Gelesen: Schöner Wein

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von Roman Kempf

Pater Abel ist im 18. Jahrhundert der Cellerarius der Benediktinerabtei in Amorbach und macht sich als Verantwortlicher für die Besitzungen und die Güter der Abtei Gedanken darum, wie man den Ertrag der Äcker, Wiesen und Felder steigern könnte. Auf einer Winzerversammlung in Miltenberg lernt er den begabten Wein- und Obstbauern Hofmeister kennen, der die anderen Häcker davon überzeugen will, dass man mit dem Obstanbau den durch Missernten und Unwetter stagnierenden Ertrag der Weinberge im Maintal wieder steigern könnte.

Als wenige Tage später einer der Häcker, der bei der Versammlung mit Hofmeister in Streit geriet, und wieder einige Tage später der Zunftmeister tot aufgefunden wird, glaubt Abel nicht an einen Unfall und nimmt die Ermittlungen auf. Die Häcker und die Obrigkeit verdächtigen Hofmeister, der bereits früher unter dem Vorwurf der Hexerei stand, aber Abel glaubt an den Baumpelzer, den er für die Abtei gewinnen will, und sucht den Schuldigen. Am Ende ergibt sich eine erstaunliche aber nachvollziehbare Wendung…Continue Reading

Tupperparty oder „was Euch schmeckt…“

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Nachdem Nane bereits am Mittwoch das Tupperparty-Gastgeschenk eingeheimst hat, musste ich heute bei meiner Mutter nochmal herhalten und ein zweites Schüsselchen abholen.

Immerhin weiß ich jetzt, dass man in Tupper „alles reintun kann, was Euch schmeckt“ – mindestens 25x, praktisch bei jedem Produkt, hat die Tupper-Tante das betont…

P.S. meinen Einwand, dass Tupperdeckel das Beste zum Grill-Feuer anmachen ist, war sie nicht ganz so überzeugt.

Sternsinger im Sonnengarten

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20*C+M+B*11 schreiben bzw. kleben die Sternsinger in diesen Tagen in ganz Deutschland und darüber hinaus an die Türen.

Auch wenn ich früher davon ausgegangen bin, dass die drei Buchstaben für die Anfangsbuchstaben der drei Weisen aus dem Morgenland bzw. die der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar stehen, bedeutet die Abkürzung doch eher „Christus mansionem benedictat“ (Christus segne dieses Haus) und wurde früher als Bannmittel, heute als Segensbitte, verstanden.

Jana, Bilcan und Nane klappern heute die Buchener Seniorenheime ab, um für die Kinder in Kambodscha Spenden zu sammeln. Gestern ging es und morgen geht es wieder mit vielen anderen Sternsingern in ganz Buchen von Haus zu Haus…

Mac OS X 10.6.6 und der AppStore sind da…

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Das sechste Update für Mac OS X 10.6 Snow Leopard ist heute mittag erschienen und kann über die Software-Aktualisierung geladen werden. Nach der Installation sitzt das Icon für den AppStore prominent im Dock – rechts neben dem Finder-Icon.

Auf den ersten Blick macht der App Store einen sehr guten Eindruck und erinnert nicht nur auf den ersten Blick „ein ganz klein wenig“ an iTunes. Die Bezahlung der Software wird wie auch in iTunes über die Apple-ID und den iTunes-Account abgewickelt. Gerade deshalb wundert es mich, dass man den App Store nicht noch in die eh schon „Eier legende Woll-Milch-Sau“ iTunes gepackt hat…

Die rund „1000 Programme“ sind erstmal mehr als ausreichend, auch wenn die Großen der Branche wie Microsoft und Adobe (noch) fehlen.Wahrscheinlich wollten sie von ihren Verkaufserlösen nicht 40% an Apple abgeben.

Blühende Barbara-Zweige

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Seit einigen Tagen blühen bei uns die Barbara-Zweige, die Nane zwar rechtzeitig geschnitten hat, aber nicht rechtzeitig zu Weihnachten blühen wollten. Eigentlich wollte Nane die Zweige vor Weihnachten noch verschenken, um der Tradition gemäß auch bei anderen ein wenig Licht in der kalten und düsteren Winterzeit in die Wohnung zu bringen.

