ihren Dienst tut. Das Konfigurations-Programm läuft nur unter Windows – vermutlich gibt es nur Treiber für Windoof XP – und nicht auf dem Mac.

Vermutlich wäre es äußerst umständlich und im dümmsten Fall selbstmörderisch gewesen, die Anlage durch das Laden und Verändern der Konfiguration zu stören – never touch a running system! Zum Glück war mir aber klar, dass man die alten Eumex-/Teledat-Modelle auch per Telefon konfigurieren. Meine ersten Google-Suchen waren nicht sonderlich erfolgreich – aber dann. Vielleicht kann’s ja mal jemand brauchen.

Auf jeden Fall erreicht Ihr uns jetzt wieder mit den Endnummern 04, 05 und 06 gleichermaßen (den Rest findet Ihr rechts oben auf jeder Seite)…Continue Reading

Schlechte Phishing-Versuche

Paypal_spam-phishing

Wer fällt denn heut zu tage noch auf diese schlechten Phishing-Versuche herein?

„Im Rahmen unserer Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, regelmäßig Bildschirm Aktivität PayPal. Wir bitten um Informationen über Sie aus dem folgenden Grund :

Unser System erkannt ungewöhnliche Gebühren für eine Kreditkarte in Verbindung mit Ihrem PayPal-Konto.“

Noch dazu wenn diese Mail drei mal hintereinander an die gleiche Adresse kommt und es für diese Adresse noch nie ein PayPal-Konto gegeben hat…

Beratung für Unternehmen – Boll Consulting

Boll-consulting

Wenn Unternehmen auf der Suche nach neuen Ideen zur Prozessoptimierung, zur Finanzierung oder im Management sind, beauftragen sie meist externe Kräfte.

Markus Boll und sein Team kümmern sich neuerdings in St. Gallen um die Belange von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Vorallem Start-Up-Unternehmen und Firmen in der Logistik- und Touristik-Branche liegen den Unternehmensberatern von Boll Consulting am Herzen.

Wer also auf der Suche nach frischen Management-Ideen ist, sollte die Telefonkosten für einen Anruf in der Schweiz nicht scheuen!

Weitere Informationen >>> www.boll.de

Nein, mit der Aussage 300 dpi kann ich nichts anfangen…

300dpi

Auch wenn ich es bestimmt schon 1000 mal erklärt habe: die Angabe 300 dpi (ohne weitere Maßangaben) sagt nichts aus!!!

dpi steht für „dots per inch“ (englisch „Punkte pro Zoll“) und ist nur eine relative Angabe, die die Punktdichte auf einer Fläche (Länge x Breite) bestimmt.

Wenn man alle drei Angaben (Länge, Breite und Punktdichte) hat, kann man daraus die notwendige Bildgröße ableiten und auch die gewünschte Grafik in der passenden Größe liefern.

Alleine die Angabe „ich brauch die Grafik in 300 dpi“ bringt leider niemanden weiter. Eine Grafik mit einer Kantenlänge von 1 x 1 cm kann genauso 300 dpi haben wie ein Großplakat mit 3 x 3 m.

Die Monitor-Auflösung 1024 x 768 Pixel ist bei 72 dpi (z.B. für’s Internet) 36,12 cm breit, bei einer Auflösung von 300 dpi (z.B. für den Offsetdruck) nur noch 8,67 cm.

Also nochmal: ein Grafiker braucht entweder ein absolutes Maß (z.B. 1024 x 768 Pixel), eine Auflösung (z.B. 13 cm Länge und 18 cm Breite bei 300 dpi) oder die Aussage „ich brauch die Grafik seitenfüllend für eine Powerpoint-Präsentation“…

Wer’s genauer wissen will, kann gerne die Wikipedia zu Rate ziehen…

Warum geht man eigentlich auf Weihnachtsmärkte?

Weihnachtsmarkt-in-miltenberg

Auch wenn im Ausland „deutsche“ Weihnachtsmärkte in diesem Jahr hoch im Kurs zu stehen scheinen, kann ich diesen – zumindest an den Adventssonntagen – überlaufenen Ansammlungen von Wurst- und Glühwein-Buden nicht allzu viel abgewinnen.

Vielleicht liegt’s ja am fehlenden Winter-Wetter, aber sowohl der Weihnachtsmarkt in Aschaffenburg wie auch in Miltenberg waren am heutigen dritten Advent völlig überlaufen und an gefühlten 99% der Buden gab’s was zu essen oder zu trinken.

Dass man überall genötigt wird Geld auszugeben, ist ja der ureigene Gedanke eines Markts, aber dass es fast nur noch „Fresstände“ gibt, finde ich doch sehr schade. Die wenigen Stände, an denen es etwas anderes zu sehen und zu kaufen gibt, sind wenigstens nicht so belagert und man kommt relativ gut ran.

Janas erster Versuch (in Aschaffenburg) ein Crêpe zu erstehen war relativ einfach und dauerte nicht allzu lange, aber einen dünnen Pfannkuchen in Miltenberg zu kaufen, dauerte über 20 Minuten – besser geschmeckt hat allerdings der erste.

P.S. wir hätten heute sicherlich nicht gleich zwei Weihnachtsmärkte besucht, wenn wir nicht im  Aschaffenburger Stiftsmuseum einen römischen Weihestein hätten fotografieren und in Miltenberg jemanden besuchen „müssen“. Ein Sonntag auf der Couch wäre auch nicht zu verachten gewesen…

P.P.S. die abgebildeten Fassaden des Miltenberger Marktplatzes bilden übrigens den Hintergrund der Auftaktszene (ab 2:26 Min.) zu Kurt Hoffmanns Verfilmung von „Das Wirtshaus im Spessart“ (nach dem Märchen von Wilhelm Hauff) aus dem Jahr 1958.

Dafür ist der Kühlschrank wieder leer

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Nachdem wir heute morgen Janas neuen Schrank (Expedit von IKEA mit acht Einsätzen) aufgebaut und anschließend die magnetische Edelstahl-Pinnwand montiert haben, sind jetzt zwar der Kühlschrank und die Dunstabzughaube wieder sichtbar, dafür ist mittlerweile die Pinnwand unter der Masse von Jans und Lucas Gemälden, Bildern, Terminplänen und Magneten verschwunden…

Gehört: Hans Söllner – Mei Zuastand

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oder: Söllners Weihnachtsalbum

Was ist mit Hans passiert? Wird er alt oder sentimental? Wo sind die Kraft und die Wut hin, die er in die Original-Versionen seiner Lieder gepackt hatte?

Wer sich die neu aufgenommenen Versionen der „alten“ Lieder anhört und den Text zuerst ignoriert, wird sich über das Musikbett wundern, das „seine“ Band Bayaman‘ Sissdem drunter (oder drüber) gelegt hat. Irgendwie klingt’s weihnachtlich, irgendwie klingt’s gut, irgendwie passt’s und irgendwie betont’s sogar die Texte.

Wer die Original-Aufnahmen kennt und jetzt die neue Version davon hört, könnte sich allerdings fragen wo die ursprüngliche Kraft der Lieder hin ist und warum alles so friedvoll und glatt klingt. Nichts desto trotz sind die meisten Lieder in den neuen Fassungen beeindruckend – vorallem „Für meine Buam“ (im Original auf der „A jeda“) und „A Dog wia jeda andere“ (im Original auf der „Der Charlie“) gehen einem an die Nieren.

Fazit: wenn die Texte einigermaßen jugendfrei wären, wäre das Album optimal für eine Dauerbeschallung während der Weihnachtsfeiertage…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

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Bild: Verlag