Fastnachts-Frühstück

Img_0301

Wer den Schock in der Goldgrube Wittemann überlebt hat, kann bei Bekannkten frühstücken und so locker 10 € sparen – ne Tasse Kaffee und ein Bier im Cafė müssen Freitags nach dem Schmudo reichen…

Gelesen: Verwesung

Verwesung

von Simon Beckett

Im vierten Fall von Dr. David Hunter lernen wir mehr über seine Vergangenheit und erfahren, an welchem Fall der forensische Anthropologe vor dem tödlichen Unfall seiner Frau und seiner Tochter gearbeitet hat. Acht Jahre vor der aktuellen Handlung war Hunter mit der Ausgrabung und Untersuchung einer Mädchenleiche beschäftigt, die im englischen Dartmoor vergraben war. Seinerzeit bot der Mörder der Polizei an, die Gräber seiner drei anderen Opfer ebenfalls zu zeigen. Als er vor Ort ist, versucht er zu fliehen, aber der Fluchtversuch kann – wenn auch im letzten Moment – von den Polizisten vereitelt werden.

In der Gegenwart bricht der verurteilte Mörder aus dem Gefängnis aus und macht sich scheinbar daran, alle an der damaligen Ermittlung beteiligten Personen zu verfolgen und umzubringen. Hunter reist auf den Anruf der damaligen psychologischen Beraterin der Polizei hin wieder ins Moor, findet sie bewusstlos in ihrem Badezimmer und gerät in „Verwesung“ nicht nur einmal in Lebensgefahr.

„Es gibt Tage, da verliert man und es gibt Tage, da gewinnen die anderen…“ scheint Hunters Lebensmotto auch in diesem Band zu sein und er scheint es zu genießen.

Fazit: Während die ersten drei Krimis mit Dr. David Hunter von einer dunklen, gruseligen und teilweise sehr bedrohlichen Stimmung geprägt waren, schafft Beckett es mit diesem Band nicht, die Spannung auch nur annähernd zu erreichen. Abgesehen vom pre-finalen Showdown, wo sich Hunter einer seiner größten Ängste stellen muss, ist der Krimi eher nur durchschnittlich spannend und nicht zu vergleichen mit dem 2009 erschienenen Roman „Leichenblässe“. Wer jetzt noch bedenkt, dass Beckett den Täter wieder nach seinem bekannten Schema aufbaut, wird die Bewertung nachvoll ziehen können…

Bewertung: ⊕ ⊕ ⊕ (von 5 möglichen)

Beim Verlag oder bei Amazon (Partner-Link) bestellen >>>

Grundschulempfehlung: Reihenfolge = Wertung?

Img_0296

Wieso steht eigentlich die Werkrealschule bei der Grundschulempfehlung an erster (niedrigster) Stelle?

Müsste die Reihenfolge nicht, wenn es nach der Wertigkeit der Schulabschlüsse geht, „Hauptschule, Werkrealschule, Realschule, Gymnasium“ lauten oder wird der Werkrealschul-Abschluss schlechter gesehen als der normale Hauptschulabschluss?

Mal sehen, ob die Lehrer unter den Lesern diese Frage beantworten können…