Wer also bei dem heutigen Regen- und Tauwetter Interesse an einem bereits blühenden Barbarazweig hat, kann sich gerne den einen oder anderen bei uns abholen…

Faszination Rolltreppe

Rolltreppen üben eine magische Anziehungskraft auf (unsere) Kinder aus. Mitunter liegt das sicher daran, dass die Rolltreppen in Buchen sehr dünn gesät sind – mir fällt aktuell keine ein.

Aber dank meiner Druckabnahme in Mannheim bei der Druckerei Müller, die heute Tom’s Katalog drucken, konnten wir noch einen Abstecher vom P8 in Heidelberg aus zu C&A machen…

Samstag’s tut’s weh…

Samstags

Nicht nur wenn man sich an einem Samstag auf einen Kaktus setzt, kann es weh tun – auch wenn man die Öffnungszeiten eines (unter anderem) Kakteen verkaufenden Geschäfts betrachtet. Dass der Dativ dem Genitiv sein Tod ist, wissen mittlerweile die meisten, aber dass Öffnungszeiten von 9.00 bis 16.00 Uhr dem Adverb des Samstags auch einen St(r)ich versetzen war mir neu…

P.S. Selbst Google schlägt bei der Suche nach „samstag’s“ sofort vor: „Meinten Sie „samstags“ und liefert mit Apostroph nur 2250 Ergebnisse.

Ablage + frische Farbe = neues Zimmer

Fertig

Nachdem ich – wie jedes Jahr zwischen den Jahren – meine Altablage erledigen musste und wir erste Vorbereitungen für unseren – wenn alles klappt – Anbau im Frühjahr treffen, haben wir unser Gäste-/Chaos-Zimmer komplett entrümpelt und uns von einigen mehr oder minder unnützen Dingen getrennt und frisch gestrichen – in den Buchener Farben Grün und weiß.

Gestern war es soweit: alles Unnütze aus dem Zimmer geschafft und entsorgt, die Möbel abgedeckt, die Heizkörper abgehängt (dank der neuen Ventile geht das jetzt ganz ohne Wasser ablassen), die Bodenleisten entfernt, die 100.000 Löcher in der Decke und den Wänden zugegipst, die Flächen hinter den beiden Heizkörpern und über den Fenstern (da waren noch alte Gardinenschienen befestigt) mit Raufaser tapeziert, Fenster- und Türrahmen abgeklebt, die Fensterseiten Avocado-Grün und den Rest weiß (abwaschbar) gestrichen, geputzt, die Bodenleisten wieder festgenagelt, die Möbel wieder an die richtigen Plätze geschoben, das neue/alte Tischchen (aus einer Haushaltsauflösung – danke an Josef und Matze Wegner) aufgestellt, noch ein wenig dekoriert und fertig ist unser neues Gäste- und Lesezimmer.

Morgen noch schnell zwei (stabile) Gardinenstangen besorgen und die neuen Vorhänge von Tchibo aufhängen – dann sind wir wirklich (mit diesem Zimmer) fertig…

Hier die ganze Geschichte noch in Bildern:

Für alle, die’s gestern verpasst haben…

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Statt gekürzte Versionen bei YouTube oder einem anderem Video-Portal anzuschauen, kann man auch einfach die Mediathek der ARD nutzen und den Kult-Sketch von 1963 anschauen. Die NDR-Aufzeichnung „Dinner for one“ hat deutsche Fernsehgeschichte geschrieben und ist laut der ARD die bis heute erfolgreichste Fernsehsendung der Welt.

Am besten gefällt mir die Sequenz, in der der arme Butler auf dem Weg zu Buffet nicht über den Löwenkopf stolpert, sich wundert, was holt und dann einfach auf dem Rückweg drüber fällt…

Viel Spaß!

P.S. Liebe ARD, ich würde mich freuen, wenn ich das Bild weiterhin verwenden dürfte…